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08.03.2013 | Experimente in Kooperation mit China

Foto: IMP, Lanzhou

Der Speicherring CSRe von oben.

Hier wurden die Kerne gemessen, die zum Beispiel in Doppelsternsystemen eine wichtige Rolle spielen.

Hier wurden die Kerne gemessen, die zum Beispiel in Doppelsternsystemen eine wichtige Rolle spielen.

 

In Vorbereitung auf Experimente, die später an der Facility for Antiproton and Ion Research (FAIR) durchgeführt werden, beteiligen sich GSI-Forscher an einer internationalen Kollaboration zur Massenmessung exotischer Kerne am Speicherring CSRe in Lanzhou, China. In Experimenten im letzten Jahren gelang erstmalig die Messung von 16 Atomkernen, die eine große Bedeutung für Astrophysik haben. GSI-Forscher waren an den Experimenten und der Analyse maßgeblich beteiligt.

Die gemessenen Kerne spielen in der Elemententstehung in Sternen eine Rolle. Beispielsweise kann es in Doppelsternsystemen zu explosiven Ereignissen kommen, sog. "x-ray bursts". Darin findet über den Einfang von freien Protonen die Bildung neuer Elemente statt. Die Produktionswege sind jedoch noch teilweise unklar. Durch die Massenmessung des Chrom-Nuklids 45Cr am Speicherring in Lanzhou konnte nun gezeigt werden, dass einer fortlaufenden Nukleosynthese in neutronenarmen Kernen von Calcium bis Chrom kein Hindernis entgegensteht. Die Ergebnisse sind in der Fachzeitschrift Astrophysical Journal Letters veröffentlicht.

Die Zusammenarbeit von GSI, dem Helmholtzinstitut Jena und dem Institute of Modern Physics (IMP) in Lanzhou wird in Zukunft entscheidend verstärkt durch die erfolgreiche Zuteilung einer „Helmholtz-CAS Joint Research Group“. Die leitenden Wissenschaftler sind Dr. Yuri Litvinov (GSI), Professor Thomas Stöhlker (HI Jena) und Professor Xinwen Ma (IMP).

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Original-Veröffentlichung

 


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Der Speicherring CSRe von oben.
Hier wurden die Kerne gemessen, die zum Beispiel in Doppelsternsystemen eine wichtige Rolle spielen.
Foto: IMP, Lanzhou