Pseudofunkenschalter

Beim Pseudofunkenschalter handelt es sich um ein Niederdruck-Gasentladungs-Schaltsystem mit dem hohe Spannungen und Ströme eingeschaltet werden können. Da der Spannungsbereich eines einstufigen Schalters Prinzip bedingt auf etwa 35 kV begrenzt ist, werden für das Schalten von höheren Spannungen mehrstufige Systeme benötigt. Im Fall unserer Kickermagneten, die mit bis zu 80 kV betrieben werden, ist somit mindestens ein dreistufiger Schalter notwendig.

Ein besonderer Vorteil dieses Schaltertyps gegenüber dem bewährten Thyratron ist der geringere Energiebedarf im „Stand-by“-Betrieb, da der Pseudofunkenschalter ohne geheizte Kathode auskommt.

Für diese Anwendung wurde ein entsprechender Schalterprototyp entwickelt. In diesem Bild sieht man den Prototypen, der gerade evakuiert wird bevor er mit seinem Arbeitsgas Wasserstoff befüllt wird.

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Bild: GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung, XY
Pseudofunkenschalter, Fotografie
Bild: GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung, XY
Technische Zeichnung
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Pseudofunkenschalter, Fotografie
Technische Zeichnung
Bild: GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung, XY
Bild: GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung, XY

 

 


 

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