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Disk Storage

Für den schnellen Zugriff auf Experimentdaten, die für die Auswertung auf dem Rechencluster benötigt werden oder zum Speichern von Simulationsergebnissen betreibt die Abteilung Hochleistungsrechnen zwei Speichersysteme basierend auf dem Lustre-Filesystem. Ein Lustre-Filesystem besteht aus einem zentralen Metadata-Server (MDS) und den eigentlichen Speicherservern, den sogenannten Object-Storage-Servern (OSS). Die Aufgabe des MDS besteht darin, Anfragen nach Daten zu beantworten und den Client an das richtige Zielsystem (OST) zu verweisen. Sollen neue Daten geschrieben werden, so teilt der MDS dem Client ein OST zu, auf das er die Daten schreiben soll.

Bei GSI existieren für jedes der beiden Rechencluster ein eigenes Speichersystem auf Lustre-Basis. Für das „Prometheus“-Cluster steht ein Lustre-System namens „Hera“ mit einer Gesamtkapazität von 7,3 PB zur Verfügung. Aktuell sind dort 360 Millionen Dateien gespeichert. Das neue „Kronos“-Cluster ist an das Lustre-System „Nyx“ angeschlossen, das mit einer Kapazität von 7 PB gestartet ist. Die Speicherkapazität beider Lustre-Dateisysteme entspricht somit etwa der von 15.000 aktuellen Notebooks.

 

 

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Hera
Nyx
Rechencluster: Kronos
Server: 78
OST: 546
Festplatten: 3850 × 3TB, 1610 × 6TB
Nutzkapazität: 14 PB