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18.01.2013 | Christoph-Schmelzer-Preis 2012

Foto: G. Otto / GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung

2012 wurde der Christoph-Schmelzer-Preis an drei Kandidaten verliehen.

 

Am 17. Januar 2013 erhielten Kathrin Frey, Sebastian Hild und Christopher Kurz den Christoph-Schmelzer-Preis 2012. Sie wurden damit für ihre herausragenden Diplom- bzw. Masterarbeiten auf dem Gebiet der Tumortherapie mit Ionenstrahlen geehrt. Jedes Jahr wird diese Auszeichnung bei der GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung GmbH vom Verein zur Förderung der Tumortherapie mit schweren Ionen e.V. verliehen.

Der Christoph-Schmelzer-Preis wird jährlich wechselnd für Diplom- und Masterarbeiten oder Promotionen vergeben. Er ist mit einem kleinen Geldpreis dotiert, den sich die Preisträger teilen. Im Rahmen der Verleihung stellten sie ihre Arbeiten vor:

Kathrin Frey hat eine neue Möglichkeit gefunden, um zu berechnen, wie Positronen-Emitter theoretisch nach einer Bestrahlung im Körper des Patienten verteilt sind. Vergleicht man die Werte mit Ergebnissen einer PET-Messung nach der Bestrahlung, kann die Behandlung optimiert werden. Ihre Masterarbeit reichte Frey an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg ein.

Sebastian Hild wird für seine Diplomarbeit geehrt, die er an der Fachhochschule Gießen-Friedberg einreichte. Darin prüfte er wie Tumoren in bewegten Organen am besten bestrahlt werden und quantifizierte verschiedene Strategien. Mithilfe seiner Ergebnisse können Bestrahlungspläne für bewegte Tumore weiter optimiert werden.

Christopher Kurz untersuchte im Rahmen seiner Diplomarbeit die Bestrahlung mit Sauerstoffionen. In einigen Fällen verspricht diese Therapie wirksamer zu sein als die Therapie mit Kohlenstoffionen. Kurz berechnete theoretisch, wie tief die Sauerstoffstrahlen eindringen und überprüfte seine Vorhersagen am Heidelberger Ionenstrahl-Therapiezentrum (HIT). Seine Arbeit hatte er an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg eingereicht.

Christoph Schmelzer war Mitbegründer und erster Wissenschaftlicher Geschäftsführer von GSI. An der GSI-Beschleunigeranlage wurden seit 1997 über 400 Patienten mit Tumoren in der Regel im Gehirn mit Ionenstrahlen behandelt. Die Heilungsraten dieser Methode liegen bei über 90 Prozent und die Nebenwirkungen sind sehr gering. Am Heidelberger Ionenstrahl-Therapiezentrum (HIT) werden Patienten mittlerweile routinemäßig mit schweren Ionen behandelt. Das Verfahren ist von vielen Krankenkasse anerkannt.

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Foto: G. Otto / GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung