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15.09.2017 | GET_INvolved – neues Internship- und Trainee-Programm bei GSI und FAIR

Foto: G. Otto/GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung GmbH

Drei Teilnehmer des GET_INvolved-Programms.

Foto: G. Otto/GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung GmbH

Mateusz Sewiolo arbeitet an einer Kalibrationssoftware.

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Anushka Tibrewal macht ihr Praktikum in der Abteilung Fragmentseparator.

Foto: G. Otto/GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung GmbH

Jayati Vijaywargiya schreibt ihre Bachelor-Thesis im Bereich der supraleitenden Magnete.

 

Seit Mitte Juni sind die ersten Teilnehmerinnen und Teilnehmer des GET_INvolved-Programms bei GSI und FAIR. Die neue Initiative soll internationalen Studierenden und jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern die Möglichkeit geben, ein Praktikum oder Traineeship bei GSI und FAIR zu absolvieren – eine besondere Chance, das Forschungsinstitut und das Leben in Deutschland kennenzulernen! Interview mit den Teilnehmern Anushka Tibrewal, Jayati Vijaywargiya und Mateusz Sewiolo. Infos zur Bewerbung bei GET_INvolved s. unten.

 

Woher kommt ihr und was studiert ihr?

Anushka: Ich mache einen Bachelor of Engineering mit Schwerpunkt Computer Science in Nord-West Indien.

Jayati: Ich auch. Wir sind beide von der Mody University dort. Ich schreibe hier meine Bachelor-Thesis im Bereich der supraleitenden Magnete.

Mateusz: Ich mache gerade meinen Bachelor in Elektrotechnik an der Technical University of Bialystok in Polen.

 

Wie habt ihr von GET_INvolved erfahren?

J: Schon im ersten Studienjahr habe ich von GSI erfahren, weil ältere Kommilitonen hier waren. Es war mein Ziel nach Deutschland und hierher zu kommen, deshalb habe ich mich beim Lernen besonders ins Zeug gelegt. Anfang dieses Jahres hat mich dann einer meiner Professoren gefragt, ob ich Interesse hätte hier ein Praktikum zu machen.

A: Ich wurde auch durch meinen Professor auf GET_INvolved aufmerksam. Die Chance habe ich sofort ergriffen!

M: Für das Programm wurde ich ausgewählt, weil ich für mein Projekt hier gute Vorkenntnisse hatte. Ich möchte meine Uni natürlich gut repräsentieren.

 

Was ist das Besondere für euch an GET_INvolved?

M: Ich arbeite an einer Software, mit der Präzisionsmessgeräte kalibriert werden können. Ich finde es toll, Teil eines Projekts zu sein, das für viele Detektoren wichtig ist!

A: Es ist das erste Mal, dass ich ein eigenes Projekt bearbeite und das theoretische Wissen aus Vorlesungen praktisch anwenden kann. Ich programmiere für die Fragmentseparator-Abteilung eine Datenbank, mit der sich Daten besser sortieren lassen. Ich habe das Gefühl, dass ich dabei unglaublich viel gelernt habe und mich in kurzer Zeit intellektuell und persönlich weiterentwickeln konnte.

J: Ja, es ist toll, dass wir hier drei Monate Zeit haben uns einzuarbeiten und durch einen persönlichen Mentor unterstützt werden! Dadurch hat man die Möglichkeit, eigene Ideen einzubringen. Deutschland und Europa ein bisschen kennenzulernen, ist natürlich auch total interessant! Ich war schon in Paris, in Heidelberg und habe in Darmstadt zum ersten Mal einen Biergarten besucht.

 

Welche Erfahrungen habt ihr bei GSI und FAIR bisher gesammelt?

A: Ich bin durch die Aufgaben und Herausforderungen hier viel selbstständiger und unabhängiger geworden. Am Anfang war ich noch ziemlich schüchtern, aber jetzt traue ich mich mehr, aus mir raus zu gehen.

J: Ich finde es beeindruckend, mit welcher Motivation und Leidenschaft die Leute hier arbeiten. Manchmal ist es einfach wichtiger ein Problem zu lösen, als Feierabend zu machen. Ich habe den Eindruck, dass man hier in der Gestaltung der Arbeit freier ist und dadurch kreativer sein kann.

M: Das ist mir auch aufgefallen. Durch diese Freiheiten macht das Arbeiten hier mehr Spaß.

 

Was würdet ihr euren Kommilitonen über das GET_INvolved-Programm sagen?

A: Ich würde jedem empfehlen, sich für das Programm zu bewerben! Ich bin zum ersten Mal in Europa und am Anfang war es vielleicht nicht ganz einfach, weil ich auch ein bisschen Heimweh hatte, aber jetzt würde ich am liebsten hier bleiben. Ich habe Freunde gefunden und finde es super!

M: Nach meiner Meinung wäre das Programm auch für viele Studenten an meiner Uni interessant wäre, weil es viele Projekte im Programmieren oder in der Messtechnik gibt. Aber man sollte gut Englisch sprechen, das ist hier wirklich wichtig.

J: Ich denke, dass man unbedingt ein Praktikum hier machen sollte. Viele Fragen und Zweifel, die ich an der Uni hatte, haben sich hier geklärt, weil man lernt, wie Computer Science in der Praxis zum Einsatz kommen.

 

Wie sehen eure Zukunftspläne aus?

M: Die Arbeit hier macht Spaß, ich würde gerne wieder kommen.

A: Wenn ich mit meinem Bachelor fertig bin, würde ich gerne einen Master in Europa machen. Und vielleicht für die Doktorarbeit oder als Postdoc zu GSI und FAIR kommen!

J: Ich würde mich im Master gerne weiter mit Physik beschäftigen. Am liebsten in Deutschland!

Mehr über GET_INvolved

Für das GET_INvolved Programm kann man sich das ganze Jahr über bewerben. Die Anzahl der Plätze hängt von den Interessen und dem Profil der Bewerber ab.

Teilnehmerinnen und Teilnehmer profitieren von verschiedenen Formen der Unterstützung. Kosten für Reise und Unterkunft können übernommen werden. Angehende Teilnehmer können sich für europäische oder nationale Stipendien oder für Förderungen durch Vereine oder Unternehmen bewerben. Auch eine Förderung durch GSI und FAIR ist möglich. Außerdem werden Teilnehmende umfangreich bei administrativen Prozessen unterstützt.

Interesse an GET_INvolved teilzunehmen? Bewerben Sie sich, indem Sie Ihren Lebenslauf und ein Bewerbungsschreiben an international(at)gsi.de oder international(at)fair-center.eu schicken. Beschreiben Sie darin bitte Ihre Forschungsinteressen und die Überschneidungen, die es mit der GSI/FAIR-Forschung gibt. Erfolgreiche Bewerber werden die Möglichkeit bekommen, die Relevanz ihrer Forschung für bestehende GSI-Projekte darzustellen und zu erläutern, welchen Beitrag sie leisten können. Es gibt keine Bewerbungsfrist.


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Drei Teilnehmer des GET_INvolved-Programms.
Mateusz Sewiolo arbeitet an einer Kalibrationssoftware.
Anushka Tibrewal macht ihr Praktikum in der Abteilung Fragmentseparator.
Jayati Vijaywargiya schreibt ihre Bachelor-Thesis im Bereich der supraleitenden Magnete.
v. l.: Jayati Vijaywargiya, Anushka Tibrewal und Mateusz Sewiolo.
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