FAIR

Bei GSI entsteht das neue Beschleunigerzentrum FAIR. Erfahren Sie mehr.

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Außenstellen

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Mega-Bauprojekt FAIR

Die Teilchenbeschleuniger-Anlage FAIR in Darmstadt ist weltweit eines der größten Bauvorhaben für die internationale Spitzenforschung. Auf rund 150.000 m2 entstehen insgesamt 20 Bauwerke, darunter ein unterirdischer Beschleunigerring-Tunnel mit 1100 Metern Umfang und andere einzigartige Gebäudestrukturen. Sie sind so ausgelegt, dass die neu entwickelten Hochtechnologie-Gerätschaften der Forschungsanlage betrieben werden können.

Für das multinationale, hochkomplexe Mega-Bauprojekt wurde eine integrierte Bauablaufplanung entwickelt, in der Hoch-, Tief- und Ingenieurbau, Beschleunigerentwicklung und -bau sowie die wissenschaftlichen Experimente eng aufeinander abgestimmt sind. Im Sommer 2017 wurde mit dem Bau begonnen.

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Fotomontage der zukünftigen FAIR-Anlage. Wissenschaftler aus aller Welt werden an FAIR in herausragenden Experimenten neue Erkenntnisse über den Aufbau der Materie und die Entwicklung des Universums gewinnen.
Grafik: ion42/FAIR/GSI

Zahlen und Fakten zum Bau

2 Mio. m3 Erde

...werden bewegt - so viel wie für 5000 Einfamilienhäuser

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600.000 m3 Beton

...werden verbaut - so viel wie 8-mal das Fußballstadion Frankfurt

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65.000 t Stahl

...werden eingesetzt - das entspricht neun Eiffeltürmen

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Komplexe Gebäude

Auf einer Gesamtfläche von rund 150.000 m² sind 20 Beschleuniger- und Experimentierbauwerke, Labore und sonstige Betriebs- und Versorgungsbauwerke geplant. Die Gebäudestrukturen reichen zum Teil von 17 Metern unterirdisch bis 20 Meter über die Erde und enthalten bis zu sechs Stockwerke.

Das Transfergebäude ist das komplexeste Gebäude der Anlage. Es ist der zentrale Knotenpunkt der Anlagenstrahlführung. Der 1100 Meter lange Tunnel für den SIS100-Teilchenbeschleuniger wird ebenfalls bis zu 17 Meter unter der Erde liegen. Er wird in offener Bauweise gebaut. Die Baugrube wandert dabei, wobei in Abschnitten von jeweils rund 200 Metern gebaut wird. Neben dem eigentlichen Beschleunigertunnel wird ein Versorgungstunnel liegen, in dem u.a. Leitungen für Strom und flüssiges Helium, Platz für Netzgeräte und Möglichkeiten zur Kontrolle der Ionenstrahlqualität untergebracht sind.

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Querschnitt durch die 40 m breite Ringtunnelanlage des SIS100-Beschleunigers. Im linken rechteckigen Tunnelbereich verläuft der Beschleuniger, im rechten Tunnelbereich sind die Versorgungseinheiten untergebracht.
Ausschnitt des Transfergebäudes mit veschiedenen Strahlführungen.
Grafik: FAIR/GSI
Grafik: FAIR/GSI

Video zum Bauablauf (8 Min.)

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