Das Daten Model

Ein Datenmodell beschreibt die zu verarbeitenden Daten in einem Informationssystem und die Beziehungen zueinander. Das vom PLM-Team entwickelte Datenmodell aus System – Article – Componente ist ein Standard-Datenmodell, dass sich im SAP System als Technischer Platz MaterialEquipment wiederfindet.

Das System / Technischer Platz beschreibt die Anlage. Dabei werden Informationen aus den AtB-Listen (Along the beamline), dem IOL (Ionenoptoisches Layout) und DMU (Digital Mock-up) zusammengeführt. Es beantwortet die Frage: Was steht wo?

  • Im SAP wird dies als Technischer Platz  bezeichnet.

Der Artikel / Material ist das designte („virtuelle“) Gerät. Alle Komponenten, die auf ihm basieren sind identisch, d.h. austauschbar. Artikel und alle ihm zugehörigen Daten sind durch die AID identifiziert.

  • In SAP wird der Artikel als  Material bezeichnet.

Eine Komponente / Equipment ist eine (von mehreren) physische Realisierung eines Artikels. Komponenten und alle ihr zugehörigen Daten werden durch die CID identifiziert.

  • In SAP wird die Komponente als Equipment bezeichnet.
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Abb. Datenmodel
Die Phasen des PLM

Der Lebenszyklus eines Produktes umfasst alle Phasen, von der Idee und Planung, über die Entwicklung und die Produktion, bis in die Installation, den Betrieb und die Wartung bis zur Entsorgung.

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Abb. Phasen des PLM
Material Status
StatusMaterialtstatusBeschreibung
A1PlanningDie Planung für das Material ist abgeschlossen und die Detailed Specification ist abgeschlossen
A2ConceptDas Design Konzept (CDR) ist abgeschlossen
A3Final DesignDas Finale Design (FDR) ist abgeschlossen
A4Design VerificationDer Prototyp wurde gebaut und getestet
A5In ProductionDas Material ist bereit für die Produktion / kann gekauft werden
A6LockedDas Material ist gesperrt.
A7InactiveDas Material wird nicht mehr benutzt
Equipment Status
StatusEquipmentstatusBeschreibung
INITInitial StatusInitial Equipment Status
INTGIntegratedSubcomponent is integrated to an assembly
PRODProduction [FAT]Equipment currently in production
SHIPShipment [SATAa]Equipment currently in shipment
FUNCFunctional Test [SATAb]Equipment currently under functional Test SATAb
STORStorageEquipment currently in storage and ready
ADWNAdditional work neededEquipment in storage, but needs additional treatment, not ready.
INSTInstallation [SATBa]Equipment currently in installation
COMMCommissioning [SATBb]Equipment under commissioning
OPEROperationEquipment ready for operation
MNTNMaintenanceEquipment currently undergoing maintenance
INACInactiveEquipment inactive
DISPDisposalEquipment disposed
Die Produktstruktur

Die Produktstruktur ist die Anordnung funktionaler Elemente und stellt die Zusammensetzung eines Produktes aus Teilelementen und deren Zuordnung zueinander dar.

Im Produktlebenszyklusmanagement werden über die Produktstruktur alle dem Produkt zugeordneten Objekte und deren Verbindungen organisiert. Die Produktstruktur beschreibt die physischen Zusammenhänge zwischen verschiedenen Objekten sowie alle für das Produkt relevante Informationen.

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Abb. Produktstruktur
Klassifikation

Klassifikation ist die Zuordnung von Komponenten oder System anhand ihrer Eigenschaften. Mit der Hilfe von Klassifikationssystem lassen sich Daten anhand unterschiedlicher Merkmale strukturieren und organisieren und schließlich im System wieder gefunden werden. Dabei können Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen verschiedenen Objekten aufgezeigt werden.

Das Klassifikationssystem im SAP-System basiert auf der Zuordnung von Merkmalen. Demnach werden die Klassen anhand der benötigten Merkmale erzeugt.

Eine Klasse bekommt immer alle Merkmale vererbt, jenachdem in welcher Ebene der Hierarchie sie sich befindet z.B.:

  • Die oberste Klasse „Magnets“ enthält Merkmale die für alle Arten von Magneten gelten (Design, Typ, Polarität, Feldqualität, Induktivität, etc.).
    • Dipole benötigen diese Merkmale sowie einige spezielle weitere (B_Max, B_Min, B_Ramp_Rate, etc.)
    • Quadrupole benötigen die allgemeinen Magnet-Merkmale und eigene weitere (g_max, g_min, g_ramp_rate etc.), jedoch nicht die von den Dipolen.

Ein Klassifikationssystem für die PLM-Komponenten wird derzeit in SAP entwickelt.

 

 

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Abb. Klassifikationstabelle