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05.09.2014 | Präsident von Aquitanien besucht GSI und FAIR

Foto: G. Otto, GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung

Therapieplatz

 

Am Donnerstag, dem 4. September 2014, besuchte Alain Rousset, der Präsident der französischen Region Aquitanien und Abgeordneter der Nationalversammlung Frankreichs, mit einer 13-köpfigen Delegation und sieben Vertretern der Hessischen Staatskanzlei die GSI- und FAIR-Anlagen. In Kurzvorträgen erhielt er von Professor Horst Stöcker, dem Wissenschaftlichen Geschäftsführer von GSI, und Dr. Ingo Augustin, dem Leiter des "Staff Office" von FAIR, einen kurzen Überblick über die bestehenden Forschungsaktivitäten und die Planungen für die zukünftige Anlage. Anschließend informierten ihn beteiligte Wissenschaftler über die Zusammenarbeiten mit Aquitanien.

In einem Rundgang besuchte Rousset den Hauptkontrollraum sowie den Behandlungsplatz für die Tumortherapie mit Ionenstrahlen. Er zeigte sich beeindruckt von den GSI-Forschungsaktivitäten und äußerte sich positiv über das Vorhaben, die Zusammenarbeit zwischen GSI und seiner Region zu erhalten und auszubauen.

GSI unterhält Kooperationen mit Aquitanien im Bereich der Laser- und Plasmaphysik sowie der Biophysik und Materialforschung. Mit der Universität Bordeaux besteht eine langjährige Zusammenarbeit: Französische Forscher unterstützten bereits den Aufbau des GSI-Lasersystems PHELIX mit Komponenten und Expertise und sind am laufenden Experimentierprogramm beteiligt. Das Forschungszentrum CENBG in Bordeaux-Gradignan führt mit PHELIX Experimente zur Laseranregung von Atomkernen durch. Ein weiteres Beispiel ist die Microbeam-Anlage, mit der die Forscher einzelne Ionen in Zellkerne schießen können, um die DNA-Reparaturmechanismen zu studieren. Es besteht ein Austausch mit einer ähnlichen Anlage in Bordeaux.


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Therapieplatz
Alain Rousset (l.) besichtigt den Behandlungsplatz für die Tumortherapie mit schweren Ionen.
Foto: G. Otto, GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung