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Die Go4 Projekt Seite

Letztes Release: Go4 Version 5.2.0 (9. Januar 2017):

unterstützt ROOT6 sowie Qt3/Qt4/Qt5 für Linux und Windows 7/8

optionaler ROOT HTTP Server und Webbrowser GUI

mit Python Skriptausführung in Analyse und GUI

Neu: Benutzerdefinierbare Kommandoknöpfe im GUI, HighDPI Support

 

  • Benutzerhandbuch (pdf  doc)  - in englischer Sprache
  • Funktionsreferenz  (pdf doc)
  • Quellcode Browser (doxygen)  (html)

Alte Version: v4.7.0 mit Qt3/Qt4 für Linux, Windows XP/7 und MacOS X   (17. Oktober 2014)

  • Benutzerhandbuch (pdf html doc)  - in englischer Sprache
  • Quellcode Browser (doxygen)  (html)

 Aktivieren der Go4 Umgebung auf dem Linux cluster der GSI :

. /cvmfs/csee.gsi.de/bin/go4login 

     (aktiviert jeweils aktuellste Go4 Version)

. /cvmfs/csee.gsi.de/bin/go4login <Versionsnummer>

     (aktiviert bestimmte Version, z.B. 501-02)

. /cvmfs/csee.gsi.de/bin/go4login -h 

    (zeigt Liste der installierten Go4 Versionen)

 


Was ist Go4?

Das objektorientierte Analysesystem Go4 (GSI Object Oriented On-line Off-line system)  beruht auf ROOT (R. Brun et al.). Spezifische Anforderungen der Kern- und Atomphysik Experimente wurden hier zusätzlich als Erweiterungen implementiert.

Go4 trennt die Analyse und die graphische Benutzeroberflächeberfläche (GUI) in zwei Systemprozesse (tasks) auf, die auch auf verschiedenen Computern laufen können. Diese kommunizieren untereinander mittels Threads und Sockets. Das GUI wurde auf Grundlage der Qt Bibilothek mit dem Qt Designer Werkzeug entwickelt. Qt und ROOT Graphik werden mit dem hier erstmals entwickelten  QtROOT Interface verbunden. Die gesamte  ROOT Funktionalität, inklusive Menus und Graphik ist somit ohne Einschränkungen in Go4 verfügbar.

Das Go4 Analyse-framework stellt ein Klassendesign zur Verfügung, um eine beliebige Benutzeranalyse in einzelnen Arbeitsschritten ("Steps") zu organisieren. Diese können vom GUI aus konfiguriert und kontrolliert werden. Jeder dieser Analyse-Steps  kann eigene Klassen für Daten-I/O und Prozessieralgorithmen implementieren. 

Mit den Go4 Event Klassen können während der Laufzeit komplexe Datenstrukturen ("Composite Events") konstruiert werden, die vom Go4 framework in ROOT Trees ohne zusätzliche explizite Programmierung gespeichert werden können. 

Das Go4 GUI enthält einen erweiterten ROOT Objektbrowser und Treeviewer, der auch ohne eigene Go4 Analyse benutzt werden kann, um allgemeine ROOT files zu inspizieren und zu bearbeiten. Der  Treeviewer kann beliebige Hierarchiestufen der Composite Event Trees darstellen.


Status

Go4 wurde auf Linux  entwickelt und z.B. in folgenden Umgebungen getestet:

Suse 10.2 (x86_64), SuSe 11.3 (x86_64), SuSe 12.2 (x86_64), SuSe 13.2 (x86_64), Open SuSe Leap 42.2, Debian 3.1, Debian 4.0 (32 bit/64bit), Debian 5.0/6.0/7.x/8.x,  Ubuntu 11.10
  mit den Compilern: gcc 3.3.5, gcc 4.1.x, gcc 4.3.2, gcc 4.5.0, gcc 4.6.1, gcc 4.7.x, gcc 4.8.1

Seit Mai 2008:  Go4 für Solaris (SunOS 5.2, CC 5.8)
Seit November 2009:  Go4 mit komplettem GUI für Windows XP/ Windows 7
Seit Mai 2010: Go4 für Mac OS X 10.6 mit Qt4-X11 (experimentell!)
Seit November 2013
:  Go4  mit web-server als monitoring and control interface (benötigt DABC framework)

Neu seit Juni 2015: Go4 v5 mit voller Kontrolle über HTTP server (Go4 GUI oder web browser)

 


 

 

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