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16.01.2014 | Bohrpfahlarbeiten voraussichtlich im Sommer abgeschlossen

Vorbereitungen für FAIR-Rohbau gehen schneller als geplant

Foto: Gaby Otto / GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung GmbH

Die Schalungen für die Bohrpfähle werden aufeinander geschraubt und schrittweise im Bohrloch versenkt.

 

Voraussichtlich ein halbes Jahr früher als geplant werden die Vorarbeiten für den Bau von FAIR abgeschlossen werden. So kann wie vorgesehen 2015 mit dem Rohbau der Anlage begonnen werden. Mehr als die Hälfte der insgesamt rund 1.400 Bohrpfähle zur Stabilisierung des Baugrunds sind jetzt hergestellt. Sie werden dafür sorgen, dass sich die Gebäude nur wenig und vor allem gleichmäßig setzen.

Da der Baugrund bis in große Tiefen aus Sand, Ton und Schluff besteht, werden 1.400 mit Stahl verstärkte Betonpfähle den Untergrund stabilisieren und die Fundamente der Bauwerke tragen. Im Sommer 2014 werden die Bohrpfahlarbeiten voraussichtlich beendet sein. FAIR-Baudirektor Dr.-Ing. Florian Hehenberger meint: „Dies haben wir nicht zuletzt der hohen Leistungsfähigkeit der Bauunternehmern zu verdanken, der Arbeitsgemeinschaft Züblin-Bögl, die viel Ingenieurwissen und Maschinentechnik einsetzen und deren Teams und Abläufe hervorragend eingespielt sind.“ So habe der Unternehmer die Bohrpfahltechnik vor Ort optimiert und könne mittlerweile mit fünf modernen Drehbohrgeräten – unter anderem den weltweit größten Spezialtiefbaugeräten dieser Art – je einen Bohrpfahl pro Tag herstellen. Außerdem könne man sich offenbar auf die Baugrundbeschreibung verlassen: „Bodengutachten sind eine schwierige und verantwortungsvolle Aufgabe. Die Gutachter haben prima gearbeitet“, meint Hehenberger. Weiterhin habe die Konstruktion der Bohrpfähle optimiert werden können, sodass voraussichtlich weniger Bohrpfähle nötig seien und die Pfahlgründung am Ende womöglich kostengünstiger würde als veranschlagt.

Bis zum Beginn des Rohbaus in 2015 werden noch verschiedene kleinere Arbeiten auf der Baustelle abgeschlossen. Zum Beispiel werden auf dem Baugebiet am nördlichen Baustellenzugang (Prinzenschneise) Containerbüros für die Bauleitung und ein Container mit einem Besucherzentrum entstehen. Bis Ende Februar wird die Rodung der etwa einen halben Hektar großen Fläche für die Containerbüros beendet sein. Außerdem wird ein kleines Übergabebauwerk Trinkwasseranschluss errichtet, Baustelleneinrichtungsflächen werden fertiggestellt und ein Stück Baustraße auf dem Baufeld muss noch ergänzt werden.


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Die Schalungen für die Bohrpfähle werden aufeinander geschraubt und schrittweise im Bohrloch versenkt.
Foto: Gaby Otto / GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung GmbH