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Bei GSI entsteht das neue Beschleunigerzentrum FAIR. Erfahren Sie mehr.

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Rekord beim Girls’Day 2019: Über 50 Mädchen erkunden Forschung und Technik bei FAIR und GSI

Foto: L. Weitz, GSI

Gruppenbild

Foto: M. Bernards, FAIR

Targetlabor

Foto: L. Weitz, GSI

Metallbearbeitung

Foto: C. Pomplun, GSI

Schwebender Magnet

Foto: H. Reich-Sprenger, GSI

FAIR-Baufeld

Foto. C. Pomplun, GSI

Sicherheitskontrolle

Foto: M. Bernards, FAIR

Elektronik

Foto: C. Pomplun, GSI

Drähte biegen

Foto: M. Bernards, FAIR

Atomphysik

 

29.03.2019

Insgesamt 57 Schülerinnen aus den Klassenstufen 5 bis 9 hatten am Donnerstag, dem 28. März 2019, die Gelegenheit, die Arbeit am GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung und an der im Bau befindlichen Beschleunigeranlage FAIR in Darmstadt kennenzulernen. Die Mädchen nutzten den bundesweiten Girls’Day, um einen Einblick in die vielfältigen Tätigkeiten in einer internationalen Forschungseinrichtung zu erhalten, vor allem in Berufe, in denen Frauen bisher eher selten vertreten sind. Damit brachen die Organisatoren den bisherigen Rekord an Teilnehmerinnen.

Zu Beginn des Girls’Day wurden die Teilnehmerinnen von Dorothee Sommer, Leiterin der Personalabteilung, begrüßt. „Wir streben in allen Bereichen unserer Arbeit die Gleichstellung an“, erklärte Sommer. „Gleichberechtigung fängt im Kindesalter an, wo frühzeitig Stereotype aufgebrochen werden können und sollten. Wir möchten die Mädchen gerne für Forschung und Technik begeistern und sie motivieren, eine Berufswahl in diesem Gebiet in Betracht zu ziehen. Wir würden uns freuen, wenn einige von ihnen nach Ausbildung oder Studium wieder als Arbeitnehmerinnen zu uns zurückfinden.“

Nach einem gemeinsamen Rundgang durch die Beschleunigeranlagen und Experimente konnten die Schülerinnen im Anschluss in Forschungsabteilungen, Werkstätten und Technologielaboren ganz praktische Erfahrungen in unterschiedlichen technischen und wissenschaftlichen Arbeitsgebieten sammeln. Zahlreiche Abteilungen hatten sich mit einem speziellen Programm auf den Besuch der Mädchen vorbereitet und kümmerten sich intensiv um die jungen Besucherinnen. So durften die Schülerinnen beispielsweise selbst in der Werkstatt mit metallischen Werkstoffen arbeiten, Elektronik löten oder Materialproben, sogenannte Targets, für die Bestrahlung am Beschleuniger herstellen. Eine Gruppe besuchte auch das Baufeld, auf dem aktuell die weltweit einzigartige Beschleunigeranlage FAIR entsteht.

Am Ende blickten die Mädchen auf einen spannenden Tag zurück und konnten sich zudem über viele praktische Ergebnisse freuen, die sie in einer großen Plenumsrunde noch einmal präsentierten. „Wir haben ein Temperaturmessgerät selbst zusammengebaut. Es zeigt die Temperatur in Grad Celsius und in Kelvin an“, stellte eine Teilnehmerin ihr Projekt vor. „Hier im Raum sind es gerade 25 Grad Celsius, das sind 298 Kelvin.“ Andere Teams hatten Buttons aus Metall hergestellt, mit flüssigem Stickstoff Magnete schweben lassen, Fahrräder auf ihre vollständige Sicherheitsausstattung überprüft oder elektronische Bauteile selbst zusammengebaut und verlötet. Eine weitere Gruppe untersuchte die Eigenschaften von LEDs, eine andere stellte Proben aus Gips her und durchleuchtete sie mit Röntgenstrahlen.

„Wir können auf begeisterte Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zurückgreifen, die den Forschungsbetrieb leben und lieben. Diesen Enthusiasmus geben sie am Girls’Day auch an die Mädchen weiter“, sagte Organisatorin Carola Pomplun, selbst Physikerin, aus der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. „Die Nachfrage nach Plätzen bei uns ist sehr hoch. Dank der großen Unterstützung der Kolleginnen und Kollegen konnten wir dieses Jahr so viele Mädchen aufnehmen, wie noch nie zuvor. Unser Ziel ist es, sie zu einer Karriere in Technik und Naturwissenschaft zu inspirieren.“

Der Girls’Day ist ein bundesweiter Aktionstag. Unternehmen, Hochschulen und andere Einrichtungen in ganz Deutschland öffnen an diesem Tag ihre Türen für Schülerinnen ab der 5. Klasse. Die Mädchen lernen dort Ausbildungsberufe und Studiengänge in IT, Handwerk, Naturwissenschaften und Technik kennen, in denen Frauen bisher eher selten tätig sind. (cp)

Weitere Informationen:

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Gruppenbild
Targetlabor
Metallbearbeitung
Schwebender Magnet
FAIR-Baufeld
Sicherheitskontrolle
Elektronik
Drähte biegen
Atomphysik
Insgesamt 57 Mädchen nahmen dieses Jahr am Girls'Day bei FAIR und GSI teil.
Hauchdünne Folien konnten die Mädchen im Targetlabor auf Halterahmen aufziehen. Die Targets genannten Materialproben dienen als Ziele für den Ionenstrahl in den Beschleunigerexperimenten.
In der Großmontage stellten die Teilnehmerinnen Buttons mit Beschriftung aus Metall her.
Begeisterung über einen mit flüssigem Stickstoff abgekühlten und zum Schweben gebrachten Magnet in der Kryogenik.
Die Mädchen erkunden die Arbeiten auf dem Baufeld für die internationale Beschleunigeranlage FAIR.
In der Arbeitssicherheit untersuchten die Mädchen die Verkehrstauglichkeit von Fahrrädern und machten auf Mängel aufmerksam.
Drei Teilnehmerinnen präsentieren stolz die Leuchtdioden, die sie in ihrem elektronischen Bauteil verlöten.
Ein Fädelspiel aus Draht konnten die Mädchen in der mechanischen Werkstatt selbst biegen.
Die Mädchen suchen in der Atomphysik passende Widerstände für ein Elektronikprojekt aus.
Foto: L. Weitz, GSI
Foto: M. Bernards, FAIR
Foto: L. Weitz, GSI
Foto: C. Pomplun, GSI
Foto: H. Reich-Sprenger, GSI
Foto. C. Pomplun, GSI
Foto: M. Bernards, FAIR
Foto: C. Pomplun, GSI
Foto: M. Bernards, FAIR