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The General Program Advisory Committee (G-PAC) has met at GSI on September 19-21, 2017

The General Program Advisory Committee (G-PAC) has met at GSI on September 19-21, 2017. G-PAC evaluated experimental proposals to be approved for the FAIR-0 beam-time periods in 2018 and 2019.

Following the strategy of the SPARC collaboration discussed in details at the SPARC Topical Meeting in September in Caen (https://sparc2017.sciencesconf.org), the proposals were grouped according to the physics fields into six presentations.

To illustrate the common strategy of the community to achieve highly visible research program with storage and trapping facilities at GSI/FAIR, an introduction presentation has been made by Thomas Stöhlker. Here, the emphasis was laid on the importance and complementarity of experiments at the HITRAP, CRYRING, ESR as well as Cave-A facilities.

The six presentation were devoted to:

I. QED (simple atomic systems) given by Martino Trassinelli;

II. QED magnetic sector: Hyperfine given by Wilfried Nörtershäuser;

III. Test of atomic structure theory (many electron systems) given by Stefan Schippers;

IV. Strong field dynamics and collective effects given by Pierre-Michel Hillenbrand;

V. Border between atomics and nuclear physics given by Yuri Litvinov;

VI. Nuclear astrophysics & atomic physics techniques given by Phil Woods.

All submitted proposals were of highest scientific value. However, it was evident that the amount of available beam time is by far smaller than requested in our proposals and some cuts were inevitable.

9 proposals (out of 18) were graded with “A” by the G-PAC. The marks for the remaining proposals are expected soon. This result can be seen as a success, especially if one takes into account that there are granted experiments at all available facilities HITRAP, CRYRING, ESR as well as Cave-A.

14. SPARC Topical Workshop, Campus GANIL, Caen, Frankreich, 11. – 14. September 2017

Quelle: Alain Mery, CIMAP, Caen, Frankreich

Die SPARC Kollaboration ist vom 11. bis 14. September am GANIL Campus, Caen, Frankreich für das jährliche Workshop- und Kollaborationstreffen zusammengekommen.

Während der dreieinhalb Tage haben die über 100 Teilnehmer  den Fortschritt des  Baus  der SPARC Experimente, die neuesten Physikideen und neue technische Entwicklungen präsentiert und diskutiert. Besondere Aufmerksamkeit wurde den von den Kollaborationsmitgliedern eingereichten Experimentvorschlägen für die Strahlzeitperiode 2018/2019 im Rahmen des FAIR Phase-0 Forschungsprogramms gewidmet. Ergebnisreiche und konstruktive Diskussionen haben die Vorträge und die Posterpräsentationen begleitet. Am letzten Tag schließlich hatten die Teilnehmer die Möglichkeit, die GANIL- und SPIRAL 2-Anlagen zu besichtigen.

Im Hinblick auf die stark reduzierte Strahlzeit, die in den nächsten Jahren an den bereits existierenden GSI und FAIR Anlagen zur Verfügung stehen wird, wurde ein einheitlicher Konsens über die Notwendigkeit eines kohärenten und weithin sichtbaren Forschungsprogramms erreicht. Diese Diskussionen bildeten die Basis für die Vorstellung der geplanten Experimente beim G-PAC Treffen, welche die hohe Komplementarität der für SPARC wichtigen Experimentanlagen HITRAP, CRYRING, ESR und Cave A betonen. Diese Strategie wurde vom G-PAC anerkannt und unterstützt  durch die ausgesprochenen Empfehlungen für Strahlzeitvergabe an allen oben genannten Anlagen.

Die exzellente lokale Organisation, das herzliche Willkommen durch den Direktor vom GANIL und die besondere Umgebung haben weiterhin zu dem Erfolg dieses Treffens beigetragen. Im Namen der SPARC Kollaboration möchten wir uns bei allen Teilnehmern, dem Gastgeber und den Sponsoren, die alle zu dem Erfolg beigetragen haben, herzlich bedanken.

 14th SPARC Topical Workshop, GANIL Campus, Caen, France, 11th – 14th September 2017

 From September 11th to September 14th, the SPARC Collaboration met at GANIL campus in Caen, France for the yearly Topical Workshop and Collaboration Meeting. More than 100 participants presented and discussed during the three and a half days the recent advances in construction of the SPARC experiments, new physics ideas, and novel technological developments.  Particular emphasis was given to experiment proposals submitted by the members of the SPARC collaboration for the upcoming beam times in 2018-2019 within the framework of the FAIR Phase-0 research program. Fruitful and constructive discussions accompanied all oral contributions as well as the presented posters. During the last day the participants had the possibility to visit the GANIL and SPIRAL 2 facilities.

Taking into account the scarce amount of beam time available in the coming years at the present GSI-FAIR facilities, a common understanding of the need for a coherent, highly visible research program was reached. This discussion was the basis for the presentations at the G-PAC meeting emphasizing the highly complementary capabilities offered by the HITRAP, CRYRING and ESR storage facilities as well as setups in Cave-A. This strategy is backed up now by the recommendations of the G-PAC granting experiments at all above facilities.

The excellent local organization, the warm welcome of the GANIL directorate and the special location contributed to the full success of this meeting. In the name of the SPARC collaboration, we would like to thank all the participants, the hosts and the sponsors who contributed to the success of this meeting.

Für die SPARC Kollaboration, Prof. Dr. Th. Stoehlker

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Das FAIR-Projekt (Facility for Antiproton and Ion Research), das derzeit am GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung entsteht, wird herausragende Experimentiermöglichkeiten erschließen, die bereits jetzt auf breites Interesse in der Forschungslandschaft stoßen. Das Erkenntnispotenzial der geplanten FAIR-Beschleunigeranlage ist enorm. Das sieht auch die Deutsche Forschungsgesellschaft (DFG) so, die nun Fördermittel von rund 168.000 Euro für die deutsche Seite zur Unterstützung eines Forschungsprojektes bewilligt hat, das die Aktivitäten zweier weltweit renommierter Forschergruppen aus Deutschland und Russland kombiniert und die künftige Forschung an GSI und FAIR im Fokus hat. Eine äquivalente Förderung des russischen Partners erfolgt auf russischer Seite.

Erstmals ist es einem Team unter Federführung der TU Darmstadt und mit Beteiligung von Wissenschaftlern des GSI Helmholtzzentrums für Schwerionenforschung gelungen, bei lithiumartigen Ionen des Elements Wismut den Übergang zwischen Energieniveaus mit Lasern so präzise zu vermessen, dass zugrunde liegende Theorien überprüft werden können – mit einem überraschendem Ergebnis, das die Forscher jetzt in „Nature Communications“ veröffentlichten: Das bisherige Verständnis des Wechselspiels von Elektron und Atomkern könnte fehlerhaft sein.

Um die Eigenschaften von geladenen Atomen – auch Ionen genannt – zu untersuchen, entsteht am GSI Helmholtzzentrum für Schwerionen­forschung in Darmstadt zurzeit der Beschleunigerkomplex FAIR. Als erste Anlage ging der Speicherring CRYRING in Betrieb. Er soll nicht nur neue Erkenntnisse für die Atom- und Kernphysik liefern, sondern auch die Inbetriebnahme weiterer Beschleuniger erleichtern.

Fritz Bosch – Ein Nachruf

 

Am 17.12.2016 verstarb Prof. Dr. Fritz Bosch völlig unerwartet im Alter von 76 Jahren. Nicht als Prof. Dr. Bosch sondern als „Fritz“ kannten ihn alle bei der GSI. Als außergewöhnlich begabten Wissenschaftler mit einem immensen Wissen, als Vortragenden mit einer die Zuhörer fesselnden Begeisterung, als Freund und Kollegen mit liebenswürdiger Herzlichkeit und vielseitigem Verständnis, unermüdlich tätig bis zuletzt.

Nach einem Philosophie- und Physikstudium wurde er von der Albert-Ludwigs-Universität in seiner Heimatstadt Freiburg zum Dr. rer nat. promoviert. 1979 kam Fritz zur GSI in die Abteilung Atomphysik, die von Prof. Peter Armbruster geleitet wurde und nicht zuletzt dank dessen großzügiger Förderung eine Blütezeit erlebte. Es war die Zeit der Untersuchung fundamentaler Prozesse in superschweren Atomen. An allen Experimenten am Schwerionenbeschleuniger UNILAC, die unter den Stichworten „K X-RAYs, δ – Electrons and Positrons in Superheavy Systems“ in die Literatur eingegangen sind, war Fritz maßgeblich beteiligt, in enger Zusammenarbeit mit der Gruppe von Prof. Paul Kienle von der TU München. Unzählige, mitunter kontroverse Diskussionen der Resultate sind in Erinnerung, häufig geprägt von seinem Beharren auch auf unkonventionellen Erklärungen. So traf ich Jahre später einen schweizerischen Kollegen von der ETH Zürich, der mir erzählte, mit welcher Begeisterung Fritz ihn seinerzeit von der Bedeutung der Elektron-Elektron-Streuung für die Resultate der GSI-Experimente zu überzeugen versuchte. Aber superschwere Atome waren trotz ihrer faszinierenden Eigenschaften nicht alles für Fritz. Er erkannte früher als andere die weit reichenden Möglichkeiten des neuen Experimentierspeicherrings ESR bei der GSI für fundamentale Untersuchungen auf dem Grenzgebiet zwischen Atom- und Kernphysik. So schlug er die äußerst erfolgreichen Experimente zur Messung der Lebensdauer des β – Zerfalls radioaktiver Kerne in unbesetzte, gebundene Zustände hochgeladener Ionen vor. Mit der ihm eigenen Gründlichkeit analysierte er die Resultate, die die Basis für eine Neukalibrierung von kosmologischen Uhren sein werden. In der Folge dieser und ähnlicher Experimente lernte man, im ESR sogar einzelne Nuklide kontrolliert zu speichern, nachzuweisen und deren Weg genau zu bestimmen. Damit wurde das Tor zu Präzisionsmessungen von Massen und Lebensdauern von exotischen Nukliden weit aufgestoßen, Messungen, deren Resultate noch für manche Überraschung sorgen werden. Fritz war mit seinen Ideen und Vorschlägen immer an vorderster Front, unterstützt von zahlreichen Kollegen und stets ermuntert und kritisch begleitet von Paul Kienle, dessen Tod im Jahre 2013 ihn tief traf.

Neben seiner Tätigkeit als Wissenschaftler ist und bleibt Fritz bei den GSI´lern auch in einer anderen Eigenschaft in bester Erinnerung, nämlich als Redner, der seine Zuhörer bei vielen Themen und allen möglichen Anlässen fesseln konnte. Häufig wurde in Notsituationen auf die Schnelle nach einem kompetenten Sprecher gesucht. Die Lösung lautete fast immer: „Frag Fritz, der kann das und macht das auch“. Dass Fritz dann wie erwartet zustimmte lag daran, dass es ihm einfach Spaß machte, Zuhörer für ein Thema zu interessieren und sogar zu begeistern indem er es verstand, etwas von seiner eigenen Begeisterung rüberzubringen. Dabei benutzte er keine komplizierten Formeln (obwohl die ihm sehr lagen) sondern einfache Graphiken und Bilder. Viele von uns kennen noch seine legendären „Strichmännchen“, viel einfachere, aber doch einprägsamere Wesen als diejenigen in heutigen, durchgestylten Präsentationen. Generationen von Studenten der Universität Kassel, an der Fritz Honorar-professor war, vermittelte er in seinen Vorlesungen und Seminaren Kenntnisse in Kern- und Elementarteilchenphysik. Ein besonderes Anliegen waren ihm die Weihnachtsvorträge im Rahmen der Reihe „Wissenschaft für alle“ bei der GSI. In denen vermochte er die Zuhörer für seine besondere Vorliebe zu begeistern, nämlich die Kosmologie mit all ihren inhärenten Geheimnissen: Woher kommen wir, woraus bestehen wir, wohin gehen wir … ? Es war ihm nicht vergönnt, den Weihnachtsvortrag des Jahres 2016 zu halten.

Jeder, der Fritz kannte, war eingenommen von seiner von Herzen kommenden Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft. Bei Fragen und Problemen konnte man jederzeit zu ihm kommen, von früh am Morgen bis spät am Abend. Fand man ihn in seinem Zimmer, dann hatte er immer Zeit. Gleich ob es physikalische, politische und sonst welche Probleme betraf. Fritz war immer enthusiastisch bei der Sache und beeindruckte durch sein immenses Wissen, sein unglaubliches Gedächtnis und besonders durch seine herzliche, verständnisvolle Art im gegenseitigen Umgang. Diese Eigenschaften prägten maßgeblich das wissenschaftliche und menschliche Klima in der Abteilung Atomphysik, der er immer die Treue hielt. Bei allen Diskussionen und in vielen ungeliebten Sitzungen war jedoch eines absolut notwendig: Eine Tasse Kaffee. Die holte er sich immer in der „Operateurskantine“, nirgendwo sonst. Es war seine Art der stillen Anerkennung für alle, die den UNILAC und den ESR geplant und gebaut haben und betreiben. Ohne sie hätten viele seiner Ideen nicht realisiert werden können.

Fritz wird uns allen unvergesslich bleiben. 

 

Dieter Liesen für die Atomphysik

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2016

16.-20. September 2016, Krakow, Poland

2015

22.-27. September 2015, Crete, Greece

2014

SPARC Workshop 2014

13.-17. Oktober 2014, Worms, Deutschland 

2013

6-11 November 2013, Lanzhou, China

Vom 6. bis 11. November 2013 findet in Lanzhou, China, das erste Chinesisch- Deutsche Symposium zum Thema "Hochpräzisionsexperimente mit gespeicherten exotischen und stabilen Ionen" statt. Bei dem Treffen kommen Experten aus Deutschland, China und drei weiteren Ländern zusammen, um Technik und Experimente an Speicherringen zu diskutieren.

Der Antrag für das Symposium wurde von Dr. Yuri Litvinov, GSI, und Professor Yuhu Zhang, Institute of Modern Physics in Lanzhou, gemeinsam gestellt und von Gutachtern aus Deutschland und China evaluiert. Die Bewilligung erfolgte im September 2013. Insgesamt stehen 173 600 RMB (rund 20 000 Euro) für die Durchführung der Veranstaltung und die Reisemittel für 18 Teilnehmer zur Verfügung. Die Kosten zahlt das Chinesisch-Deutsche Zentrum für Wissenschaftsförderung, das gemeinsam von der Deutschen Forschungsgemeinschaft und der National Natural Science Foundation of China getragen wird. Ziel ist die Förderung der wissenschaftlichen Zusammenarbeit zwischen Deutschland und China in den Fachgebieten der Natur-, Lebens-, Management- und Ingenieurwissenschaften.

Freitag, 19. April 2013, 09:00 Uhr, HI-Jena.

Vorläufige Agenda des Workshops: Link

26. März 2013 - Erster Speicherring für FAIR:

Aus dem Manne-Siegbahn-Labor in Stockholm ist der erste Speicherring an die zukünftige Beschleunigeranlage FAIR geliefert worden. Der so genannte CRYRING hat einen Durchmesser von 18 Metern und wird in Kooperation mit der GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung GmbH zunächst für Experimente und Maschinentests an der bestehenden GSI-Beschleunigeranlage aufgebaut. Es ist geplant ihn langfristig für die atomphysikalische Forschung mit langsamen Antiprotonen an FAIR einzusetzen. Der CRYRING ist ein Beitrag Schwedens zu FAIR, das zurzeit in internationaler Zusammenarbeit bei GSI aufgebaut wird. [mehr]

31. Januar 2013, Jena, Deutschland

2012

26. bis 28. November 2012, Wien, Österreich

Am 5. Oktober wurde dem Leiter der Atomphysik, Prof. Thomas Stöhlker, die Ernennungsurkunde als Gastprofessor am Institut für Moderne Physik der Chinesischen Wissenschaftsakademie überreicht. Im Rahmen der Zeremonie stellte Stöhlker kurz die aktuellen Entwicklungen bei SPARC und FAIR vor und versprach, sich für die wissenschaftliche Zusammenarbeit zwischen den beiden Instituten einzusetzen.

CRYRING@ESR: A Study Group Report

Der schwedische Schwerionen-Speicherring CRYRING, ein Beitrag zu FAIR, wird gerade für den Transport nach Darmstadt vorbereitet. In Diskussionen über seinen möglichst frühzeitigen Einsatz für FAIR wurde die Idee geboren, den CRYRING in der Umgebung des ESR-Speicherrings in der Target-Halle aufzubauen. Eine Arbeitsgruppe hat das Potential des Rings als FAIR-Testeinrichtung wie auch die benötigten Ressourcen und den möglichen Standort im Detail untersucht. Die Ergebnisse finden sich in "CRYRING@ESR: A study group report".

Aus wissenschaftlicher Sicht bietet CRYRING@ESR eine einzigartige Möglichkeit zur Forschung mit intensiven Strahlen niederenergetischer, schwerer, hochgeladener Ionen aller im GSI/FAIR-Beschleunigerkomplex erzeugbarer Elemente. Wir bereiten daher ein "Physics book" vor, dass das wissenschaftliche Potential von CRYRING@ESR betonen soll. Beiträge zu dem Manuskript sind willkommen.

Wilma-Moser-Preis für Renate Märtin

Renate Märtin, ehemalige Doktorandin in der Atomphysik-Gruppe und derzeit Postdoc am Helmholtz-Institut Jena, wurde mit dem Wilma-Moser-Preis 2011 der Fakultät für Mathematik und Naturwissenschaften der Universität Heidelberg ausgezeichnet. Mit dem Preis wird die jüngste Doktorandin geehrt, die ihre Promotion mit "summa cum laude" abschließt.

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Systeme entgegengesetzter Chiralität (Händigkeit) lassen sich trotz gleicher Bestandteile nicht durch Drehung mit ihrem Spiegelbild zur Deckung bringen, genauso wenig wie linke und rechte Hand. Sie wechselwirken auf Grund der unterschiedlichen Anordnung ihrer Bestandteile verschieden mit ihrer Umgebung. Atomare und molekulare Eigenschaften sind durch die Dynamik des Elektronensystems bestimmt. Dieser Aspekt konnte bisher für chirale Systeme kaum untersucht werden, weil die dazu erforderlichen aufwändigen experimentellen Techniken und theoretischen Methoden erst in den vergangenen Jahren unter maßgeblicher Beteiligung der Verbundpartner entwickelt wurden. Auf Grund der komplementären Expertisen der experimentell arbeitenden Verbundpartner können im LOEWE-Schwerpunkt ELCH (ELektronendynamik CHiraler Systeme) erstmals fast alle in der Natur verfügbaren chiralen Sonden genutzt werden, um im Vergleich mit theoretisch und numerisch anspruchsvollen Modellen der theoretisch orientierten Partner grundlegende Fragestellungen zur Chiralität in der Elektronendynamik zu beantworten.

 

Zur Pressemitteilung des Hessischen Ministeriums für Wissenschaft und Kunst

FOCAL - Messung von Au78+ erfolgreich abgeschlossen

Während der dreiwöchigen Messung am Gasjet des ESR-Speicherrings wurde der 2p1/2,3/2→1s1/2 Lyman-α-Übergang von Wasserstoff-artigem Au78+ mit hoher Auflösung vermessen durch Spektroskopie der zugehörigen Gammastrahlen bei etwa 63 keV. Das Ziel des Experimentes ist es, den Beitrag der Quantenelektrodynamik (QED) zur 1s-Bindungsenergie zu untersuchen, um einen genauen Vergleich mit den fortschrittlichsten QED-Rechnungen zu ermöglichen.

 

Das Experiment profitierte von der überwältigenden Unterstützung während der Vorbereitung wie auch während der Strahlzeit. Vielen Dank an alle, die dazu beigetragen haben.

Der Nachwuchsgruppe von Wilfried Nörtershäuser an der Universität Mainz ist es in Zusammenarbeit mit dem Max-Planck-Institut für Kernphysik in Heidelberg und der KU Leuven gelungen, den Kernladungsradius des sehr neutronenreichen Beryllium-Isotops 12Be zu messen. Dieser ist größer als bei 11Be und widerspricht damit den Schalenmodellvorhersagen. In den Beryllium-Isotopen ist die Zahl von acht Neutronen also scheinbar keine magische Zahl.

 

Ausführliche Pressemitteilung der Universität Mainz

Veröffentlichung in PRL

Der <media 2668>Report zu SPARC-Experimenten am HESR</media> ist in einer aktualisierten Version verfügbar.

2011

Gastprofessur für Yuri Litvinov

Die Northwest Normal University in Lanzhou, Gansu, China hat Dr. Yuri Litvinov zum Gastprofessor am College of Physics and Electronic Engineering ernannt. In Lanzhou steht ein Speicherring, der mit dem ESR an der GSI vergleichbar ist.

HGS-HIRe Excellence Award 2011 für Matthias Lochmann

Matthias Lochmann hat einen der beiden Excellence Awards 2011 der Helmholtz-Doktorandenschule HGS-HIRe für seine herausragende wissenschaftliche Arbeit erhalten. Matthias ist Doktorand der Helmholtz Hochschul-Nachwuchsgruppe LaserSpHERe und es ist ihm gelungen den seit 14 Jahren gesuchten Hyperfeinübergang in lithium-ähnlichem Bismut am ESR zu beobachten.

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Der Hyperfeinübergang im Grundzustand von lithiumähnlichem Bismuth (209Bi80+) war für viele Jahre Gegenstand intensiver Forschung an der GSI und am Livermore Laboratory. Im Jahr 1998 wurde die Hyperfeinaufspaltung am Super-EBIT in Livermore in einem Spektrum des 2s1/2 -> 2p3/2 Röntgenübergangs beobachtet und dabei eine Energieaufspaltung von 825±26 meV gemessen. Während der vegangenen 13 Jahre schlugen zahlreiche Versuche, den Übergang direkt zu beobachten, fehl, sowohl am ESR mittels direkter Laserspektroskopie als auch am Super-EBIT mittels Emissionsspektrometrie. Jetzt hat die E083 Kollaboration (LIBELLE) unter Verwendung von gepulster Laseranregung und Fluoreszenznachweis eine direkte Signatur des Hyperfeinübergangs beobachtet. Die Abbildung zeigt die erste Resonanz, die bei einem groben Frequenzscan im von Shabaev und Volotka vorhergesagten Bereich beobachtet wurde. Der Graph zeigt die akkumulierten gezählten Fluoreszenzphotonen nach Subtraktion des Hintergrundrauschens als Funktion der Laserwellenlänge. Die rote Kurve ist das Spektrum, das mittels Hardware-gesteuerter Analyse erhalten wurde, die schwarze Kurve wurde durch eine Software-gesteuerte Analyseprozedur gewonnen. Die detaillierte Analyse der während der Strahlzeit durchgeführten hochauflösenden Scans wird einen Test der QED in den extrem starken Feldern nahe des Atomkerns liefern. LaserSphere dankt allen Teilnehmern der Strahlzeit und den Helfern während der Vorbereitungszeit.

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Einer Forschergruppe unter Beteiligung der GSI ist es erstmals ist es gelungen, den Spin-Quantensprung eines einzelnen Protons direkt zu beobachten. Dieses Proton wurde dafür in einer elektromagnetischen Teilchenfalle gespeichert. Die Messmethode ermöglicht die Hochpräzisionsmessung der magnetischen Eigenschaften des Protons ebenso wie des Antiprotons, sowie daraus Rückschlüsse auf die Materie-Antimaterie-Symmetrie.

2010

HGS-HIRe Excellence Award 2010 für Renate Märtin

Renate Märtin wird auf den Graduate Days 2010 mit dem HGS-HIRe Excellence Award 2010 ausgezeichnet.

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Laserspektroskopie an 12Be an ISOLDE/CERN

In einer Strahlzeit vom 12. bis 18. Oktober wurden an ISOLDE/CERN die Isotopieverschiebungen der Beryllium-Isotope mittels Laserspektroskopie in kollinearer und anti-kollinearer Anordnung vermessen. Dabei wurde neben den zuvor untersuchten Isotopen (siehe Phys. Rev. Lett. 102, 062503 (2009)) erstmals das kurzlebige Isotop 12Be untersucht (t1/2=24 ms). Bei einer Ausbeute von ca. 10000 Ionen pro Protonpuls konnte dabei die D1 und die D2-Linie im 2s-2p Übergang bei einer Wellenlänge von ca. 313 nm untersucht werden. Die Auswertung und Bestimmung der Ladungsradien ist im Gange.

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Test der Zeitdilatation mit schnellen 7Li+-Ionen an der GSI

Vom 27. September bis 7. Oktober wurde am Experimentierspeicherring des GSI Helmholtzzentrums für Schwerionenforschung ein Test der Zeitdilatation in der Speziellen Relativitätstheorie mit 7Li+-Ionen bei einer Geschwindigkeit von 33,8 % Lichtgeschwindigkeit durchgeführt. Gegenüber früheren Messungen an der GSI konnte das Signal-zu-Rausch-Verhältnis deutlich erhöht werden und eine ganze Reihe systematischer Einflüsse an der sogennanten Lambda-Spektroskopie untersucht werden. Ein entsprechendes Signal ist in der Abbildung zu sehen. Darüberhinaus konnte erstmalig auch Sättigungsspektroskopie an 7Li+-Ionen bei diesen hohen Geschwindigkeiten realisiert werden. Diese Methode verspricht eine weitere Verbesserung der Präzision des Experiments, wodurch hypothetische Abweichungen von der Speziellen Relativitätstheorie noch genauer gemessen werden können.

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26.-29. September 2010, Speyer (Deutschland)

deadline (Registrierung/Abstract/Unterstützung): 15. August 2010

27.-30. Juni 2010, Eisenach (Deutschland)

deadline (Registrierung/Abstract/Unterstützung): 14. Juni 2010

HITRAP-Tests erfolgreich abgeschlossen

HITRAP, a facility to decelerate and cool heavy, highly-charged ions, has successfully finished the recent commissioning experiments. Two major steps have been achieved and put HITRAP well on track for final deceleration and cooling of particles from 4 MeV/u down to a few meV. For the first time a beam coasting at 4MeV/u in the ESR has been bunched into a short bunch of less than 1 micro second length before ejection to the linear decelerator part of HITRAP. This bunch can later be dynamically captured in the cooler Penning trap of HITRAP. In a second step, the optimal working point of the first of two decelerator structures, an interdigital H-type structure, has been found. Between 30 and 40% of the particles arriving with 4 MeV/u have been decelerated to 0.5 MeV/u. This is remarkable compared to the maximally expected efficiency that was calculated to be close to 60%. In the above figure the recorded energy spectrum with relative abundances for the different energy regions is displayed. The beam has been separated in a magnetic dipole and detected on a micro-channel plate and phosphor screen combination, the raw image being the background intensity plot. The spatial position is representative for the energy of the detected particles.

Frank Herfurth for the HITRAP team.

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Sonderartikel im J. Phys. G über Isotopieverschiebung in Beryllium

Neue Resultate der Isotopieverschiebung in Beryllium sind als Sonderartikel im J. Phys. G erschienen. Die Ergebnisse bestätigen die früheren Messungen der Ladungsradien der Berylliumisotope Be-7,9,10 und des Ein-Neutronen Halokerns Be-11. Die Daten sind in exzellenter Übereinstimmung mit Rechnungen in Fermionischer Molekulardynamik, die von Thomas Neff in der Theoriegruppe an der GSI durchgeführt wurden. Weitere Messungen an Be-2 sind für den Herbst dieses Jahres vorgesehen. Der Artikel wird für eine kurze Zeit frei online zugänglich sein und kann hier abgerufen werden.

Neue Detektoreinheit in ESR eingebaut

Eine neue Detektoreinheit wurde in den ESR kurz nach dem Gastarget eingebaut. Sie besteht aus einem Parabolspiegel, der in der Mitte eine langgezogene Ausfräsung besitzt, so, dass man den Spiegel in den gekühlten Strahl hineinfahren kann, um so die maximal blauverschobenen und vom relativistischen Strahl vorwiegend in Vorwärtsrichtung ausgesendeten Photonen effizient auf einen Photomultiplier oder einen anderen Einzelphotonendetektor zu lenken. Dieser Detektor wurde in Kollaboration mit der Gruppe von Prof. Christian Weinheimer in Münster entwickelt.

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Das Symposium tagt am Freitag den 12. März, von 11:00 bis 15:00, im "Hörsaal A001" (Wilhelm-Busch-Straße, Hannover).

 

Das Symposium "Precision spectroscopy of highly ionized matter" verbindet drei seperate Forschungsfelder: die Plasmaphysik (PP), die Atomphysik (AP), und die Massenspektrometrie (MS). Dazu werden sechs sehr bekannte Vertreter dieser Forschungsgebiet eingeladen, um mit Hilfe von Vorträgen einen Überblick, über ihre jeweiligen Fachgebiete, zu geben. Diese hochentwickelten Techniken sind der Schlüssel, um hochinonisierte Materie in verschiedenen Formen zu erforschen. Das beinhaltet den Umgang und die Erforschung von langsamen und kalten hochgeladenen Ionen in Fallen, schnell und relativistischgeladenen Ionen in EBITs und Speicheringen, und durch hochintensive Laser erzeugte heiße, dichte Plasmen.

 

die 6 geladenen Sprecher sind:

Paul Indelicato (AP),

Szilard Nagy (MS),

Ingo Uschmann (PP),

Fritz Bosch (AP/MS),

José Crespo Lopez-Urrutia (PP), und

Nigel Woolsey (PP)

 

Symposium-Organisatoren:

Danyal Winters (GSI),

Frank Herfurth (GSI),

Paul Gibbon (FZ Jülich)

2009

Philipp-Siedler Wissenschaftspreis 2009 für Renate Märtin

Für ihre hervorragende Studienabschlussarbeit (Diplom) mit dem Titel "Entwicklung eines Kristallspektrometers zur Untersuchung von Innerschalenübergängen in hochgeladenen Ionen", wird Renate Märtin mit dem Philipp-Siedler Wissenschaftspreis 2009 ausgezeichnet.

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Erfolgreiches Charge Breeding

Ende September 2009 ist es der HITRAP Gruppe gelungen aus extern produzierten, einfach geladenen Kaliumionen in der SPARC-EBIT wasserstoffähnliches Kalium zu erbrüten. Die SPARC-EBIT ist eine Elektronenstrahlionenfalle (Electron Beam Ion Trap) in der das Magnetfeld von 250 mT zur Kompression des Elektronenstrahls von Permanentmagneten erzeugt wird. Diese EBIT soll eine Vielzahl von Elementen und Ladungszuständen für Testexperimente an der HITRAP Anlage und später für die SPARC Kollaboration bei FAIR produzieren. Nicht alle Wunschelemente können dabei gasförmig in die EBIT eingebracht werden. Um das Spektrum der verfügbaren Ionenspezies zu erweitern, müssen daher einfach geladene Ionen von außen eingeschossen werden. Dass dieses Arbeitsprinzip auch mit einer kompakten, Raumtemperatur-EBIT funktioniert, wurde jetzt erstmals gezeigt. Die in der EBIT hochgeladenen Kaliumionen wurden extrahiert und in einem magnetischen Dipolfeld analysiert. Ein typisches Extraktionsspektrum ist in der Abbildung zu sehen. Das Bild zeigt die Intensitäten der verschiedenen Ladungszustände von Kalium nach 2 s Brutzeit.

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Am 29. September 2009 hielt Prof. Fritz Bosch eine Vorlesung in Gedenken an den schwedischen Nobelpreisträger Manne Siegbahn mit dem Titel "Experiments on the beta decay of highly-ionized atoms with challenging and puzzling results". Die Veranstaltung fand im Rahmen des AlbaNova and Nordita Colloquium im Oskar Klein Auditorium der Albanova Universität in Schweden statt.

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"Absolute Messung der Übergangsfrequenzen im 2s-3s Zweiphotonenübergang stabiler Lithiumisotope" für IOPSelect ausgewählt

Die Laserspektroskopiegruppe LaserSpHERe hat jüngst die Frequenzen des 2S-3S Übergang in 6Li und 7Li Atomen gemessen. Dies gelang mit dem gleichen experimentellen Aufbau, der zur Messung der Isotopieverschiebung kurzlebiger Lithiumisotope benutzt wurde. Allerdings wurde der Laser in diesem Fall nicht auf eine Jodlinie, sondern direkt auf einen Femtosekunden - Frequenzkamm stabilisiert. Mit einer sorgfältigen Analyse der Linienprofile konnten wir eine relative Genauigkeit der Übergangsfrequenz von etwa 10-10 erreichen. Diese Messungen sind nun in der Zeitschrift "New Journal of Physics" New J. Phys. 11 (2009) 073016 erschienen. Der Artikel wurde von der Redaktion für die Aufnahme in "IOP Select" ausgewählt.

 

Diese Auszeichnung erhalten Artikel, wenn sie eines oder mehrere der folgenden Kriterien erfüllen: Sie berichten über substantielle Fortschritte oder bedeutende Durchbrüche auf dem jeweiligen Spezialgebiet, sind ausgesprochen innovativ oder lassen einen signifikanten Einfluss auf künftige Forschung erwarten.

 

Link zur Publikation (Sanchez et al., New J. Phys. 11 (2009) 073016)

Dr. Alexandre Gumberidze ist Leiter der EMMI-Nachwuchsgruppe Atomphysik

Dr. Alexandre Gumberidze trat die Leitung der EMMI-Nachwuchsgruppe Atomphysik an. Er fertigte seine Doktorarbeit auf dem Gebiet der „QED in Starken Coulombfeldern“ am GSI an und wurde im Jahr 2003 an der Universität Frankfurt promoviert. Anschließend war er als Postdoc am IMP Lanzhou, China, und an der Universität Pierre et Marie Curie in Paris tätig.

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Thüringer Kultusministerium: Jena (25.06.09) „Heute ist ein guter Tag für die Wissenschaft in Jena, Thüringen und ganz Deutsch­­land“, freut sich Jenas Universitäts-Rektor Prof. Dr. Klaus Dicke über das neue "Helmholtz-Institut Jena" (HIJ). Das Institut, in dessen Zentrum Laser und Beschleuniger zur Er­for­schung extremer Materiezustände stehen, soll bereits im Juli seine Arbeit aufneh­men. Dazu haben heute alle Partner das Memorandum über die Gründung des Instituts unterzeichnet.

Zum 01.07.2009 nimmt das neue Helmholtz-Institut Mainz (HIM), die erste gemeinsame Einrichtung der Helmholtz-Gemeinschaft mit einer Universität, seine Arbeit auf. In der Einrichtung kooperieren künftig das GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung in Darmstadt und die Johannes Gutenberg-Universität Mainz in der Erforschung von Struktur, Symmetrie und Stabilität von Materie und Antimaterie (siehe Uni-Pressemitteilung). Die Arbeitsgruppe LaserSphere ist über Ihre Projekte zu den "Tests fundamentaler Symmetrien" an der Atomphysikabteilung des Instituts und über die Aktivitäten am TRIGA an der "Physik und Chemie der schwersten Elemente" beteiligt.

Wilfried Nörtershäuser zum Juniorprofessor ernannt

Am 30.04.2009 wurde Wilfried Nörtershäuser zum Juniorprofessor im Fachbereich Chemie der Universität Mainz ernannt. Dies ist auch eine große Anerkennung für die Erfolge der Helmholtz-Hochschul Nachwuchsgruppe LaserSpHERe in den letzten Jahren, die nur durch die gemeinsamen Anstrengungen aller Arbeitsgruppenmitglieder und der verschiedenen Experimentkollaborationen möglich wurden.

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Neuer Test der Lorentzinvarianz mit Lithiumionen am ESR

In der Februar-Strahlzeit am ESR wurden 7Li+-Ionen bei einer Geschwindigkeit von 33.8 % der Lichtgeschwindigkeit mit zwei kollinear ausgerichteten Anregungslasern spektroskopisch untersucht. Erstmals konnte dieses Experiment mit voller Frequenzauflösung (Δν/ν < 2 x 10-9) durchgeführt werden, wodurch eine Empfindlichkeit für Abweichungen zur Lorentzinvarianz in der Größenordnung 10-8 erreicht wird. Mit weiteren Messreihen, in denen geometrische Unsicherheiten quantifiziert werden, erwarten wir, dass dieses Limit um einen weiteren Faktor 10 verbessert werden kann.

Kernladungsradien von 7,9,10Be und dem Ein-Neutron-Halo-Kern 11Be

Die Messungen der Kernladungsradien der Berylliumisotope und speziell des Ein-Neutronen-Halo Isotops Be-11 wurden in der hochangesehenen Zeitschrift Physical Review Letters veröffentlicht. Nähere Informationen im Artikel.

Mehr zum Projekt auf der BeTINa Webseite.

Siehe auch die Pressemitteilung der Uni Mainz.

2008

Mehr Infos zu EMMI gibt es hier.

2007

ESR-Spektrometer

Weitere Informationen: 10.1103/PhysRevLett.99.163201

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Eine weitere Helmholtz Young Investigator Gruppe wurde eingerichtet: Dr. Andrey Surzhykov (Max-Planck-Institut für Kernphysik, Heidelberg) wird neue Verbindungen zwischen der Universität Heidelberg und der GSI schaffen und sich mit dem Thema "Relativistic quantum theory of few-electron-systems in strong fields: Atomic physics at high-Z" beschäftigen. Die Abteilung Atomphysik gratuliert Andrey Surzhykov zu diesem Erfolg.

Der Senat der Helmholtz-Gemeinschaft hat den GSI-Vorschlag zur Helmholtz Allianz "Kosmische Materie im Labor" bewilligt. Mit der Fördersumme von 18,75 Millionen Euro über fünf Jahre werden die am Antrag beteiligten Forschungseinrichtungen und Universitäten ein neues Institut EMMI "Extreme Matter Institute" auf dem Gelände der GSI gründen. Dort wollen Forscherinnen und Forscher die unterschiedlichsten Formen kosmischer Materie besser verstehen. Es wird auch eine "Denkfabrik" für die zukünftigen Experimente am geplanten internationalen Beschleunigerzentrum FAIR. An EMMI werden 18 neue Professuren eingerichtet, insgesamt werden dort um die 100 Forscherinnen und Forscher der Allianz-Partner aus verschiedenen Fachgebieten tätig sein. Unter einem Dach sollen unterschiedliche Kompetenzen gebündelt werden und in interdisziplinärer Zusammenarbeit die Vielfalt der kosmischen Materie, das heißt die unterschiedlichen Erscheinungsformen von Materie unter extremen Bedingungen von Temperatur und Druck ergründet werden. Dabei werden auch wichtige Ergebnisse zur Theorie und für die Planung der Experimente an der zukünftigen Anlage FAIR erwartet. Das Institut soll weltweit führend auf seinem Gebiet werden.

EMMI ist eine von vier bewilligten Allianzen, die unter mehr als 30 Anträgen ausgewählt wurden. Sie verbindet zwölf Partnerinstitutionen, die zusammen weitere 54 Millionen Euro für die Allianz aufbringen. Die Partner sind neben der GSI, die TU Darmstadt, die Universitäten Frankfurt, Heidelberg und Münster, das Max-Planck-Institut für Kernphysik in Heidelberg, das FIAS Frankfurt, das Forschungszentrum Jülich, die Universität Paris VI (Frankreich), die Universität Tokio/RIKEN (Japan), das Lawrence Berkeley National Laboratory (USA) und das Joint Institute for Nuclear Astrophysics (USA). Als assoziierte Partner wurden weltweit führende Wissenschaftler gewonnen, darunter die Physik-Nobelpreisträger Frank Wilczek (2004) und Wolfgang Ketterle (2001). Sprecher der Allianz sind die GSI-Wissenschaftler Professor Peter Braun-Munzinger und Professor Karlheinz Langanke.

Auszeichnung für Engagement um Berufsausbildung

Die GSI wurde im Wettbewerb "Der Beste Praktikumsbericht" mit einem Zertifikat für das Engagement um die Berufsausbildung ausgezeichnet.

Eine Praktikantin von Angela Bräuning-Demian hat den Wettbewerb gewonnen. Die AP gratuliert ihr recht herzlich.

Internationales Symposium für Walter F. Henning

Am 18.10. - 20.10. fand ein Internationales Symposium zu Ehren Walter F. Hennings statt.

Am 17. und 18. Juli fand an der GSI ein Theorie Workshop der SPARC Kollaboration statt.

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Erster HITRAP Strahltest

In der Woche 14.05.-20.05.2007 wurde die erste Sektion des HITRAP Linearbeschleunigers, welche die beiden Resonatoren des "Double Drift Bunchers" umfasst, mit einem 64Ni Strahl aus dem ESR getestet.

Dies war die erste in einer Reihe von Strahlzeiten, welche sukzessiv die Inbetriebnahme der verschiedenen Sektionen von HITRAP zum Ziel hat. Es ist gelungen, den Strahl im ESR stabil auf 4 MeV/u abzubremsen, zu kühlen und zum HITRAP-Cave zu extrahieren. Schließlich gelang es, die Emittanz des extrahierten Strahls zu messen und ihn bis zu der Diagnostik zu transportieren, welche direkt vor dem IH-Driftröhrenbeschleuniger liegt.

O. Kester, J. Kluge, W. Quint und T. Stöhlker für das HITRAP Team

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Am 22. Mai 2007 fand das Abschiedskolloquium für Prof. H.-J. Kluge statt.

Die Atomphysik-Gruppe bedankt sich für das außerordentliche Engagement in den letzten 14 Jahren und wünscht für die Zukunft alles Gute!

Penningfallen-System RETrap ist angekommen

RETrap ist ein kryogenes Penningfallen-System für den Einfang und die Speicherung extern erzeugter hochgeladener Ionen, wie sie etwa aus einer Elektronenstrahl-Ionenquelle (EBIS) stammen können. Die kryogene Umgebung sichert eine effiziente Kühlung der Ionen während der Speicherzeit und ermöglicht dadurch Präzisionsexperimente mit nahezu ruhenden Teilchen. Optische Zugänge erlauben zudem die Anwendung von Laserkühlung, -Anregung und optische Detektion, wodurch die RETrap zum optimalen Instrument für die Präzisionsspektroskopie an hochgeladenen Ionen wird.

 

Die RETrap wurde entworfen und gebaut im Lawrence Livermore National Laboratory und wird an der GSI aufgebaut werden. In der RETrap wurden bereits erfolgreich hochgeladene Ionen (Xe[44+] and Th[68+]) eingefangen und für mehr als 20 Sekunden gespeichert. Diese Ionen wurden sowohl mit Widerstandskühlung als auch mit Laserkühlung gekühlt und Ladungsaustausch-Reaktionen mit neutralen Gasatomen wurden beobachtet.

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Thomas Stöhlker übernimmt die Leitung des Bereichs Atomphysik

Herr Prof. Dr. Thomas Stöhlker hat Anfang April 2007 die Leitung des Bereiches Atomphysik übernommen. Er tritt die Nachfolge von Herrn Prof. Dr. H.-J. Kluge an, der nach 14 Jahren erfolgreicher Bereichsleitung mit einem Festkolloquium in den Ruhestand verabschiedet wird. Das Kolloquium findet am 22. Mai, 2007 um 16:15 Uhr im großen Hörsaal der GSI statt.

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Lehrpreis des Landes Rheinland-Pfalz für Klaus Blaum

Klaus Blaum, Leiter der Helmholtz-Hochschul-Nachwuchsgruppe MATS bekommt den mit 10.000 Euro dotierten Lehrpreis des Landes Rheinland-Pfalz zugesprochen. Ziel dieses Preises ist es, herausragende Leistungen in der Lehre auszuzeichnen. Die Entscheidung wird durch eine berufene Jury, die sich aus externen Expertinnen und Experten, Mitgliedern der Hochschulleitungen des Landes und Mitgliedern der Studierendenschaft zusammensetzt, auf der Grundlage von Lehrevaluationen getroffen. Die Preisverleihung findet am 19.04.2007in Kaiserslautern auf dem "Tag der Lehre" statt. Die Atomphysik an der GSI gratuliert Herrn Blaum ganz herzlich zu der Auszeichnung.

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26.03.07: Wissenschaftstag der Centralstation Darmstadt: Die GSI stellt sich vor

Wissenschaftstag: Reise ins Innerste der Materie

Die Darmstädter Gesellschaft für Schwerionenforschung, kurz GSI, hat nicht nur in Fachkreisen einen hohen Bekanntheitsgrad, spätestens seit 2003 - als ein von der Gesellschaft entdecktes chemisches Element auf den Namen 'Darmstadtium' getauft wurde - ist sie auch Laien ein Begriff. Darüber hinaus wurde von der GSI eine neuartige Krebstherapie mittels Ionenstrahlen entwickelt, die seit einigen Jahren mit großem Erfolg eingesetzt wird. Trotzdem ist es schwierig sich vorzustellen, was in einem solchen Institut geschieht.

Zurzeit wird daran gearbeitet, die Forschungsarbeiten auf ein völlig neues Niveau zu bringen. Auf dem Gelände der GSI wird das große internationale Beschleunigerzentrum FAIR entstehen. FAIR ist die Abkürzung für 'Facility for Antiproton and Ion Research', eine Einrichtung für Antiprotonen- und Ionenstrahlen-Forschung, die sich dem Aufbau der Materie widmet und für Physiker in der ganzen Welt von Bedeutung sein wird.

Am Montag, den 26. März, stellt Dr. Ingo Peter (Öffentlichkeitsarbeit) im Rahmen des 'Wissenschaftstags' die Arbeit der Gesellschaft für Schwerionenforschung in der Centralstation vor und gibt dem Publikum einen Einblick in die Grundlagenforschung der Physik und in das FAIR-Projekt.

Der monatlich stattfindende Wissenschaftstag ist eine Initiative der Centralstation, die die Arbeit herausragender Wissenschaftler und Forschungsinstitute in Darmstadt der Öffentlichkeit präsentiert und damit zur Diskussion anregen möchte.

Beginn: 18:00 Uhr, Einlass: 17:00 Uhr, der Eintritt ist frei.

Bericht vom 3. SPARC Workshop in Paris

This years SPARC collaboration workshop "Novel Research Opportunities for Atomic Physics with Heavy Ions: Facilities and Instrumentation" was organized by P. Indelicato, D. Vernhet, E. Lamour and C. Prigent and was attended by almost 100 participants. The meeting took place from the 12. to 15. Feb. and was hosted by the University Pierre et Marie Curie in Paris at the Boucicaut campus. A series of 45 invited plenary presentations and 20 posters reviewed the status and current progress of SPARC in the FAIR project at GSI. Working groups presented recent advances in spectrometers and techniques for instrumentation to be implemented in the future NESR. The latest developments in low and ultra-low energy storage rings joining SPARC and FLAIR were outlined. The talks covered the entire range of activities of the collaboration, from laser cooling of C3+ in the ESR, a dielectronic recombination experiment at the ESR determining isotope shifts between 142Nb and 150Nb, first results from the reaction microscope and the forward electron spectrometer in the ESR, to commissioning of a low-temperature micro-calorimeter and commissioning experiments with the FOCAL crystal spectrometer.The status of international collaboration/participation contracts and the memorandum of understanding was reviewed. New appointments to the collaboration board to be made during the coming year were discussed in the plenum. The international ICPEAC conference in Freiburg, taking place from the 25. July to 31. July, was tentatively envisaged as the location for the next meeting.

Dipl. Phys. Jens Ketelaer erhält für seine Diplomarbeit über die "Entwicklung eines nichtdestruktiven, hochsensitiven Fourier-TransformationIonen-Zyklotronresonanznachweises für einfach geladene Ionen in der Penning-Fallen-Massenspektrometrie" den diesjährigen Wolfgang-Paul-Studienpreisder Deutschen Gesellschaft für Massenspektrometrie (DGMS) und den Förderpreis des VDI-Bezirksvereins Rheingau für hervorragende ingenieur- odernaturwissenschaftliche Leistungen. Die Abteilung Atomphysik der GSI gratuliert Herrn Ketelear ganz herzlich zu diesen tollen Auszeichnungen.

Neue Helmholtz Nachwuchsgruppen

Die AP freut sich über die Bewilligung zweier neuer Nachwuchsgruppen, die wichtige Entwicklungsarbeiten auf dem Weg zu Atomphysik-Experimenten an FAIR übernehmen werden und gratuliert den erfolgreichen Antragstellern Robert Grisenti und Carsten Welsch. Die Nachwuchsgruppe von Carsten Welsch wird an der Universität Heidelberg den Speichering USR (Ultra-Low-Energy Storage Ring) der FLAIR-Kollaboration vorbereiten, während die Gruppe von Robert Grisenti am Institut für Kernphysik der Universität Frankfurt ein kryogenes flüssiges Mikrojet-Target für den NESR (New Experimental Storage Ring) und den Hochenergie-Speichering HESR entwickeln wird. Weiterhin wurde die Nachwuchgruppe von Klaus Blaum, die am Institut für Physik der Universität Mainz Ionenfallenphysik betreibt, um zwei Jahre verlängert.

Pressemitteilung der Helmholtz-Gesellschaft

NeuMa Workshop

Ein Workshop über "Neutrino mass determination in the electron capture process (NeuMa)" wird am 8. und 9. März, 2007 an der GSI stattfinden. Weitere Infos im First Circular (PDF).

2006

Vom 12. bis 15. Februar 2007 findet in Paris ein Workshop über "Novel Research Opportunities for Atomic Physics withHeavy Ions: Facilities and Instrumentation" statt.

Am 20. und 21. November hat die Atomphysik einen Workshop mit dem Thema "Low-energy atomic physics Experiments at HITRAP and Cave A" organisiert.Ziel des Workshops war es, für den Zeitraum von 2007 bis 2010, eine Planung für Experimente an den beiden Anlagen mit Strahlung von demheutigen GSI Beschleuniger zu erstellen. Mit mehr als 75 Teilnehmern und 28 sehr interessanten Präsentationen war der Workshop ein großerErfolg. Die Präsentationen stehen auf der GSI Webseite zur Verfügung. Mehr Informationen dazu gibt es hier.

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Workshop über "Advanced Laser and Mass Spectrometry" (ALMAS-1) war erfolgreich

Am 19./20. Oktober wurde ein Workshop über "Advanced Laser and Mass Spectrometry" (ALMAS-1) von den FAIR-Kollaborationen ILIMA, LaSpec und MATS an der GSI organisiert. Insgesamt 20 eingeladene Redner berichteten über die neuesten Resultate auf dem Gebiet der Laser- und Massenspektrometrie. Viele von ihnen wagten einen Blick in die Zukunft und diskutierten die Möglichkeiten, die sich an den Beschleunigeranlagen der nächsten Generation (insbesondere FAIR) eröffnen. Das Spektrum des Workshops erstreckte sich von den experimentellen Techniken des Stoppens von Ionenstrahlen in Gaszellen über die in der Entwicklung befindlichen neuen Methoden der Laser- und Massenspektrometrie in Ionenfallen und Speicherringen bis hin zu einer Diskussion verschiedener Kernmodelle und den Anzeichen für chaotisches Verhalten in Kernen. Mit im Schnitt 60 - 70 Zuhörern war der Workshop gut besucht. Hier werden die Vorträge in Kürze zur Verfügung stehen.

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Ein Bragg Spektrometer ist eingetroffen

Ein Bragg-Spektrometer für Röntgenspektroskopie-Experimente mit HCI im Bereich von 2 bis 10 keV ist an der GSI eingetroffen.Das Spektrometer wurde für Experimente, die während der SPARC Kollaboration geplant sind, entwickelt, wird aber schon fürRöntgenspektroskopie am ESR sowie für HITRAP verwendet. Die Kommissionierung des Spektrometers und der Hard- und Software-Entwicklung(CCD-Kamerasystem, Kristallfixierung und Ausrichtung, etc.) wurde von D. Banas, P. Jagodzinski, M. Pajek et al. an der Universität Kielce durchgeführt.

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Die Europäische Physikalische Gesellschaft hat Jürgen Kluge und David Brink den Lise Meitner Preis für Atomwissenschaften 2006 zugesprochen. Prof. Jürgen Kluge hat mit entscheidenden, anspruchsvollen und hervorragenden Experimenten durch Kombination atom- und kernphysikalischer Methoden unser Wissen über Masse, Größe, Form und Spin von Atomkernen stark erweitert. Er wird für seine Schlüsselbeiträge auf diesen Gebieten geehrt. Eine seiner bedeutenden Entwicklungen, das Penningfallen-Massenspektrometer ISOLTRAP an der ISOLDE-Anlage am CERN/Genf, führte zu einer Neueinstellung der Kernmassenskala über weite Bereiche der Nuklidkarte fern der Stabilität. Jürgen Kluge hat mit seiner Fachkenntnis und seiner Begeisterung für die Physik mehr als 50 Doktoranden inspiriert. Die Atomphysik der GSI gratuliert Jürgen Kluge dazu herzlichst!

Workshop on "Charge breeding and related topics"

22 - 24 May 2006

Georg-Christoph-Lichtenberg-Haus (IBZ) of GSI and TU Darmstadt, Germany

30 March - 08 April 2006

Hirschegg, Kleinwalsertal, Austria

Verleihung des Wolfgang-Paul-Studienpreises an Herrn Dipl. Phys. Sebastian George

Die Deutsche Gesellschaft für Massenspektrometrie (DGMS) verleiht Herrn Sebastian George den diesjährigen Wolfgang-Paul-Studienpreis für seine Diplomarbeit über die Implementierung der Ramsey-Technik in der Penning-Fallen-Massenspektrometrie. Die Preisverleihung findet im Rahmen der DGMS-Jahrestagung vom 05.-08.03.2006 in Mainz statt. Mit dem Preis, der seit 1997 verliehen wird, werden alljährlich die besten Diplom- und Doktorarbeiten auf dem Gebiet der Massenspektrometrie ausgezeichnet. Der Preis erinnert an Prof. Wolfgang Paul, der für seine grundlegenden Arbeiten zur Ionenfalle und zu ionenoptischen Geräten den Nobelpreis im Jahre 1989 erhielt (zusammen mit N.F. Ramsey und H. Dehmelt). Die Helmholtz-Hochschul-Nachwuchsgruppe MATS an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz und der GSI Darmstadt freuen sich gemeinsam mit Sebastian George über die Anerkennung seiner Arbeiten.

2005 und früher

October 16-18, 2005, Darmstadt, Germany

September 6 - 11, 2005, Mazurian Lakes, PIASKI, Poland

October 29-30, 2004 at GSI

FANTOM study week

Leuven, Belgium, June 2003, lectures of Fritz Bosch (please download the pdf-files, if you have problems to open it directly)

Principles of (Ion) Storage Rings, 1.8MB

Experiments in Ion Storage Rings: mass and lifetime measurements, 4.5MB

Workshop on Atomic Physics Research at the Future GSI Facility

December 9 - 10, 2002

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