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05.11.2012 | FAIR-Mitarbeiter pflanzten heute die ersten 500 Bäume selbst

20.000 Bäume für Teilchenbeschleuniger FAIR

Foto: G. Otto / GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung

In nur einer Stunde pflanzten die Mitarbeiter 500 Bäume.

Foto: G. Otto / GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung

Immer zu zweit pflanzten die FAIR-Mitarbeiter Ahorn- und Wildkirsch-Bäumchen.

 

Für den Bau des neuen Teilchenbeschleunigers FAIR in Darmstadt wird insgesamt 20,2 Hektar Wald aufgeforstet - etwas mehr, als für den Bau gerodet wird. In diesem Herbst pflanzt HESSEN-FORST im Auftrag von FAIR insgesamt 20.000 Bäume in Darmstadt-Arheilgen und Ober-Ramstadt. Die ersten 500 Bäume in Arheilgen haben heute rund 40 FAIR-Mitarbeiter persönlich in die Erde gebracht. Gleichzeitig haben Waldarbeiter auf dem künftigen FAIR-Gelände neben der GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung GmbH mit der Rodung der Fläche begonnen, auf der der künftige 1,1 Kilometer große Ringbeschleuniger entstehen wird.

"Mit unserer Baumpflanzaktion wollen wir zeigen, dass wir nicht nur Wald roden für den Bau dieses derzeit mit Abstand größten deutschen Forschungsvorhabens, sondern dass wir mindestens genauso viel Wald wieder pflanzen. Das ist uns wichtig, und deshalb packen wir ein Stück weit selber mit an", erklärt der Wissenschaftliche FAIR-Geschäftsführer Professor Boris Sharkov. Auf der Flur "Täubcheshöhle" an der Langener Straße / Virchowstraße werden auf 2,25 Hektar Stieleichen gemischt mit Hainbuchen und Winterlinden gepflanzt. Vogelkirschen, Feldahorne, Elsbeeren und Büsche wie Schlehe und Schneeball werden später einen gestuften Waldrand ergeben. In der Gemarkung Wembach bei Ober-Ramstadt wird - angepasst an den Standort - hauptsächlich Buche gepflanzt, die mit Vogelkirsche, Bergahorn und Elsbeere gemischt wird.

Professor Günther Rosner, Administrativer Geschäftsführer und Forschungsdirektor von FAIR, sagt: "Die Aufforstungen werden ergänzt durch ein umfangreiches Umwelt-Kompensationsprogramm, das zum Beispiel die Pflege zum Erhalt des Naturdenkmal 'Stahlberge' in Arheilgen einschließt und Schutz- sowie Rückzugseinrichtungen für Amphibien und Reptilien." So habe FAIR zum Beispiel 1,6 Kilometer Amphibienschutzzäune entlang der Baustraßen gesetzt und auf dem Gelände eines ehemaligen Kleingartens einen Lebensraum für Zauneidechsen geschaffen.

Nachdem im vergangenen Winter mit rund 16 Hektar bereits ein großer Teil des Baufelds vorbereitet worden ist, steht in diesem Herbst die Rodung der übrigen 4 Hektar an: einer ringförmige Schneise nördlich des Baufeldes, in die der unterirdische, 1,1 Kilometer lange Tunnel für den Ringbeschleuniger gebaut wird. Nach dessen Fertigstellung wird die Schneise wieder mit Bäumen bepflanzt werden. Insgesamt werden nach Fertigstellung von FAIR mehr als acht Hektar Wald auf der Rodungsfläche gepflanzt, weitere fünfeinhalb Hektar auf Baustelleneinrichtungs- und Bodenlagerflächen.

Die erste Bäume für FAIR wurden sogar schon lange vor Beginn der Rodungen für FAIR gepflanzt: 2007 entstand in der Knoblochsaue bei Riedstadt knapp 1,6 Hektar neuer Wald, der mittlerweile gut gediehen ist.

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In nur einer Stunde pflanzten die Mitarbeiter 500 Bäume.
Immer zu zweit pflanzten die FAIR-Mitarbeiter Ahorn- und Wildkirsch-Bäumchen.
Foto: G. Otto / GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung
Foto: G. Otto / GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung