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Außenstellen

Informationen zum Coronavirus für GSI/FAIR-Beschäftigte und Gäste

FAIR und GSI liegt die Gesundheit aller Beschäftigen und Gäste am Herzen. Aus diesem Grund haben wir auf dieser Seite aktuelle Empfehlungen sowie Beschlüsse der Geschäftsführung für Beschäftigte und Gäste zusammengestellt mit dem Ziel, die Gesundheit aller zu schützen.

Ansprechpartner

Ihre Ansprechpartner für Rückfragen:

task-force-health(at)gsi.de

Bei medizinischen Fragen können Sie sich auch an unsere Betriebsärztin Frau A. Schumacher wenden.

a.schumacher(at)medical-gmbh.de 

Sie haben Fragen rund um das Coronavirus? Sie suchen Informationen zu aktuellen Entwicklung, wissen möglicherweise Krankheitszeichen nicht richtig einzuschätzen, sorgen sich um Angehörige, gehören vielleicht auch zu einer Risikogruppe?

Deshalb hat medical airport service, unser betriebsärztlicher Dienst, eine Telefon-Hotline eingerichtet, die von Ihnen als GSI- und FAIR-Mitarbeitenden genutzt werden kann. Diese Hotline steht Ihnen täglich in der Zeit von 08.00 Uhr bis 16.30 Uhr für Ihre Fragen und Beratungsanliegen zur Verfügung.

 

Telefonnummer: 06151 7805478

Allgemeine Hygienetipps

Status vom 05. März 2020

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Viele Infektionskrankheiten werden über die Hände ünertragen. Somit ist Händewaschen eine einfache und wirksame Maßnahme, die vor einer Ansteckung schützen kann.

Wenn Sie sich regelmäßig gründlich die Hände waschen, schützen Sie sich und andere vor vielen Krankheitserregern. Denn gründliches Händewaschen senkt die Anzahl der Keime an den Händen auf bis zu ein Tausendstel. Damit verringert sich das Risiko, dass Erreger beispielsweise mit dem Essen in den Mund oder über die Schleimhäute von Mund, Nase oder Augen in den Körper gelangen oder an Familienmitglieder, Freunde oder Kollegen weitergereicht werden. Das ist in Zeiten von Krankheitswellen besonders wichtig.

Hände regelmäßig waschen

Die Hände sollten nicht nur gewaschen werden, wenn sie sichtbar schmutzig sind. Denn Krankheitserreger sind mit dem bloßen Auge nicht zu erkennen. Daher sollten Sie sich im Alltag regelmäßig die Hände waschen, insbesondere bei folgenden Anlässen:

Immer nach

  • dem nach Hause kommen
  • dem Besuch der Toilette
  • dem Naseputzen, Husten oder Niesen

Immer vor

  • den Mahlzeiten
  • dem Hantieren mit Medikamenten oder Kosmetika

Immer vor und nach

  • der Zubereitung von Speisen
  • dem Kontakt mit Kranken

Hände gründlich waschen

Schmutz und auch Krankheitskeime abwaschen – das klingt einfach. Richtiges Händewaschen erfordert aber ein sorgfältiges Vorgehen. Häufig werden die Hände beispielsweise nicht ausreichend lange eingeseift und insbesondere Handrücken, Daumen und Fingerspitzen vernachlässigt.

Gründliches Händewaschen gelingt in fünf Schritten

  1. Halten Sie die Hände zunächst unter fließendes Wasser. Die Temperatur können Sie so wählen, dass diese angenehm ist.
  2. Seifen Sie die Hände gründlich ein - sowohl Handinnenflächen als auch Handrücken, Fingerspitzen, Fingerzwischenräume und Daumen. Denken Sie auch an die Fingernägel.
  3. Reiben Sie die Seife an allen Stellen sanft ein. Dies sollte 20 bis 30 Sekunden in Anspruch nehmen. Als Orientierung: 20 Sekunden entsprechen in etwa dem zweimaligen Summen des Happy-Birthday-Lieds.
  4. Danach die Hände unter fließendem Wasser abspülen.
  5. Trocknen Sie Ihre Hände sorgfältig ab, auch in den Fingerzwischenräumen.

Piktogramm - Händewaschen - 5 Schritte

FAQ zum Händewaschen

Warum sollte das Händewaschen mindesten 20 Sekunden lang dauern?

Mit gründlichem Händewaschen von mindestens 20 Sekunden Dauer lassen sich die Keime an den Händen auf ein Tausendstel und weniger senken. Allerdings waschen sich laut einer Befragung der BZgA in Deutschland mehr als die Hälfte der Befragten die Hände kürzer. Dies bedeutet, dass sie die Keimzahl an ihren Händen beim Händewaschen nicht wirksam reduzieren und so ein erhöhtes Risiko haben, selbst zu erkranken oder Keime an andere zu übertragen.

Die optimale Dauer des Händewaschens hängt auch von der konkreten Situation, wie zum Beispiel vom Ausmaß der Verschmutzung der Hände ab. Bei stark verschmutzen Händen ist oftmals auch das Einseifen und Waschen der Hände für eine Dauer von 20 Sekunden zu kurz und gilt daher nur als Richtwert für normal verschmutzte Hände in Alltagssituationen.

Nützt es, sich die Hände zu waschen, wenn keine Seife verfügbar ist?

Mit Seife die Hände zu waschen, ist deutlich wirksamer als mit Wasser alleine, denn Waschsubstanzen lösen Schmutz und Mikroben von der Haut ab. Zudem neigt man dazu, bei Verwendung von Seife die Hände gründlicher einzureiben und abzuwaschen als ohne, was zur zusätzlichen mechanischen Entfernung von Keimen führt. Auch befinden sich bestimmte Keime im natürlichen Fettfilm der Haut und lassen sich mit Wasser alleine kaum entfernen.

Ist keine Seife vorhanden, sollte man dennoch auf das Händewaschen mit bloßem Wasser nicht verzichten. Denn auch mit Wasser alleine wird zumindest ein Teil der Erreger entfernt. Auch wenn die Verwendung von Seife die Wirksamkeit des Händewaschens deutlich steigert, ließ sich in Untersuchungen bereits durch das Händewaschen nur mit sauberem Wasser beispielsweise die Häufigkeit von Durchfallerkrankungen senken.

Strapaziert häufiges Händewachen die Haut?

Richtiges Händewaschen schützt vor ansteckenden Infektionen! Falsches oder sehr häufiges Händewaschen, vor allem bei hohen Wassertemperaturen oder mit scharfen Reinigungsmitteln, strapaziert allerdings die Haut: Der schützende Säureschutzmantel und natürliche Hautfette, die die oberste Hornschicht der Haut widerstandsfähig halten, können ausgewaschen werden.

Die Haut kann austrocknen und Hautirritationen können die Folge sein.

Bevorzugen Sie deshalb zum Händewaschen milde, pH-neutrale Waschsubstanzen. Das Eincremen der Hände mit einer feuchtigkeitsspendenden und rückfettenden Hautpflege unterstützt die Regeneration der Haut. Cremen Sie strapazierte Hände je nach Bedarf nach dem Waschen oder zwischendurch ein.

Wann ist zusätzlich zum Händewaschen eine Händedesinfektion sinnvoll?

Im privaten Umfeld ist eine Händedesinfektion im Allgemeinen nicht erforderlich. Für sichtbar schmutzige Hände sind Desinfektionsmittel nicht geeignet. Bei erhöhtem Infektionsrisiko kann es sinnvoll sein, nach dem Händewaschen die Hände zu desinfizieren. Dazu zählen beispielsweise Fälle, in denen Familienmitglieder an Infektionen mit Bakterien wie Salmonellen erkrankt sind, mit multiresistenten Erregern besiedelt sind oder an hochansteckenden Erkrankungen wie Grippe oder Norovirus-Infektionen leiden. Auch wenn abwehrgeschwächte Menschen mit erhöhtem Infektionsrisiko im Haushalt leben oder pflegebedürftige Angehörige versorgt werden, kann eine Händedesinfektion in bestimmten Situationen sinnvoll sein.

Quelle

Öffentliche Veranstaltungen bei GSI/FAIR

 

Update vom 18. März 2020

Ebenfalls ist die für den 30.4.2020 geplante 50-Jahr-Feier im Wissenschafts- und Kongresszentrum darmstadtium abgesagt.

 

Status vom 06. März 2020

Als präventive Maßnahme bezüglich des Corona-Virus werden öffentliche Veranstaltungen bei GSI und FAIR bis auf Weiteres abgesagt. Aus diesem Grund entfallen beispielsweise bis zum Ende der Maßnahmen die Vorträge der Reihe "Wissenschaft für Alle" und auch der Girls‘Day am Donnerstag, 26.3.2020. Auch öffentliche Führungen auf dem Campus werden aktuell nicht angeboten.
 

Neue Termine werden rechtzeitig bekanntgegeben.

Sicherheitsprinzipien während der Covid-19 Pandemie

Status vom 24. März 2020

Dies sind schwierige Zeiten. Die Covid-19 Pandemie konfrontiert uns mit einer noch nie dagewesenen und sich schnell verändernden Situation, die es erfordert, effektive Maßnahmen zu ihrer Eindämmung zu ergreifen und kontinuierlich an die Entwicklung der Gefährdungslage anzupassen. Für alle praktischen Informationen wenden Sie sich bitte an Ihre Vorgesetzten, die über spezifische Anweisungen verfügen.

 

An dieser Stelle möchten wir Sie als verantwortliche Geschäftsführung darüber informieren, welche Grundsätze für unsere Entscheidungen und Handlungen maßgeblich sind. Es ist unser vorrangiges Ziel und unsere Pflicht, die Gesundheit unserer Kolleginnen und Kollegen und der Gesellschaft insgesamt zu schützen, und deshalb setzen wir konsequent die auf Expertenempfehlungen basierenden Richtlinien um, die uns von den Gesundheitsbehörden vorgegeben werden. Körperliche Distanzierung voneinander und, wenn nötig, Isolation sind die wirksamsten Mittel, um das Infektionsrisiko zu verringern. 

 

Im Einklang damit ermutigen wir alle, die von zu Hause aus arbeiten können, dies auch im Home Office zu tun, und die anderen, die Arbeit so zu organisieren, dass die Personen auf dem Campus in einem sicheren Abstand voneinander agieren können (z.B. wenn sie zu verschiedenen Zeiten und für eine begrenzte Anzahl von Stunden kommen). Wir überlassen es jedem Abteilungsleiter, dies so zu organisieren, wie er/sie es für am besten geeignet hält, da sie diejenigen sind, die die Arbeit jeder Person am besten kennen. Was diejenigen unter uns betrifft, die zu Risikogruppen gehören, so lautet die Empfehlung, von zu Hause aus zu arbeiten. Entsprechend bitten wir die Leiter aller Organisationseinheiten, den betroffenen Beschäftigten diese Möglichkeit zu geben und nahe zu legen.

 

Verschiedene Maßnahmen wie die Absage von Besuchen externer Personen, die Nutzung von Videokonferenzen, die Beschränkung der Reisen auf das unerlässliche Minimum, die häusliche Quarantäne für Personen, die aus Hochrisikogebieten zurückkehren oder die mit Verdachtsfällen in Kontakt gekommen sind, die Schließung der Cafeteria usw. werden ergriffen, um die empfohlene soziale Distanzierung umzusetzen.

 

Wenn für bestimmte Tätigkeiten keine sicheren Bedingungen erfüllt werden können, müssen wir untersagen, dass diese durchgeführt werden. Diese Prinzipien haben wir auch für das laufende Experimentprogramm befolgt: Schrittweise wurden strengere Sicherheitsmaßnahmen angewandt, und wenn für einige der Experimente keine sicheren Bedingungen garantiert werden konnten, wurden diese Experimente aus dem Programm genommen und auf später verschoben. Weiterhin wurden alle Experimente verschoben, die die Anwesenheit externer Personen erfordern. Entsprechend werden zurzeit nur noch Experimente verfolgt, die mit dem Vor-Ort Personal durchgeführt werden können. Für diese gelten strenge Maßnahmen, um sicherzustellen, dass die Beteiligten in einem gebotenen Sicherheitsabstand voneinander arbeiten können. Insgesamt führen diese Sicherheitsvorkehrungen natürlich zu einer geringeren Effizienz, da nur Teile des zuvor geplanten Experimentprogramms - und diese mit einem deutlich höherem Zeitaufwand als zunächst vorgesehen - durchgeführt werden können. Aber dies ist im Sinne von "Safety First" unabdingbar.  Auch das verbleibende Restprogramm wird im Sinne von "Safety First" und unter Berücksichtigung der aktuellen behördlichen Vorgaben ständig neu bewertet und gegebenenfalls weiter eingeschränkt.

 

Es ist unsere gemeinsame Pflicht, die Sicherheit aller in geordneter Weise zu gewährleisten, ohne zusätzliche Ängste zu erzeugen. Darüber hinaus könnte diese Situation eine ganze Weile andauern, so dass wir nicht von einer kurzen Unterbrechung unserer bisherigen Abläufe ausgehen sollten, sondern einen Weg finden müssen, wie GSI/FAIR für einen längeren Zeitraum in einem Modus arbeiten kann, der für alle sicher ist und uns zugleich erlaubt, unsere Ziele zu verfolgen.

 

Mit Ihrer Unterstützung und aktiven Mitwirkung sind wir zuversichtlich, dies gemeinsam umsetzen und erreichen zu können.

Regelungen bei GSI und FAIR

Status vom 05. März 2020

Schutzmaßnahmen

  • Nutzen Sie, wenn erforderlich, die bei GSI zur Verfügung gestellten Instrumente, z.B. Home-Office, Gleitzeit, Telefonkonferenzen in Absprache mit Ihrer Führungskraft.
  • Nutzen Sie alle üblichen Vorsichtsmaßnahmen, z.B. Husten in die Armbeuge, um Übertragungsmöglichkeiten zu minimieren.
  • Waschen Sie sich regelmäßig Ihre Hände für mindestens 20 Sekunden mit Wasser und Seife (siehe 10 Hygienetipps).
  • Verzichten Sie bitte bei Begrüßung und Verabschiedung auf das höfliche „Händeschütteln“.
  • Sensibilisieren Sie die Mitarbeiter (d, m, w) von Fremdfirmen auf dem Gelände (insbesondere auf der FAIR-Baustelle).
  • Es werden weitere Ständer mit Desinfektionsmittel in den Eingangsbereichen, an der Pforte und an Knotenpunkten aufgestellt. Basierend auf den Empfehlungen des Robert Koch-Instituts werden in den Waschräumen keine zusätzlichen Desinfektionsmittel zur Verfügung gestellt; hier wird nochmals deutlich auf die regelmäßige Nutzung von Wasser und Seife hingewiesen.

Vorsichtsmaßnahmen

  • Besondere Risikogruppen: Nach neuesten Erkenntnissen gehören Menschen mit Vorerkrankungen (z. B. Lungenerkrankungen wie Asthma, COPD) oder geschwächtem Immunsystem zur Risikogruppe für einen schwereren Verlauf der Viruserkrankung. Falls Sie davon ausgehen, dass dies auf Sie zutrifft, informieren Sie sich bitte bei unserem betriebsärztlichen Dienst über für Sie geeignete Schutzmaßnahmen vor einer Infektion.
  • Bei Krankheitssymptomen: Wer krank ist, soll sich auskurieren und nicht arbeiten. Wenn Sie Fieber haben und/oder deutliche Anzeichen einer Atemwegserkrankung, schleppen Sie sich nicht zur Arbeit, belasten Sie Ihre Mitmenschen nicht unnötig. Bei leichteren Erkrankungssymptomen arbeiten Sie, in Abstimmung mit Ihrer Führungskraft (d, m, w), im Zweifelsfall lieber im Home-Office, als die Kollegen (d, m, w) möglicherweise anzustecken. Kontaktieren Sie einen Arzt (zunächst nur per Telefon!) und vereinbaren Sie einen Termin, außerhalb der Öffnungszeiten kann das auch über den ärztlichen Notdienst geschehen: Tel. 116 117.
    Sollten Sie – am Arbeitsplatz, zuhause oder unterwegs – mit typischen Symptomen (z. B. Fieber, Husten, Atemnot) erkranken oder in den letzten zwei Wochen aus einer betroffenen Region kommen oder mit Coronavirus-infizierten Menschen Kontakt gehabt haben, so informieren Sie bitte direkt ihre Führungskraft und die Personalabteilung über den üblichen Weg, zum Beispiel per Email an Krankmeldung.
  • Die Vorgesetzten sind angewiesen darauf hinzuwirken, dass erkrankte Mitarbeiter (d, m, w) zuhause bleiben und sich auskurieren. Die Einschätzung, ob bei einer Person der Verdacht auf eine COVID-19-Infektion vorliegt, obliegt allein den behandelnden Ärzten (d, m, w) oder dem Gesundheitsamt!

Status vom 16. März 2020

Nach der Entscheidung der Hessischen Regierung vom 13.03.2020 werden alle Schul- und Kindertagesstätten ab dem 16.03.2020 geschlossen. Von dieser Situation sind zahlreiche Mitarbeiter (d, m, w) betroffen.
Dazu wird folgende Vorgehensweise durch die Geschäftsführung festgelegt. Die betroffenen Mitarbeiter (d, m, w) (MA) mit zu betreuenden Kindern, die in einem gemeinsamen Haushalt leben und die maximal 12 Jahre alt sind, wenden sich dazu bitte an die Vorgesetzten (d, m, w), um die folgenden Optionen (z.T. auch Kombinationen) abzustimmen.

Option 1: Präventive Schließung von Betreuungseinrichtungen eines Angehörigen des MA (z.B. Kita, Schule, Seniorenbetreuung)
Sollte eine anderweitige Betreuungsmöglichkeit durch z.B. andere Familienmitglieder nicht bestehen oder sollten besondere gesundheitliche Gründe des zu Betreuenden (d, m, w) die häusliche Anwesenheit des MA erfordern, teilt der MA dies bitte unverzüglich unter Angabe der Gründe dem Vorgesetzten (d, m, w) und dem für ihn zuständigen Personalreferenten (d, m, w) mit, gerne auch als Mail.
Kann der MA aufgrund seiner Betreuungspflichten nicht oder nur eingeschränkt am dienstlichen Arbeitsplatz anwesend sein, beantragt der MA in Abstimmung mit dem Vorgesetzten (d, m, w), bis eine andere Betreuungsmöglichkeit organisiert ist, Home-Office, Urlaub / Betriebliche Freizeit (BF) oder - sofern möglich - Gleitzeit. Die Geschäftsführung betont nochmals, dass die Vorgesetzten autorisiert sind, Mitarbeiter (d, m, w) im Home-Office arbeiten zu lassen, gleichzeitig aber aufgefordert sind, die operative Funktion der Organisationseinheiten aufrechtzuerhalten. Darüber hinaus ist eine bezahlte Freistellung gemäß § 29 Abs. 3 Satz 1 TVöD (Bund) bis zu drei Tagen möglich. Sofern Urlaub und ggfs. Gleitzeit/Zeitausgleich für die Betreuung Ihres Angehörigen nicht ausreichen, ist ein Antrag auf unbezahlte Freistellung zu stellen (§ 29 Abs. 3 Satz 2 TVöD (Bund)). Das entsprechende Antragsformular wird heute im Laufe des Tages auf der Website „Information Coronavirus“ zur Verfügung gestellt.
Sollten Betreuungspflichten gegenüber nahen Angehörige vorliegen, die zu einer sog. Hochrisikogruppe gehören (chronisch Kranke, Personen mit geschwächtem Immunsystem, Patienten (d, m, w) Chemotherapie etc.), legen wir nahe, die behandelnden Ärzte (d, m, w) der zu betreuenden Person zu konsultieren. Auf der Basis entsprechender ärztlicher Empfehlungen prüfen die Vorgesetzten (d, m, w) zusammen mit der Personalabteilung (zuständige Personalreferent/in) die Möglichkeit zur tageweisen bezahlten Freistellung.
Sofern das Kind erkrankt ist, greifen nach Vorlage eines entsprechenden Attestes die 10 Arbeitstage bezahlte Freistellung über die gesetzlichen Krankenversicherungen zur Kinderbetreuung gem. § 45 Abs. 2 SGB V.

Option 2: Schließung wegen bestätigter Erkrankung am Coronavirus in einer Betreuungseinrichtung (z.B. Kita, Schule …) ohne erkennbare Symptome beim MA
Wegen mittelbarem Kontakt der Betreuungsperson (MA) in der Betreuungseinrichtung mit einer Person, die am Coronavirus erkrankt ist, greift wie bislang mitgeteilt, die 14 tägige Vorsichtsmaßnahme, d.h. keine Arbeitsaufnahme am Arbeitsplatz vor Ort bei FAIR GmbH und GSI GmbH. Die Geschäftsführung betont, dass die Vorgesetzten autorisiert sind, Mitarbeiter (d, m, w) im Home-Office arbeiten zu lassen, gleichzeitig aber aufgefordert sind, die operative Funktion der Organisationseinheiten aufrechtzuerhalten. Daneben steht auch noch die Möglichkeit Gleitzeit, Urlaub und BF zu beantragen. Sofern diese Möglichkeiten nicht nutzbar sind, setzen Sie sich mit der Personalabteilung (Herr Gottschalk -2844 oder Frau Sommer -3170) in Verbindung.

 

Antragsformular Coronavirus - Arbeiten und geplante Abwesenheit (Status vom 19. März 2020)

 

Status vom 05. März 2020

  • Festgestellte Erkrankung mit dem Coronavirus: Bitte informieren Sie, neben der Führungskraft und der Personalabteilung (Krankmeldung), insbesondere auch den Koordinator der neu gegründeten Task Force Health (siehe weiter unten) und Verantwortlichen für Gesundheitsfragen Torsten Radon.
  • Rückkehrer (d, m, w) aus Risikogebieten und/oder Kontakte mit (möglicherweise) erkrankten Personen: Sollten Sie in den letzten zwei Wochen mit Coronavirus-infizierten Menschen oder Menschen, die unter dem Verdacht stehen mit dem Virus erkrankt zu sein, Kontakt gehabt haben oder in einer betroffenen Region (z. B. in Urlaub) gewesen sein, bitten wir Sie, dies Ihrer Führungskraft schnellstmöglich mitzuteilen, auch wenn Sie selbst keine Krankheitssymptome zeigen.
    Zum Schutz Ihrer Mitmenschen möchten wir in diesen Fällen vorsorglich das Fortsetzen Ihrer Arbeit am betrieblichen Arbeitsplatz für zwei Wochen aussetzen. Ihre Führungskraft wird mit Ihnen besprechen, ob Sie in diesen zwei Wochen z.B. im Home-Office weiter arbeiten können oder Gleitzeit, Urlaub/unbezahlte Freistellungs sowie betrieblichen Freizeitausgleich nehmen können. Sofern durch einen Arzt (d, m, w), bzw. das Gesundheitsamt geklärt wurde, dass Sie die Arbeit wieder aufnehmen können, ist auch eine frühere Rückkehr in Abstimmung mit Ihrer Führungskraft möglich. 

Status 05. März 2020

  • Minimierung der Dienstreiseaktivitäten: Bitte prüfen Sie, ob eine Dienstreise erforderlich ist oder ggf. durch eine Webkonferenz o. ä. ersetzt werden könnte.
  • Verschieben Sie Meetings, soweit damit Dienstreiseaktivitäten ausgelöst werden, auf einen späteren Zeitpunkt, insbesondere bei Reisen in besonders betroffene Regionen.
  • Buchen Sie in der nächsten Zeit insbesondere flexible Tarife, um zeitnah und wirtschaftlich auf aktuelle Meldungen zum Coronavirus (SARS-CoV-2) reagieren zu können

Beschlüsse gültig seit 31.01.2020

  • Personen – unabhängig von ihrer Staatsangehörigkeit –, die von Reisen aus und/oder über China zurückkehren, sowohl aus persönlichen als auch beruflichen Gründen, dürfen den Campus innerhalb von zwei Wochen, gerechnet ab ihrer Rückkehr nach Deutschland, nicht betreten (Vorsorgezeitraum).
  • Diese Entscheidung betrifft alle Personen, die auf dem Campus arbeiten sowie alle Personen, die den Campus in naher Zukunft (d. h. innerhalb der nächsten drei Monate) besuchen möchten.
  • Wir bitten alle Abteilungsleiter (d, m, w) und/oder Mitarbeitenden, die Personalabteilung (Mathias Mauer, -1497) über Personen zu informieren, die nach China reisen bzw. von Reisen nach oder über China zurückgekommen sind oder in nächster Zeit kommen werden, damit die Personalabteilung diese Personen kontaktieren kann. Die Namen sind der Personalabteilung unverzüglich, spätestens jedoch bis zum 05. Februar 2020 mitzuteilen.
  • Beschäftigte, die ihre Arbeit fortsetzen möchten, können dies tun und die zweiwöchige „Vorsorgefrist“ für die Arbeit im Home-Office nutzen. Es ist auch gestattet, Urlaub für diese Zeit zu beantragen. Die Urlaubsbeantragung kann per E-Mail an den jeweiligen Vorgesetzten erfolgen. Die Vorgesetzten werden gebeten, eine solche Urlaubsgenehmigung zu befürworten.

Status vom 05. März 2020

  • Die Nutzung von Home-Office ist bis auf weiteres nach Rücksprache und Abstimmung mit Ihrem Vorgesetzten (d, m, w) zeitlich nicht beschränkt.

Antragsformular Coronavirus - Arbeiten und geplante Abwesenheit  (Satus vom 19. März 2020)

BV Home-Office/ Ausnahmen für die aktuelle Situation(Status vom 26. März 2020)

BV alternierende Telearbeit und Home-Office (Status vom 11. November 2013)

Update 24. März 2020

  • Das Experimentierprogramm wird unter Beachtung der Prinzipien zur Eindämmung der Covid-19-Pandemie weitergeführt (s.o.: Sicherheitsprinzipien während der Covid-19 Pandemie). Wenn für bestimmte Tätigkeiten keine sicheren Bedingungen erfüllt werden können, müssen wir untersagen, dass diese durchgeführt werden.
  • Diese Prinzipien haben wir auch für das laufende Experimentprogramm befolgt: Schrittweise wurden strengere Sicherheitsmaßnahmen angewandt, und wenn für einige der Experimente keine sicheren Bedingungen garantiert werden konnten, wurden diese Experimente aus dem Programm genommen und auf später verschoben. Weiterhin wurden alle Experimente verschoben, die die Anwesenheit externer Personen erfordern. Entsprechend werden zurzeit nur noch Experimente verfolgt, die mit dem Vor-Ort Personal durchgeführt werden können. Für diese gelten strenge Maßnahmen, um sicherzustellen, dass die Beteiligten in einem gebotenen Sicherheitsabstand voneinander arbeiten können. Insgesamt führen diese Sicherheitsvorkehrungen natürlich zu einer geringeren Effizienz, da nur Teile des zuvor geplanten Experimentprogramms - und diese mit einem deutlich höherem Zeitaufwand als zunächst vorgesehen - durchgeführt werden können. Aber dies ist im Sinne von "Safety First" unabdingbar. 
  • Auch das verbleibende Restprogramm wird im Sinne von "Safety First" und unter Berücksichtigung der aktuellen behördlichen Vorgaben ständig neu bewertet und gegebenenfalls weiter eingeschränkt.

 

Update 19. März 2020

  • Soweit können wir den Betrieb der Beschleunigeranlage noch aufrecht erhalten, doch Nutzerbetrieb in herkömmlicher Weise muss eingestellt werden. Aufgrund der aktuellen Situation, in der die Einschränkung des Virus bedeutend ist, sollte im Moment nur die minimale Personenzahl, die für die Durchführung eines Experiment absolut notwendig ist, auf dem Campus sein. Wir bitten alle Sprecher von geplanten Experimenten, den Strahlzeitkoordinator Daniel Severin (beamtime(at)gsi.de) und ihre lokale Kontaktperson so bald wie möglich zu informieren, wenn sie ihr Experiment ganz oder teilweise verschieben müssen, so dass die Pläne entsprechend angepasst werden können.
  • Für Strahlzeiten gelten die gleichen Regelungen wie im Paragraphen  Maßnahmen bei Erkrankungen und Rückkehr aus Risikogebieten. Risikogebiete sind auf der Webseite des Robert-Koch-Instituts aufgeführt (nur auf Deutsch), oder auf der Seite des Bundesgesundheitsministeriums  (unter „Welche Gebiete sind als Risikogebiete anzusehen?“). Auf der gleichen Seite gibt es auch Informationen für Reisende, die aus Risikogebieten nach Deutschland kommen. Die Regularien der Heimatländer sind natürlich ebenfalls zu beachten.
  • Es werden alle Anstrengungen unternommen werden, dass Experimente, die wegen der derzeitigen Pandemie nicht durchgeführt werden können, zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt werden können. Das Vorgehen hierzu werden wir kommunizieren, sobald wir wissen, wieviele Experimente betroffen sind und wie sich die Pandemie entwickelt.

Status vom 13. März 2020

  • Soweit werden Strahlzeiten und das damit verbundene Experimentierprogramm wie geplant fortgesetzt, d.h. Strahlzeitnutzer sind willkommen. Die Nutzer werden gebeten sicherzustellen, dass sie eine ausreichende Zahl an Kräften haben, um die Schichten während ihres Experimentes abdecken zu können. Sollten sie von ihrer Seite das Experiment teilweise oder vollständig absagen müssen, werden sie gebeten, ihre lokale Kontaktperson und den Strahlzeitkoordinator Daniel Severin (beamtime(at)gsi.de) umgehend zu informieren, damit Pläne entsprechend angepasst werden können.
  • Für Strahlzeiten gelten die gleichen Regelungen wie im Paragraphen  Maßnahmen bei Erkrankungen und Rückkehr aus Risikogebieten. Risikogebiete sind auf der Webseite des Robert-Koch-Instituts aufgeführt (nur auf Deutsch), oder auf der Seite des Bundesgesundheitsministeriums (unter „Welche Gebiete sind als Risikogebiete anzusehen?“) Auf der gleichen Seite gibt es auch Informationen für Reisende, die aus Risikogebieten nach Deutschland kommen. Die Regularien der Heimatländer sind natürlich ebenfalls zu beachten.

Status vom 05. März 2020

  • Bitte verschieben Sie alle Treffen, z. B. Kollaborationsmeetings, mit mehr als 100 Teilnehmern (d, m, w) ebenso wie Veranstaltungen, wie z. B. Betriebsversammlung, öffentliche Vortragsveranstaltungen, öffentliche Besuchergruppen, die bis zum 6. April 2020 geplant waren. Wir informieren Sie rechtzeitig, falls der Zeitraum weiter ausgedehnt werden muss.
  • Prüfen Sie auf Grundlage der aktuellen Situation, ob ein Verschieben von Meetings mit Externen, Inhouse-Konferenzen, Dienstreisen zu externen Meetings und Konferenzen mit vertretbarem Aufwand möglich ist, und stellen Sie die Weichen für eine externe Teilnahme z. B. durch Telefon- und Web-Konferenz insbesondere von Teilnehmern (d, m, w) aus bzw. Teilnahme in betroffenen Regionen.
  • Bitte sensibilisieren Sie (z. B. durch Vorab-Info-Mails) interne und externe Teilnehmer (d, m, w) von Inhouse-Konferenzen für einen umsichtigen Umgang mit dem Coronavirus bei einer persönlichen Teilnahme und weisen Sie auf die Möglichkeiten der Teilnahme per Telefon- und Web-Konferenz hin.

Status vom 05. März 2020

  • Etablierung einer Task Force Health bestehend aus Vertretern (d, m, w) der GF, sowie der Organisationseinheiten SRP, PER, ZDI und BTR und weiteren Personen. Ziel ist mit einer regelmäßig stattfindenden (Telefon)-Konferenz die Entwicklung der Lage (neu) zu bewerten und entsprechende Eskalationswege einzuleiten. Als leitender Koordinator für die Task Force Health wurde Torsten Radon benannt.
  •  Eine Aufgabe der Task Force Health ist es auch, den Pandemie-Plan den aktuellen Entwicklungen situativ anzupassen.

Informationen für Führungskräfte

Status vom 12. März 2020

Grundsätzliches Ziel aller Maßnahmen ist es, eine mögliche Ansteckungsgefahr für alle Mitarbeiter (d, m, w) auf dem Campus so weit wie möglich zu reduzieren. Hier ist die Verantwortlichkeit aller Mitarbeitenden gefragt, besonders der Vorgesetzten (d, m, w), an die sich diese Regelungen im Besonderen richten.

Basierend auf den bislang versendeten E-Mail Schreiben vom 31.01.2020 und vom 26.02.2020 sowie vom 05.03.2020 geben wir den Führungskräften die folgenden weiteren bzw. konkretisierenden Informationen zur Hand:

  • Grundsätzlich gilt, dass Mitarbeiter (d, m, w), im Folgenden abgekürzt mit MA, mit Erkrankung der Atemwege in jedem Falle zu Hause bleiben sollen.
  • Falls der MA den Verdacht hat möglicherweise am Coronavirus erkrankt zu sein, soll er seinen Vorgesetzten (d, m, w), im Folgenden abgekürzt mit VG, darüber informieren, falls der MA nicht am Arbeitsplatz ist, dann von zu Hause aus.
  • Befragung der MA durch den VG,

Status vom 12. März 2020

Der MA ist vom VG unverzüglich nach Hause zu schicken.

  • Der MA wird aufgefordert sich beim ärztlichen Notdienst (Tel.: 116117), Hausarzt oder beim Gesundheitsamt zu melden.
  • Wenn möglich, hat eine unverzügliche professionelle Abklärung durch einen Test zu erfolgen.
  • Zum Schutz der Mitmenschen möchten wir das Fortsetzen der Arbeit des MA am betrieblichen Arbeitsplatz für zwei Wochen aussetzen. Wenn möglich, ist vom VG dementsprechend Home-Office anzuordnen. Ist die Möglichkeit des Home-Offices nicht gegeben, kann der VG andere Maßnahmen z.B. den Abbau von Gleitzeit anordnen oder dem MA Urlaub genehmigen. Ist dies nicht möglich, kann sich der VG zum Vorgehen im jeweiligen konkreten Einzelfall von der Personalabteilung beraten lassen ( T.Gottschalk(at)gsi.de ; D.Sommer(at)gsi.de )
  • Der VG bleibt im Informationsaustausch mit dem MA
  • Die Rückkehr des MA zum Arbeitsplatz erfolgt in Abstimmung mit dem VG nach Ablauf von mindestens 14 Tagen, sofern beim MA keine Symptome aufgetreten sind, oder bei eindeutiger Abklärung, dass keine Erkrankung mit dem Virus vorliegt, ggf. auch früher. Der VG informiert die Personalabteilung und die Task Force Health (task-force-health(at)gsi.de) über den Sachverhalt und darüber, dass der MA nach Hause geschickt wurde.
  • Der VG ist ermächtigt zum Schutz der Kollegen (d, m, w) auch diese MA seiner Organisationseinheit unverzüglich nach Hause zu schicken, wenn er dies für erforderlich hält. Zum Schutz der direkten Kollegen (d, m, w) können die gleichen Maßnahmen getroffen werden (Home-Office etc.). Klarstellend wird nochmals darauf hingewiesen, dass die nach Hause geschickten Kollegen (d, m, w) selbstverständlich zum Arbeitsplatz zurückkehren können, sofern feststeht, dass der ursprünglich nach Hause geschickte MA nicht am Coronavirus erkrankt ist. Der VG informiert die Personalabteilung und die Task Force Health (task-force-health(at)gsi.de) auch über den Sachverhalt
  • Gegebenenfalls werden –gesteuert über die Task Force Health - weitere Maßnahmen ergriffen, z.B. wie der Austausch von Schließzylindern und Desinfektion der Büros.

Status vom 12. März 2020

  • Der MA ist vom Vorgesetzten unverzüglich nach Hause zu schicken.
  • Es folgt eine Krankmeldung wie bei jeder Erkrankung gemäß dem bekannten Prozess
  • Der MA wird aufgefordert sich beim ärztlichen Notdienst (Tel.: 116117), Hausarzt oder beim Gesundheitsamt zu melden.
  • Wenn möglich, hat eine unverzügliche professionelle Abklärung durch einen Test zu erfolgen.
  • Der VG bleibt im Informationsaustausch mit dem MA
  • Die Rückkehr des MA zum Arbeitsplatz erfolgt sobald der MA wieder gesund ist.
  • Der VG informiert PER und die Task Force Health (task-force-health(at)gsi.de) über den Sachverhalt und darüber, dass der MA nach Hause geschickt wurde.
  • Der VG ist ermächtigt zum Schutz der Kollegen weitere MA seiner Organisationseinheit unverzüglich nach Hause zu schicken, wenn er dies für erforderlich hält. Zum weiteren Vorgehen wird auf die Ausführungen unter 1) verwiesen.
  • Sollte sich herausstellen, dass eine Erkrankung mit dem Coronavirus beim MA vorliegt, ist kein Verdachtsfall mehr gegeben, sondern ein Fall, der weitergehende Maßnahmen erfordern wird und andere Prozessschritte als hier beschrieben einleitet.

Status vom 19. März 2020

  1. Wie Sie wissen nimmt die Corona-Virus-Pandemie derzeit gravierend zu. Die Behörden ordnen zunehmend Maßnahmen an, um die Ausbreitung zu verlangsamen. Das Ziel ist dabei die Kapazitäten des Gesundheitswesens nicht zu überfordern. Es ist davon auszugehen, dass Maßnahmen über einen langen Zeitraum notwendig sein werden bis ein hohes Maß an Immunität in der Bevölkerung besteht. Deshalb sollen Maßnahmen so gewählt werden, dass sie den oben genannten Anforderungen für einen längeren Zeitraum gerecht werden.
  2. Auch bei FAIR und GSI werden Infektionen mit dem Corona-Virus auftreten. Mitarbeiter (d, m, w) mit Krankheitssymptomen (siehe Intranet FAQs) und Mitarbeiter (d, m, w), die aus Risikogebieten (siehe Intranet und RKI) zurückkehren, dürfen nicht an die Standorte von FAIR und GSI kommen. Diese Personen melden sich telefonisch bei ihren Führungskräften sowie bei der Task Force Health und PER, Herrn Gottschalk oder Frau Sommer. Bitte stellen Sie sicher, dass Ihren Mitarbeitern (d, m, w) dies bekannt ist. Bitte nutzen Sie für die Meldung das hierzu entwickelte Formular auf der Website „Information Coronavirus“.
  3. Wie bereits mitgeteilt ist eine Task Force eingesetzt, die in stetem Austausch mit der Geschäftsführung steht. Die Task Force Health hat für GSI und FAIR einen Aktionsplan entwickelt, der derzeit kontinuierlich im Angesicht des Sachstandes zum Corona-Virus aktualisiert wird.
  4. Der Plan sieht vor, dass GSI und FAIR nicht geschlossen werden, sondern der Betrieb in geeigneter Form aufrechterhalten wird, es sei denn, dies wird behördlich untersagt. Die momentan laufende Strahlzeit soll, so lange wie dies in vernünftiger Weise möglich ist, aufrechterhalten werden.
  5. Selbst bei behördlicher Anordnung einer Schließung wird ein Notfall-Team aufrechterhalten werden, das die Geschäftsführung, die Task Force Health, Bereiche der Gebäude- und Anlagentechnik, die IT, Bereiche der Administration und die Pforte/Wachdienst einschließt.
  6. Beim Auftreten von Infektionen bei GSI und FAIR wird in enger Zusammenarbeit mit dem Gesundheitsamt und in Anlehnung an die Robert-Koch-Institut (RKI) - Empfehlungen verfahren. Betroffene und Kontaktpersonen werden sofort in häusliche Quarantäne geschickt. Desinfektionsmaßnahmen werden für diese Fälle angeordnet.
  7. Im Regelfall bedeutet dieses Vorgehen für Sie als Führungskraft, dass der Betrieb weiterlaufen kann. Sollten allerdings mehrere Personen Ihrer Gruppe/Abteilung/Organisationseinheit in Quarantäne geschickt werden und/oder einzelne Kompetenzträger (d, m, w) ausfallen, kann es passieren, dass Sie Einschränkungen der Arbeitsfähigkeit erfahren.
  8. Wir bitten Sie deshalb für Ihre Abteilung/Gruppe/Organisationseinheit darüber nachzudenken, welche Tätigkeiten Sie beginnen (und gegebenenfalls abbrechen müssen) oder welche Tätigkeiten Sie zurückstellen. Denken Sie auch darüber nach, ob Sie für bestimmte Aufgaben/Kompetenzen in Ihrer Abteilung Redundanzen bilden. Bitte prüfen Sie, ob Sie die räumliche Situation entzerren (social distancing) können und nutzen Sie dabei vor allem großzügig die Möglichkeit des Home-Offices für Ihre Mitarbeiter (d, m, w).
  9. Bitte planen Sie bei Auswahlverfahren in der Personalgewinnung in der ersten Interviewphase, wenn möglich, eine Videokonferenz zur Findung von wenigen, geeignet erscheinenden Favoriten (d, m, w), die Sie dann persönlich im Zweitgespräch kennenlernen können. Darüber hinaus überdenken Sie, ob ein Auswahlverfahren mit Blick auf die Auswahlgespräche verschoben werden kann – ohne dass die Funktionsfähigkeit von FAIR und GSI gefährdet ist.
  10. Wir empfehlen aktuell, Meetings, sofern möglich, als Videokonferenzen durchzuführen. Meetings mit mehr als 10 Teilnehmern (d, m, w) sind aktuell nicht zulässig. Mit Blick auf die erforderlichen gesundheitlichen, vom RKI empfohlenen Abstände, nutzen Sie bitte die entsprechenden Besprechungsräume mit geeigneter Größe, die den empfohlenen Mindestabstand zwischen den Teilnehmenden erlauben.
  11. Bitte tragen Sie dazu bei, Risiken für sich selbst, Ihre Mitarbeiter und die Bevölkerung zu vermeiden und gleichzeitig die Funktionsfähigkeit von FAIR und GSI möglichst über den gesamten Zeitraum der Corona-Pandemie aufrechtzuerhalten. Bleiben Sie besonnen und ruhig. Bitte beachten Sie und Ihre Mitarbeiter (d, m, w) die E-Mails der Geschäftsführung, der Personalabteilung, der Task Force Health und die Einträge im Intranet. Die Kommunikation wird auf das notwendige Maß beschränkt, diese Kommunikation muss dann jedoch von allen FAIR und GSI Mitarbeitern (d, m, w) zur Kenntnis genommen und umgesetzt werden.
  12. Bitte beachten Sie: Diese Information ist keine vollständige Wiederholung aller bisher getroffenen Maßnahmen und Anordnungen, sondern ergänzt für Abteilungsleiter (d, m, w) die bisher kommunizierten Informationen.
  13. Alle Medien- und Presseanfragen sowie Anfragen von Behörden, Ministerien, etc. werden ausschließlich über die Geschäftsführung, vertreten durch die Abteilung POA, Herrn Dr. Ingo Peter oder Frau Berit Paflik beantwortet. Falls bei Ihnen Anfragen auftreten, verweisen Sie diese bitte an uns.

Informationen für geplante Praktika

Status vom 18. März 2020

Studentische Praktikanten (d, m, w), die im April bei GSI ihr Praktikum beginnen sollten, erhalten von PER eine E-Mail, dass situationsbedingt das Praktikum derzeit nicht begonnen, jedoch gerne, nach Absprache mit der Abteilung, zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt werden kann.

Je nachdem, wie die Situation sich weiterentwickelt, wird dies dann von Monat zu Monat so weiter geführt.

 

Hintergrund ist, dass einige Universitäten ohnehin die Praktika zurückziehen und wir gleichzeitig in eine geordnete Kommunikation mit den Betreuern (d, m, w) und Anfragern (d, m, w) gehen können.

Pandemie-Notfallplan GSI und FAIR

Stand vom 26.März 2020

Allgemeine Informationen zum Coronavirus

Risikogebiete sind Gebiete, in denen eine fortgesetzte Übertragung von Mensch zu Mensch vermutet werden kann. Um dies festzulegen, verwendet das Robert-Koch-Institut verschiedene Kriterien (u.a. Erkrankungshäufigkeit, Dynamik der täglich gemeldeten Fallzahlen, Maßnahmen (z.B. Quarantäne ganzer Städte oder Gebiete), exportierte Fälle in andere Länder/Regionen).Das Robert-Koch-Institut bietet auch eine aktuelle Übersicht über internationale Risikogebiete und besonders betroffene Gebiete in Deutschland.

Weiterführende Links

Das Bundesgesundheitsministerium berichtet auf seiner Internetseite regelmäßig über das Coronavirus:
https://www.bundesgesundheitsministerium.de/coronavirus.html

Antworten auf häufig gestellte Fragen zum Coronavirus (SARS-CoV-2) und aktuelle Informationen zur Sachlage
https://www.rki.de/SharedDocs/FAQ/NCOV2019/FAQ_Liste.html

Unterstützenden Hinweise des Auswärtigen Amts zur Vorbereitung von Dienstreisen:
https://www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit

 

 

 


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