QA - Strahlenforschung

Die Querschnittsaktivität (CCA) Strahlenforschung zielt darauf ab, die Auswirkungen ionisierender Strahlung auf biologische Systeme in verschiedenen Maßstäben zu verstehen, wobei die Kompetenzen in der Strahlenforschung aus verschiedenen Forschungsbereichen genutzt werden. Die Aktivität umfasst Radioökologie, Strahlenschutz, Dosimetrie, Radiobiologie und Strahlentherapie.

Strahlung ist in der Tat ein zweischneidiges Schwert. Einerseits ist die Erforschung von Hochdosiseffekten in Tumoren und normalem Gewebe dringend notwendig, um die Krebsbehandlung zu verbessern. Andererseits ist die Erforschung von Langzeiteffekten der Exposition (extern oder intern) mit Niedrigdosis- und Niedrigdosisleistungsstrahlung relevant für die längerfristige Zwischenlagerung von Atommüll im Rahmen des Ausstiegs aus den deutschen Kernkraftwerken (7. Energieforschungsprogramm des Bundes).

Das CCA bündelt die Kompetenzen verschiedener Zentren in unterschiedlichen Forschungsfeldern, um wissensbasierte gesellschaftliche Entscheidungen sowohl in der Strahlenmedizin als auch im Strahlenschutz zu ermöglichen. Die Strahlenforschung wurde bereits in der PoF-III-Förderperiode unter Einbeziehung der Forschungsbereiche Gesundheit und Energie etabliert. Die Initiative führte zu einer Reihe von Forschungskooperationen und zur Identifizierung von Synergiepotenzialen. In PoF-IV soll das Netzwerk auf die Forschungsbereiche Energie (HZDR, KIT), Gesundheit(DKFZ, HZDR, HMGU) und Materie (GSI, HZB, HZDR, FZJ) ausgeweitet werden, mit Beiträgen aus Luftfahrt, Raumfahrt und Verkehr (DLR) und Information (FZJ). Ziel ist es, die Verbindungen zwischen den verschiedenen Forschungsbereichen zu stärken und die unterschiedlichen Kompetenzen in der Helmholtz-Gemeinschaft zu nutzen, um zentrale Probleme der Strahlenforschung zu bearbeiten.

 

 

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       KO Meeting, August 2021

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