Bei GSI entsteht das neue Beschleunigerzentrum FAIR. Erfahren Sie mehr.

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Almudena Arcones zum Fellow der American Physical Society (APS) ernannt

05.10.2020

Professorin Almudena Arcones ist von der American Physical Society (APS) zum „Fellow 2020“ ernannt worden. Mit dieser prestigeträchtigen Anerkennung ehrt die APS die herausragenden Beiträge von Almudena Arcones auf dem Gebiet der Astrophysik. Die spanisch-deutsche Physikerin arbeitet seit 2007 in gemeinsamer Anstellung in der Abteilung GSI-Theorie und an der Technischen Universität Darmstadt.

Die Ernennung als APS-Fellow erhält Almudena Arcones „für wegweisende Beiträge in der Astro- und Kernphysik, insbesondere zum Verständnis der Entstehung schwerer Elemente in Supernovae, Neutronensternverschmelzungen und ihrer damit verbundenen Kilonova". Die Forschungsschwerpunkte der Physikerin, die als außerordentliche Professorin für Theoretische Astrophysik an der Technischen Universität Darmstadt tätig ist, liegen unter anderem auf Kernkollaps-Supernovae und Neutronenstern-Verschmelzungen als astrophysikalische Orte des r-Prozesses.

Von 2004 bis 2007 forschte Almudena Arcones am Max-Planck-Institut für Astrophysik in Garching und promovierte 2007 an der Technischen Universität München. Von 2007 bis 2010 arbeitete sie als Postdoctoral Fellow bei GSI und am Institut für Kernphysik der Technischen Universität Darmstadt. Anschließend forschte sie bis 2012 im Department of Physics der Universität Basel. Von 2012 bis 2016 war sie Assistenzprofessorin für theoretische Astrophysik an der Technischen Universität Darmstadt, seit 2016 ist sie außerordentlicher Professorin. Von 2012 bis 2017 leitete sie eine Helmholtz-Nachwuchsgruppe bei GSI.

Almudena Arcones hat bereits mehrere wichtige Auszeichnungen erhalten, unter anderem den ERC-Starting-Grant des Europäischen Forschungsrats 2016. "The origin of heavy elements: a nuclear physics and astrophysics challenge”, lautete ihr Thema. Mit dem Preis konnte sie mit einem Team neue Berechnungen über die Entstehung der Elemente in Sternen durchführen. Diese Simulationen zur Elementsynthese werden als theoretische Arbeiten auch wichtig und zukunftsweisend sein für die experimentelle Forschung am zukünftigen Beschleunigerzentrum FAIR, das derzeit bei GSI entsteht.

Der Wissenschaftliche Geschäftsführer von GSI und FAIR, Professor Paolo Giubellino zeigte sich begeistert über die Würdigung von Almudena Arcones: „Die Ernennung zum APS-Fellow ist eine sehr prestigeträchtige Auszeichnung und eine ganz besondere Ehrung, in der sich der Respekt der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus dem gleichen fachlichen Umfeld ausdrückt. Ich freue mich sehr über die große Anerkennung der Kolleginnen und Kollegen für Almudena Arcones und ihre Arbeit, die auch einen herausragenden Beitrag zur aktuellen und zukünftigen Forschung an GSI und FAIR leistet.“

Die APS gehört zu den weltweit wichtigsten Physikalischen Fachgesellschaften. Gegründet wurde sie 1899 und hat heute mehr als 55 000 Mitglieder weltweit. Sie gliedert sich zahlreiche Fachgruppen, die sich auf alle Bereiche der physikalischen Forschung erstrecken. Den Status eines Fellows erlangen APS-Mitglieder auf der Basis eines genau definierten Nominierungs- und Evaluationsprozesses. Zu ihren Fellows wählt die APS jedes Jahr nicht mehr als ein halbes Prozent ihrer Mitglieder. (BP)


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Professorin Almudena Arcones ist Fellow der American Physical Society (APS)
Foto: G. Otto, GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung

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