Förderprogramme für Ihre Transferidee.
Fördermöglichkeiten für GSI/FAIR-Personal
Jedes Transferprojekt beginnt mit einer Idee oder einem Forschungsergebnis, das häufig noch weit von einer konkreten Anwendung oder einem Produkt entfernt ist. Markt- und Anwendungspotenziale müssen validiert, Machbarkeit geprüft oder erste Prototypen entwickelt werden. Für die Finanzierung solcher Entwicklungsschritte stehen verschiedene Förderprogramme zur Verfügung. Wir beraten und begleiten Sie bei der Auswahl und Beantragung passender Fördermöglichkeiten für Ihr Projekt.
Interne Fördermöglichkeiten
Öffentliche Fördermöglichkeiten
Validierung
VIP+
Mit VIP+ fördert das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) die Validierung von Forschungsergebnissen mit hohem Anwendungs- und Verwertungspotenzial. Für GSI/FAIR-Mitarbeitende bietet das Programm die Möglichkeit, vielversprechende Ideen frühzeitig in Richtung Anwendung, Ausgründung oder Industriekooperation weiterzuentwickeln. Gefördert werden insbesondere Machbarkeitsstudien, Prototypen und erste Anwendungsszenarien.
Wipano - Weiterentwicklung von Erfindungen
WIPANO unterstützt den Transfer von Forschungsergebnissen in die Wirtschaft. Dazu werden gezielt Kooperationsprojekte mit mindestens einem öffentlich grundfinanzierten Forschungspartner (Hochschule oder außeruniversitäre Forschungseinrichtung) im Verbund mit Unternehmen gefördert, die neueste Erkenntnisse der Forschung im öffentlichen Interesse in Normen und Standards überführen. Damit stehen diese als Abbild des Stands der Technik der Wirtschaft direkt und mit großer Sichtbarkeit zur Verfügung. Forschungsergebnisse werden für die Normung aufbereitet; das darin enthaltene Wissen wird Teil des Normenpools und steht umgehend allen Unternehmen und Entwicklern zur Verfügung. Normen können zudem den Markteintritt neuer Technologien beschleunigen, etwa durch Test- und Prüfnormen.
Normen können zudem den Markteintritt neuer Technologien beschleunigen, etwa durch Test- und Prüfnormen.
IGF - Industrielle Gemeinschaftsforschung
Die Industrielle Gemeinschaftsforschung (IGF) verbindet Grundlagenforschung mit der praktischen Anwendung in der Wirtschaft. Sie ermöglicht insbesondere KMU den Zugang zu aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen und stärkt so ihre Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit.
Die Forschungsvereinigungen unter dem Dach der Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen (AiF) bündeln den Forschungsbedarf der Wirtschaft, vernetzen Unternehmen mit Forschungseinrichtungen und koordinieren die Projekte.
Die Förderung erfolgt durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE). Die Projektträgerschaft liegt beim Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), das die Umsetzung des Programms betreut.
Helmholtz Enterprise - Field Study Fellowship
Das Field Study Fellowship von Helmholtz Enterprise ermöglicht Mitarbeitenden der Institute HIM und HIJ, das Marktpotenzial ihrer Forschung frühzeitig zu erkunden. Ziel ist es, Kunden- und Anwenderbedürfnisse systematisch zu identifizieren und den praktischen Nutzen wissenschaftlicher Ergebnisse aus der Nutzerperspektive besser zu verstehen. Gefördert werden personal- und sachkostenbasierte Aktivitäten wie Marktanalysen, Interviews mit potenziellen Nutzer:innen sowie die Entwicklung erster Anwendungsideen. Die Teilnehmenden gewinnen wertvolle unternehmerische Kompetenzen und lernen, ihre Forschung stärker an realen Problemstellungen auszurichten – als Grundlage für mögliche Transfer- oder Gründungsprojekte.
Kooperation mit Unternehmen
ZIM - Zentrales Innovationsprogramm Mittelstand: Verbundprojektförderung des BMWK
Das Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) ist ein bundesweites, technologie- und branchenoffenes Förderprogramm des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWE). Es unterstützt insbesondere KMU bei der Durchführung von Forschungs- und Entwicklungsprojekten – sowohl als Einzelvorhaben als auch in Kooperation mit Forschungseinrichtungen. Für GSI bietet ZIM die Möglichkeit, sich als wissenschaftlicher Partner in industrienahen Kooperationsprojekten einzubringen und Forschungsergebnisse gemeinsam mit Unternehmen in die Anwendung zu überführen. Ziel ist es, die Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit der beteiligten Unternehmen zu stärken und gleichzeitig anwendungsnahes Wissen zu generieren.
LOEWE-Innovationsförderung des HMWK
Mit dem Forschungsförderungsprogramm LOEWE setzt das Land Hessen wissenschaftspolitische Impulse und stärkt die hessische Forschungslandschaft nachhaltig. Mit der LOEWE-Förderlinie 3 wird die gemeinsame Entwicklung von Innovationen zwischen Hochschulen und Unternehmen bezuschusst.
LOEWE steht für die "Landes-Offensive zur Entwicklung Wissenschaftlich-ökonomischer Exzellenz". Mit dem LOEWE-Programm fördert die Landesregierung herausragende wissenschaftliche Verbundvorhaben der Hochschulen und Forschungseinrichtungen in Hessen. Im Fokus steht eine intensive Vernetzung von Wissenschaft, außeruniversitärer Forschung und Wirtschaft.
KMU-innovativ: Verbundprojektförderung des BMBF
Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) sind in vielen Bereichen Vorreiter des technologischen Fortschritts. Mit der Förderinitiative KMU-innovativ unterstützt das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) anspruchsvolle Forschungsprojekte im deutschen Mittelstand in ausgewählten Zukunfts- und Technologiefeldern. KMU-innovativ bietet Unternehmen die Chance, mit neuen Produkten, Verfahren und Dienstleistungen erfolgreich im Markt zu bestehen. Insbesondere bei der Erschließung neuer Märkte sind KMU flexibel und schnell – ein entscheidender Vorteil in dynamischen Forschungsfeldern. Wichtige Innovationsimpulse gehen dabei häufig von mittelständischen Unternehmen aus. Dies gilt auch für Dienstleistungsbranchen, in denen KMU maßgeblich in Forschung und Entwicklung investieren. KMU stehen im Mittelpunkt der Förderung und arbeiten häufig mit Forschungseinrichtungen zusammen. Für GSI ist das Programm besonders relevant für forschungsintensive Kooperationen mit innovativen KMU, insbesondere in technologisch anspruchsvollen oder risikoreichen Vorhaben.
Existenzgründung
EXIST - Gründerstipendium
Mit EXIST-Gründungsstipendium sollen Gründende an Hochschulen und Forschungseinrichtungen in der Phase vor und zu Beginn ihrer innovativen Existenzgründung, insbesondere bei der Erstellung eines tragfähigen Businessplans, der Entwicklung marktfähiger Produkte und innovativer Dienstleistungen, unterstützt werden.
Die Förderung im EXIST-Gründungsstipendium erfolgt themen- und technologieoffen. Das EXIST-Gründungsstipendium soll dazu beitragen, innovative und nachhaltige Unternehmensgründungen mit hoher Marktrelevanz und Umsetzungsdynamik, deren Gründungsidee im Umfeld der Hochschule bzw. Forschungseinrichtung entstanden ist und in die insbesondere die dort erworbene fachspezifische Kompetenz und Wissen sowie gegebenenfalls durchgeführte Forschungs- und Entwicklungsarbeiten eingeflossen sind, zu unterstützen.
EXIST - Forschungstransfer
EXIST-Forschungstransfer besteht aus zwei Förderphasen:
In der ersten Förderphase sollen Forschungsergebnisse mit Gründungspotenzial weiterentwickelt werden. Ziel ist es, Fragen in Zusammenhang mit der Umsetzung wissenschaftlicher Ergebnisse in technische Produkte und Verfahren zu klären, die darauf basierende Geschäftsidee zu einem Businessplan auszuarbeiten und die geplante Unternehmensgründung vorzubereiten.
In der zweiten Förderphase stehen weitere Entwicklungsarbeiten, die Aufnahme der Geschäftstätigkeit sowie die Vorbereitungen für eine externe Unternehmensfinanzierung im Fokus.
Helmholtz Enterprise - Field Study Fellowship
Das Field Study Fellowship von Helmholtz Enterprise ermöglicht Mitarbeitenden der Institute HIM und HIJ, das Marktpotenzial ihrer Forschung frühzeitig zu erkunden. Ziel ist es, Kunden- und Anwenderbedürfnisse systematisch zu identifizieren und den praktischen Nutzen wissenschaftlicher Ergebnisse aus der Nutzerperspektive besser zu verstehen. Gefördert werden personal- und sachkostenbasierte Aktivitäten wie Marktanalysen, Interviews mit potenziellen Nutzer:innen sowie die Entwicklung erster Anwendungsideen. Die Teilnehmenden gewinnen wertvolle unternehmerische Kompetenzen und lernen, ihre Forschung stärker an realen Problemstellungen auszurichten – als Grundlage für mögliche Transfer- oder Gründungsprojekte.
Helmholtz Enterprise - Spin-off Programm
Das Spin-off-Programm von Helmholtz Enterprise unterstützt Mitarbeitende von HIM und HIJ dabei, aus vielversprechenden Forschungsergebnissen tragfähige Unternehmensgründungen zu entwickeln. Gefördert werden Gründungsteams, die ihre Idee systematisch weiterentwickeln und den Schritt in die Anwendung und den Markt gehen möchten. Im Mittelpunkt stehen der Aufbau eines Teams, die Entwicklung eines belastbaren Geschäftsmodells sowie erste Umsetzungsaktivitäten am Forschungszentrum. Die Förderung umfasst Personal- und Sachmittel und kann auch externe Gründungspartner einbinden. Zusätzlich erhalten die Teams gezielte Unterstützung durch externe Expert:innen und Zugang zu Entrepreneurship-Trainings und Acceleratoren.
Transferprojekte im digitalen Kontext
Distr@l des HM für Digitale Strategie und Entwicklung
Mit Distr@l werden Vorhaben, die den Stand der digitalen Technik signifikant erhöhen, gefördert. Distr@l ist explizit themenoffen und legt den Fokus auf digitale anwendungsbezogene Vorhaben.
Skizzen können kontinuierlich eingereicht werden!
Fördermittel Datenbanken
Fördermittel-Datenbank
Die Website der Datenbank für Bundesfördermittel bietet einen Überblick über Förderprogramme der Bundesregierung, der Bundesländer und der Europäischen Union.
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