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19.02.2016 | Überragendes Interesse beim Sondervortrag von Bengt Friman über Gravitationswellen

Foto: GSI

Prof. Bengt Friman

Foto: GSI

Gefüllter Saal

 

Auf außerordentlich großes Interesse stieß der Vortrag über Gravitationswellen von Professor Bengt Friman, dem Leiter der GSI-Forschungsabteilung „Theorie“. Über 300 Gäste und Beschäftige besuchten am 18. Februar seinen exzellenten Vortrag, in dem er anschaulich die Eigenschaften und den Nachweis von Gravitationswellen erläuterte und außerdem den Bezug zur astrophysikalischen Forschung an den Beschleunigeranlagen von GSI und FAIR aufzeigte. GSI und FAIR hatten kurzfristig zu dem Vortrag im Rahmen der öffentlichen Vortragsreihe „Wissenschaft für alle“ eingeladen, nachdem die Woche zuvor in den USA erstmals der direkte Nachweis von Gravitationswellen gelang.

Friman berichtete in seinem Vortrag „Gravitationswellen – Kräuselungen der Raumzeit“ über den von der LIGO-Kollaboration in den USA vermeldeten ersten direkten Nachweis von Gravitationswellen. Er erläuterte die Grundlagen zur Entstehung der Wellen, die Albert Einstein bereits vor 100 Jahren vorhergesagt hatte. Anschließend berichtete er über mögliche Messmethoden und den zuvor erfolgten indirekten Nachweis mithilfe von Pulsaren. Die aktuelle Messung von Gravitationswellen ging auf eine Verschmelzung von zwei schwarzen Löchern zurück. Weitere mit terrestrischen Interferometern nachweisbare Quellen von Gravitationswellen könnten schnell rotierende Neutronensterne, Supernovae sowie Doppelsysteme aus Neutronensternen sein. Bengt Friman demonstrierte die aktuellen Messungen der LIGO-Kollaboration im Vergleich mit Simulationen und gab einen Ausblick über die Forschung an den Beschleunigeranlagen von GSI und  zukünftig an FAIR, mit dem die Erzeugung von Materie, wie sie etwa im Inneren von Neutronensternen existiert, möglich sein wird.


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Prof. Bengt Friman
Gefüllter Saal
Professor Bengt Friman beim Vortrag
Rund 300 Zuhörer lauschten Professor Bengt Frimans Vortrag über Gravitationswellen.
Foto: GSI
Foto: GSI