IBIC 2026: Konsortium mit GSI-/FAIR-Beteiligung erhält „Faraday Cup Award“ für Innovationen bei der LHC-Beam-Instrumentierung

21.09.2026

Ein Konsortium aus Vertretern des CERN, des Cockcroft Institute, von GSI/FAIR und der University of Liverpool wurde für die Entwicklung eines strahlinduzierten Fluoreszenzmonitors, des sogenannten „Beam Gas Curtain Monitors“, mit dem renommierten „Faraday Cup Award“ ausgezeichnet. Der Preis für Innovationen im Bereich der Strahlinstrumentierung an Beschleunigern wurde auf der „International Beam Instrumentation Conference 2026 (IBIC)“ verliehen.

Der „Beam Gas Curtain Monitor“ besteht aus einem Neon- oder Stickstoffgasstrahl, der den LHC-Strahl des CERN kreuzt, kombiniert mit der Detektion von Fluoreszenzphotonen mittels eines extrem empfindlichen Bildverstärkers. Es ist der einzige Monitor, der das Strahlprofil und damit die transversale Emittanz während des gesamten LHC-Zyklus bestimmen kann. Der Monitor ist mittlerweile im regulären Betrieb am CERN im Einsatz.

Serban Udrea und Peter Forck von GSI/FAIR entwarfen das Detektorsystem, bewerteten die atomphysikalischen Grundlagen und trugen durch langjährige einschlägige Erfahrung zur experimentellen Interpretation bei. Bei der Feier im kanadischen Whistler nahmen Raymond Veness (CERN, Projektleiter), Daniele Butti (CERN, Sprecher des Vortrags zur Preisverleihung), Peter Forck (GSI/FAIR) und Carsten Welsch (University of Liverpool und Cockcroft Institute) nun den Preis für das Konsortium entgegen. Überreicht wurde er von Kevin Jordan (J-Lab), dem Vorsitzenden des Preisausschusses. (BP)



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