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06.02.2017 | GSI-Wissenschaftlerin ist Wissenschaftsministerin von Montenegro

Foto: privat

Dr. Sanja Damjanovic

 

Die Physikerin Dr. Sanja Damjanovic, die seit ihrer Doktorandenzeit als Wissenschaftlerin mit dem GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung verbunden ist, ist neue Wissenschaftsministerin von Montenegro. Das von Premierminister Duško Marković angeführte Kabinett war nach den Parlamentswahlen vom Oktober 2016 vorgestellt worden.

Der wissenschaftliche Geschäftsführer von GSI und FAIR (Facility for Antiproton and Ion Research), Professor Paolo Giubellino, zeigte sich erfreut über die Ernennung der jungen Physikerin: „Wir sind stolz, dass eine Forscherin aus unseren Reihen ihr Fachwissen und ihre internationale Erfahrung nun als Wissenschaftsministerin auf der politischen Ebene für die Gesellschaft einbringen kann und wünschen ihr für ihr Engagement viel Erfolg. Die Erfahrungen, die Dr. Sanja Damjanovic bei GSI und am Kernforschungszentrum CERN sammeln konnte, werden ihr dabei sicher zu Gute kommen.“

Seit 1999 arbeitet die 44 Jahre alte Wissenschaftlerin in internationalen Forscherteams bei GSI und CERN. Zudem hat sie 2007 maßgeblich die Kooperationsvereinbarung zwischen ihrem Heimatland Montenegro und dem Kernforschungszentrum CERN initiiert. Für ihre neue Position als Wissenschaftsministerin kann Sanja Damjanovic darauf zurückgreifen. „Meine Arbeit bei GSI und CERN, beides internationale Forschungszentren von Weltruf, hat sicher dazu beigetragen, dass ich für diese Aufgabe in meiner Heimat Montenegro ausgewählt wurde. Die Erfahrungen, die ich sammeln konnte, werden für meine Position eine wichtige Hilfe und Bereicherung sein.“

Sanja Damjanovic wurde in Niksic in Montenegro geboren. Nach ihrem Physikstudium in Belgrad kam sie für ihre Promotion nach Deutschland an die Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg. Der Betreuer ihrer Doktorarbeit zum Thema „Electron-Pair Production in Pb-Au Collisions at 40 AGeV“ war der frühere Wissenschaftliche Geschäftsführer von GSI, Professor Dr. Hans J. Specht. Nach ihrer Promotion folgten eine Postdoc-Stelle bei GSI und an der Universität Heidelberg, ein Stipendium am europäischen Kernforschungszentrum CERN sowie Projektmitarbeiten am CERN und bei GSI.

Die Forschungsschwerpunkte von Sanja Damjanovic im Bereich der Grundlagenforschung liegen auf der Experimentalphysik hochenergetischer Kernkollisionen, in der angewandten Forschung auf Untersuchungen zu Strahlungsfeldern, die durch hochenergetische Teilchenstrahlen entstehen. Diese Aspekte sind beispielsweise wichtig für den Schutz von Beschleunigermaschinen, für die Strahldiagnose und für den Strahlenschutz des Personals. Sanja Damjanovic ist seit 2014 in der GSI-Beschleunigerabteilung in der Strahldiagnose beschäftigt und damit verbunden zeitweise als Projektmitarbeiterin zum CERN abgeordnet.


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Dr. Sanja Damjanovic
Die Physikerin Dr. Sanja Damjanovic, die seit vielen Jahren als Wissenschaftlerin mit dem GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung verbunden ist, ist neue Wissenschaftsministerin von Montenegro.
Foto: privat