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23.04.2018 | Björn Jonson erhält russische Lomonossow-Goldmedaille

Foto: Elena Puzynina, JINR

Preisträger

 

Professor Björn Jonson wurde mit der höchsten Auszeichnung der Russischen Akademie der Wissenschaften (RAS) – der Großen Goldmedaille, benannt nach dem russischen Wissenschaftler Michail Lomonossow – geehrt. Jonson ist zurzeit Professor an der Chalmers-Universität in Schweden. Während seiner langjährigen Zusammenarbeit mit GSI/FAIR war er unter anderem Leiter der HALO-Kollaboration am GSI-Messaufbau „Large Area Neutron Detector (LAND)“ und Sprecher der NUSTAR-Kollaboration. Des Weiteren war er stellvertretender Sprecher der R3B-Kollaboration und ist aktuell Chair des R3B Scientific Board sowie des NUSTAR-Council. Jonson bekam 2013 außerdem den Helmholtz International Fellow Award, im Rahmen dessen er am GSI Helmholtzzentrum forschte. Der Award wird von der Helmholtz-Gemeinschaft vergeben, um die Zusammenarbeit mit den weltweit Besten zu fördern.

Jonson erhielt die Lomonossow-Medaille für seine umfangreichen Beiträge zu den Grundlagen der Kernphysik. Die RAS hob die fundamentale Wichtigkeit seiner Untersuchungen von Kernstruktur und Kernstabilität der leichtesten exotischen Kerne an den Grenzen der Kernstabilität hervor.

Mit dem Preis werden herausragende Errungenschaften in Natur- und Geisteswissenschaften geehrt. Unter den bisherigen Preisträgern sind viele renommierte Wissenschaftler und sogar Nobelpreisträger.

Die Verleihung der Medaille fand auf der Mitgliederversammlung der RAS im März 2018 in Moskau statt. Die Lomonossow-Medaille wird seit 1959 jedes Jahr verliehen. Seit 1967 gibt es zwei jährliche Medaillen: eine für einen russischen und eine für einen ausländischen Preisträger. Die diesjährige russische Medaille ging an Professor Yuri Oganessian.


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Preisträger
Professor Björn Jonson (l.) und Professor Yuri Oganessian erhielten die Lomonossow-Goldmedaille.
Foto: Elena Puzynina, JINR