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Diversität und Inklusion – Zentren der Helmholtz-Gemeinschaft verabschieden gemeinsame Leitlinie

06.07.2020

Die Zentren der Helmholtz-Gemeinschaft haben sich darauf geeinigt, ein gemeinsames Verständnis von Diversität, Inklusion und einer diversitätssensiblen Organisationskultur zu entwickeln und zu leben. Alle 19 Mitglieder der Helmholtz-Gemeinschaft, darunter das GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung, haben dazu vor Kurzem in ihrer Mitgliederversammlung eine entsprechende Leitlinie offiziell verabschiedet.

In großen Forschungsinfrastrukturen wie GSI, das bereits seit der Gründung starke internationale Kooperationen pflegt, oder auch dem von mehreren Ländern getragenen FAIR-Projekt, ist Zusammenarbeit mit unterschiedlichen Menschen und Kulturen schon lange gelebte Vielfalt. So kann Wissen und Knowhow aus der gesamten Welt für Forschung und Hightech-Entwicklungen zusammengebracht werden, um beste Resultate zu erzielen. Die Basis dazu wird nun in der Helmholtz-Leitlinie verschriftlicht, um Rahmenbedingungen dafür zu schaffen, Vielfalt und Inklusion auch in den Prozessen, Strukturen und Gegebenheiten des Zentrums abzubilden.

Ausgangspunkt ist eine einfache Erkenntnis: Menschen sind vielfältig. Die derzeit 40.000 Mitarbeitenden der Helmholtz-Gemeinschaft und natürlich auch die rund 1450 Mitarbeitenden von GSI und FAIR unterscheiden sich in vielerlei Hinsicht voneinander: in ihrem persönlichen Lebensentwurf bzw. ihrer persönlichen Lebenssituation, ihrem Geschlecht, ihrer Weltanschauung, ihrer Biografie und Herkunft, ihren Fähigkeiten und Neigungen, ihrem äußeren Erscheinungsbild und vielen anderen Aspekten. Diese Summe der menschlichen Unterschiede, die wahlweise als „Diversität“ oder „Vielfalt“ bezeichnet wird, erkennen die Helmholtz-Mitglieder als unumstößliche Tatsache an.

Unter Inklusion wird die aktive Gestaltung der Organisationskultur verstanden, um alle Personen zu berücksichtigen und ihnen gleichermaßen Chancen auf Einflussnahme, Mitwirkung und individuelle Weiterentwicklung zu ermöglichen. Erfolgreiche Inklusion zeigt sich darin, dass die Menschen, die in und mit den Zentren arbeiten, eine Atmosphäre von Respekt und Fairness, Wertschätzung und Zugehörigkeit, Sicherheit und Offenheit erleben und überzeugt davon sind, hier ihre Talente voll entwickeln und persönlich wachsen zu können. (CP)

Weitere Informationen:

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Helmholtz-Zenten wollen gemeinsames Verständnis von Diversität, Inklusion und einer diversitätssensiblen Organisationskultur entwickeln.
Foto: A. Socha, Pixabay

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