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Bei GSI entsteht das neue Beschleunigerzentrum FAIR. Erfahren Sie mehr.

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Ringbeschleuniger SIS18 – der Rekordhalter

Foto: A. Zschau, GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung GmbH
Außenansicht des Ringbeschleunigers SIS18
Foto: A. Zschau, GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung GmbH
Blick in die Beschleunigungsstrecke des SIS18

Aus dem Linearbeschleuniger werden die Ionen in den Ringbeschleuniger SIS18 (Schwerionensynchrotron 18) eingespeist. Hier werden sie auf noch höhere Energien beschleunigt. Sie umlaufen den Ring und passieren dabei jedes Mal sogenannte Beschleunigungsstrecken. Die dort herrschende elektrische Spannung lässt sie immer schneller werden. Magnete halten sie auf ihrer Kreisbahn. Haben die Ionen die gewünschte Geschwindigkeit erreicht, werden sie Richtung Experiment geleitet, wo sie auf eine Materialprobe treffen, oder in den Experimentierspeicherring ESR gespeist.

  • 216 Meter: Der SIS18 hat einen Umfang von 216 Metern.
  • 92 Elemente: Im Gegensatz zu den meisten großen Beschleunigeranlagen können mit dem SIS18 Ionen aller Elemente beschleunigt werden – vom leichten Wasserstoff bis zum schweren Uran.
  • 270 000 Kilometer pro Sekunde: Ionen, die aus dem Linearbeschleuniger UNILAC kommen, können im SIS18 auf bis zu 90 Prozent der Lichtgeschwindigkeit (270 000 km/s) beschleunigt werden.
  • 80 000 Volt: Bei jedem Durchlauf der Beschleunigungsstrecken werden die Ionen von 80 000 Volt beschleunigt. 
  • 416 600 Umläufe: Innerhalb einer Sekunde werden die Ionen beschleunigt und legen dabei 90 000 Kilometer zurück, das sind etwa 416 600 Umrundungen des Rings.
  • 32 Milliarden Teilchen: An keinem anderen Beschleuniger können so viele Uran-Ionen mittlerer Ladung beschleunigt werden wie am SIS18.
  • ein Milliardstel Pascal: Ein Ultrahochvakuum ist Voraussetzung für die Beschleunigung. So kollidieren die Ionen quasi nie mit Luftteilchen im Beschleuniger.
  • Vier Experimente: Mit dem Strahl aus dem SIS18 können vier verschiedene Experimente gleichzeitig betrieben werden – von Biophysik über exotische Materie in Planeten oder Neutronensternen bis hin zur Herstellung seltner Nuklide, die in Supernova entstehen.

Fachinformationen zum SIS18.

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Außenansicht des Ringbeschleunigers SIS18
Blick in die Beschleunigungsstrecke des SIS18
Foto: A. Zschau, GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung GmbH
Foto: A. Zschau, GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung GmbH