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12.12.2013 | Gemeinsame Nachwuchsförderung – THM und GSI unterzeichnen Kooperationsvereinbarung

Foto: Gaby Otto / GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung GmbH

Professor Günther Grabatin, THM, und Professor Horst Stöcker, GSI, unterzeichnen die Rahmenvereinbarung zur Nachwuchsförderung.

 

Die GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung GmbH und die Technische Hochschule Mittelhessen (THM) haben am Donnerstag, dem 12. Dezember 2013, eine Rahmenvereinbarung zur Nachwuchsförderung geschlossen. Den gemeinsamen Vertrag unterzeichneten die Partner am Nachmittag auf dem GSI-Gelände in Darmstadt. Die Kooperation soll unter anderem die Zukunft der Forschung und Entwicklung bei GSI und FAIR sichern und den Studierenden der THM bereits während des Studiums einen Einblick in Projektarbeit ermöglichen.

"Von der Vereinbarung versprechen wir uns eine langfristige und nachhaltige Sicherstellung unseres technischen Nachwuchses", erklärte Professor Dr. Dr. h.c. mult. Horst Stöcker, Wissenschaftlicher Geschäftsführer der GSI. "Gerade im Hinblick auf die neue Beschleunigeranlage FAIR, die in internationaler Zusammenarbeit gebaut und in Zukunft an die bestehende GSI-Anlage angeschlossen werden wird, sind wir auf hochqualifizierte junge Wissenschaftler und Ingenieure angewiesen, die von Hochschulen wie der THM zu uns kommen. Sie können bei uns am Puls der Forschung mitarbeiten und während des Studiums bereits Projekterfahrung sammeln. So sind sie als Absolventen bestens vorbereitet für einen Job in der Industrie oder für eine Fortsetzung ihrer Karriere bei uns."

"Die Kooperation mit der GSI ist für uns ein wichtiger Schritt, um den Kontakt mit außeruniversitären Forschungseinrichtungen zu fördern und unseren Studenten Zugang zur internationalen Spitzenforschung zu ermöglichen", so Professor Dr. rer. pol. Günther Grabatin, Präsident der THM. "Die wissenschaftlichen Errungenschaften der GSI sowie das Milliardenprojekt FAIR zeigen das Potential auf, das sich unseren Studenten durch die Kooperation erschließt. Die Zusammenarbeit ermöglicht es dem Nachwuchs, bereits während des Studiums aktiv an der Forschung und Entwicklung teilzuhaben und wichtiges Fachwissen zu erwerben."

In der unterzeichneten "Rahmenvereinbarung über die strategische Zusammenarbeit in Forschung und Entwicklung und zur Förderung des wissenschaftlichen, technischen und administrativen Nachwuchses" setzen sich die beiden Partner das Ziel, den Studierenden der THM schon während des Studiums den Erwerb von Projekterfahrung zu ermöglichen und die personelle Nachhaltigkeit für GSI und FAIR zu sichern. Gleichzeitig soll die THM durch konkrete Aufgabenstellungen, beispielsweise im Rahmen von Studien- und Abschlussarbeiten, das FAIR-Projekt bei GSI unterstützen. Dadurch soll eine ideale Kombination von Theorie und Praxis erreicht werden. GSI verpflichtet sich, Mehrkosten der THM für duales und berufsbegleitendes Studium und Werkstudententätigkeiten zu übernehmen. Infrastrukturen sollen gemeinsam genutzt werden.

Die 1971 als Fachhochschule Gießen-Friedberg gegründete THM hat Standorte in Friedberg, Gießen und Wetzlar. Wissenschaftler der THM forschen interdisziplinär und zusammen mit Partnern aus der Wirtschaft und anderen Forschungsorganisationen. Die wissenschaftliche Arbeit zielt auf innovative und praxisnahe Lösungen von Problemen in Unternehmen und den Einsatz neuer Technologien in Industrie und Handwerk. Auf dem hohen Niveau in der Forschung basieren Spitzenleistungen in der Lehre sowie moderne und anwendungsbezogene Studiengänge.


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Professor Günther Grabatin, THM, und Professor Horst Stöcker, GSI, unterzeichnen die Rahmenvereinbarung zur Nachwuchsförderung.
Professor Dr. rer. pol. Günther Grabatin, Präsident der THM (links), Professor Dr. Dr. h.c. mult. Horst Stöcker, Wissenschaftlicher Geschäftsführer der GSI (rechts)
Foto: Gaby Otto / GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung GmbH