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12.01.2017 | Rund 300 Kernphysiker tagen in Darmstadt: GSI und FAIR spielen dabei eine herausragende Rolle

Foto: G. Otto, GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung

NuPECC-Meeting

 

Rund 300 Kernphysiker aus der ganzen Welt treffen sich vom 11. bis 13. Januar in Darmstadt zu einer internationalen Tagung des „Nuclear Physics European Collaboration Committee (NuPECC)“, einem Expertenkomitee der Europäischen Wissenschaftsstiftung ESF (European Science Foundation). Die dreitägige Veranstaltung, das sogenannte „Town Meeting“, wird vom GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung organisiert. Bei der Zusammenkunft werden langfristige Weichen für die künftige europäische Kernphysik gestellt und der „Long Range Plan“ verabschiedet, ein entscheidender Meilenstein für das nächste Jahrzehnt.

Im „Long Range Plan“ werden regelmäßig die Perspektiven und Ausblicke der europäischen Kernphysik-Community für die nächsten zehn Jahre und darüber hinaus festgeschrieben. Sie werden den europäischen und nationalen Einrichtungen zur Förderung der Wissenschaft als Planungsvorschlag vorgelegt. „Der Long Range Plan gibt der Community die Möglichkeit zu formulieren, wie sich Europa aufstellen sollte, um global führend und auch weiterhin wettbewerbsfähig im internationalen Kontext zu sein“, erläutert die NuPECC-Vorsitzende Professorin Angela Bracco. „GSI und das künftige Beschleunigerzentrum FAIR spielen dabei eine herausragende Rolle.“ Die neuen Forschungsmöglichkeiten am Standort Darmstadt seien einmalig und ließen bahnbrechende neue Erkenntnisse für die Kernforschung erwarten.

Auch Professor Paolo Giubellino, der seit 1. Januar 2017 neuer Wissenschaftlicher Geschäftsführer von GSI und FAIR ist und beim „Town Meeting“ über das FAIR-Projekt berichtet, unterstreicht die herausragende Rolle, die der Standort Darmstadt und FAIR/GSI im Wissenschaftsfeld spielen. „Das FAIR-Projekt baut auf der Exzellenz der GSI auf und garantiert eine zukunftsträchtige Weiterentwicklung mit herausragenden Experimentiermöglichkeiten in der europäischen Forschungslandschaft.

Der NuPECC gehören Mitglieder aus mehr als 20 europäischen Ländern an. Sie vertreten die europäische Kernphysik-Community sowie wichtige Forschungszentren und Förderagenturen. Aufgabe des renommierten Expertenkomitees ist es unter anderem, Ratschläge und Empfehlungen für die Europäische Wissenschaftsstiftung und weitere Gremien zu geben und die Aktivitäten der Kern- und Hadronenphysik in Europa zu koordinieren.


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NuPECC-Meeting
Rund 300 Kernphysiker aus aller Welt treffen sich in Darmstadt zum NuPECC-Meeting.
Foto: G. Otto, GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung