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19.11.2018 | Physik-Klasse der Königlich Schwedischen Akademie der Wissenschaften besucht FAIR und GSI

Foto: G. Otto, GSI

Gruppenbild

Foto: L. Weitz, GSI

Tumortherapie

Foto: L. Weitz, GSI

CRYRING

 

Eine 20-köpfige Delegation aus hochrangigen Mitgliedern der Physik-Klasse der Königlich Schwedischen Akademie der Wissenschaften besuchte letzte Woche die Forschungsanlagen von FAIR und GSI. Nach einer Begrüßung durch Professor Paolo Giubellino, Wissenschaftlicher Geschäftsführer von FAIR und GSI, erhielt  die Gruppe in einem Einführungsvortrag Einblick in die bestehenden Beschleuniger und Experimente und die bisherigen wissenschaftlichen Errungenschaften von GSI sowie in die Pläne und den Projektfortschritt des zukünftigen internationalen Beschleunigerzentrums FAIR.

Auf der anschließenden Bustour über die FAIR-Baustelle präsentierte der Gesamtbaustellenleiter Harald Hagelskamp, den Fortgang der Arbeiten. Des Weiteren besuchte die Delegation das SHIP-Experiment, an dem die GSI-Elemente 107 bis 112 erzeugt wurden, sowie den Behandlungsplatz zur Tumortherapie mit Kohlenstoffionen. Am Speicherring CRYRING, einem In-Kind-Beitrag aus Schweden für FAIR, informierte sich die Gruppe insbesondere über die daran geplante atomphysikalische Forschung. Auch ein Besuch am Experiment für exotische Kerne R3B und dem zugehörigen GLAD-Magnet gehörte zum Programm. Zum Abschluss rekapitulierte Jörg Blaurock, Technischer Geschäftsführer von FAIR und GSI, noch einmal die Details zum FAIR-Bau in seinem Übersichtsvortrag. Der Tag klang mit einem gemeinsamen Abendessen und intensiven Gesprächen aus, bei denen sich die schwedischen Vertreter insbesondere sehr positiv über die zahlreichen Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler bei FAIR und GSI äußerten.

Die Königlich Schwedische Akademie der Wissenschaften ist die höchste wissenschaftliche Einrichtung in Schweden. Sie hat sich die Aufgabe gestellt, Wissenschaften, vor allem Naturwissenschaften und Mathematik, zu fördern. Sie hat ihren Sitz in der schwedischen Hauptstadt Stockholm und ist weltweit bekannt für die Ernennung der Nobelpreisträger in Physik und Chemie sowie die Verleihung des von der Schwedischen Reichsbank gestifteten Alfred-Nobel-Gedächtnispreises für Wirtschaftswissenschaften. Die Akademie ist in zehn sogenannte Klassen unterteilt, darunter auch die Physik-Klasse, die sowohl schwedische als auch externe Mitglieder umfasst. (cp)

Weitere Informationen:

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Gruppenbild
Tumortherapie
CRYRING
Delegation der Königlich Schwedischen Akademie der Wissenschaften.
Dr. Christian Graeff (2.v.l.) aus der GSI-Biophysik erläutert die Tumortherapie mit Kohlenstoffionen.
Dr. Frank Herfurth und Dr. Michael Lestinsky (von vorne zu sehen) erläutern die atomphysikalische Forschung am CRYRING, einem schwedischen In-Kind-Beitrag zu FAIR.
Foto: G. Otto, GSI
Foto: L. Weitz, GSI
Foto: L. Weitz, GSI