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18.03.2014 | Betonarbeiten für CRYRING@ESR abgeschlossen

Foto: M. Lestinsky, GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung

CRYRING-Halle

 

Zum Abschluss der Rohbaumaßnahmen für den Aufbau des FAIR-Beschleunigers CRYRING@ESR fand am 14. März 2014 ein Richtfest statt. Das ehemalige FOPI-Cave in der GSI-Experimentierhalle wurde in den letzten Monaten umgestaltet, um den Ring zu beherbergen. Die entsprechenden Betonarbeiten sind nun abgeschlossen. Die Umbauarbeiten nehmen die Fachabteilungen des Projektbereichs FAIR@GSI gemeinsam mit der GSI-Gebäude- und Anlagentechnik vor. Dabei wird das CRYRING@ESR-Projektteam aus der Atomphysik und der Abteilung Decelerators in FAIR@GSI von Mats Engström und seinen Kollegen von der Universität Stockholm in Schweden mit Expertise zum CRYRING-Aufbau unterstützt. Bei den weiteren Planungs- und Vorbereitungsarbeiten helfen Kollegen der Universität Krakow, des Helmholtzinstituts Jena, sowie vom Kernfysisch Versneller Instituut (KVI) in Groningen mit.

"Die Abteilungen haben sehr gute Arbeit beim Umbau geleistet", bedankte sich Projektleiter Frank Herfurth auf dem Richtfest. "Wir sind zuversichtlich, dass es so weitergehen wird und wir bald die Ringkomponenten einbauen können." Für den Umbau wurden etwa 2 000 Tonnen Beton bewegt. Der Experimentierbereich wurde auf eine Grundfläche von ca. 600 Quadratmetern erweitert. Bevor der Ring montiert werden kann, müssen noch die Elektroinstallationen und weitere Infrastruktureinrichtungen komplettiert werden. Auf das Dach des Bereichs wird beispielsweise ein zusätzlicher Boden gesetzt, um die Netzgeräte für die Stromversorgung aufzustellen.

Der so genannte CRYRING ist ein Beitrag Schwedens zu FAIR, der im Jahr 2013 aus dem Manne-Siegbahn-Labor in Stockholm zu GSI transportiert wurde. Er hat einen Durchmesser von 18 Metern und wird in Kooperation mit GSI zunächst für Experimente und Maschinentests an der bestehenden GSI-Beschleunigeranlage aufgebaut. An ihm kann u. a. das neue Beschleunigerkontrollsystem für FAIR getestet werden. Es ist geplant ihn langfristig für die atomphysikalische Forschung mit langsamen Antiprotonen an FAIR einzusetzen.


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CRYRING-Halle
Die Betonarbeiten sind abgeschlossen. Der grüne Strahl zeigt an, wo der CRYRING nach dem Einbau positioniert sein wird.
Foto: M. Lestinsky, GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung