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Klaus Blaum ist Mitglied der Königlich Schwedischen Akademie der Wissenschaften

Foto: C. Ewerz/GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung GmbH

Gruppenfoto beim Treffen des Joint Scientific Council

 

27.06.2019

Klaus Blaum, Direktor der Abteilung „Gespeicherte und gekühlte Ionen“ am Max-Planck-Institut für Kernphysik in Heidelberg, ist seit diesem Jahr auswärtiges Mitglied der Königlich Schwedischen Akademie der Wissenschaften. Blaum ist GSI-Aufsichtsratsmitglied, stellvertretender Vorsitzender des FAIR-GSI Joint Scientific Council und Professor und Mitglied der Fakultät für Physik und Astronomie der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg.

„Ich fühle mich sehr geehrt und freue mich über die Aufnahme in die Königlich Schwedische Akademie der Wissenschaften“, sagt Blaum. Aufgrund seiner exzellenten wissenschaftlichen Leistungen und seinem hohen Ansehen auf internationalem Niveau, wurde er in die Physik-Klasse der Königlich Schwedischen Akademie der Wissenschaften gewählt. „Das ist eine persönliche Auszeichnung, die aber für die Leistung meiner gesamten Abteilung am Max-Planck-Institut für Kernphysik anzusehen ist“, sagt Blaum. „Nur durch die herausragenden Leistungen meines Teams, das exzellente wissenschaftliche Arbeit leistet, gehören wir auf unserem Forschungsgebiet zur Weltspitze. Dies war wegbegründend für meine Auszeichnung. Ich nehme sie daher stellvertretend für meine ganze Arbeitsgruppe entgegen.“

Die Aufnahme fand bei der Generalversammlung der Königlich Schwedischen Akademie der Wissenschaften in Stockholm im Februar 2019 statt. Im FAIR-GSI Joint Scientific Council sitzen damit nun zwei Mitglieder der Königlich Schwedischen Akademie der Wissenschaften:  Auch Eva Lindroth, Professorin an der Stockholm Universität, ist Mitglied.

Die Königlich Schwedische Akademie der Wissenschaften wurde 1739 gegründet und ist eine unabhängige Nicht-Regierungsorganisation. Ihr Ziel ist es, Wissenschaft zu fördern und ihren Einfluss auf die Gesellschaft zu stärken, indem sie auf wichtige soziale Fragen aufmerksam macht, sie wissenschaftlich untersucht und die Ergebnisse kommuniziert. Außerdem tritt sie als Verfechter mit wissenschaftlichem Hintergrund und auf internationaler Ebene für nachhaltige Entwicklung ein, um globale Fragestellungen in Kooperation zu bearbeiten. Die Akademie besteht aus rund 460 schwedischen und 175 ausländischen Mitgliedern, die zusammen die führende wissenschaftliche Expertise des Landes repräsentieren.

Klaus Blaum studierte Physik an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Nach der Promotion in Mainz wechselte er als Postdoktorand des GSI Helmholtzzentrums für Schwerionenforschung in Darmstadt an das Europäische Kernforschungszentrum CERN in Genf. 2004 bis 2007 leitete er eine Helmholtz-Forschungsgruppe in Mainz, wo er sich 2006 habilitierte. Im Jahr 2007 wurde er mit nur 35 Jahren als Direktor der Abteilung „Gespeicherte und gekühlte Ionen“ an das Max-Planck-Institut für Kernphysik nach Heidelberg berufen. Für seine bahnbrechenden Arbeiten erhielt er eine Reihe von Preisen, darunter den Gustav-Hertz-Preis 2004 der Deutschen Physikalischen Gesellschaft, den Mattauch-Herzog-Preis 2005 der Deutschen Gesellschaft für Massenspektrometrie, 2012 den Helmholtzpreis für Präzisionsmessung, 2013 den G.N. Flerov-Preis und 2016 den Lise Meitner Award des Physik-Zentrums Göteborg. Außerdem wurde er 2008 zum Fellow der American Physical Society. (LW)


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Gruppenfoto beim Treffen des Joint Scientific Council
v. l.: Prof. Karlheinz Langanke, Forschungsdirektor von GSI und FAIR, Prof. Klaus Blaum, Direktor am Max-Planck-Institut für Kernphysik in Heidelberg, Prof. Eva Lindroth von der Stockholm Universität, Prof. Paolo Giubellino, Wissenschaftlicher Geschäftsführer von GSI und FAIR
Foto: C. Ewerz/GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung GmbH