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27.09.2012 | 30 Jahre Sommerstudentenprogramm

Foto: M. von Schmid

Foto: K. Back, GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung

M Reinhart 3

 

Studenten aus 18 verschiedenen Ländern nahmen am diesjährigen Sommerstudentenprogramm am GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung teil. Nicht nur auf wissenschaftlicher Ebene haben sie während des 8-wöchigen Praktikums interessante Erfahrungen gesammelt – auch bei gemeinsamen Ausflügen am Wochenende oder beim abendlichen Kochen.

Tatsuya Furuno aus Kyoto ist zu Gast bei GSI. Gemeinsam mit dem Team der Abteilung Kernreaktionen bereitet er Experimente vor, bei denen die Struktur von Nickel-Isotopen untersucht werden soll. „ Es ist faszinierend mit ultrahohem Vakuum zu arbeiten. Das habe ich vorher noch nie gemacht“, sagt Furuno, „Ich habe in den Wochen hier viel gelernt, und so viele Leute aus verschiedenen Ländern kennenzulernen war wirklich toll.“, fügt er hinzu. „Es ist interessant einen kleinen Einblick in andere Kulturen zu bekommen. Da wir alle zusammen in einem Hotel wohnen, haben wir angefangen, abends traditionelle Gerichte füreinander zu kochen. Wir hatten bereits ungarisches und japanisches Essen."

Merle Reinhart, Sommerstudentin aus Heidelberg, war auch bei den Kochabenden dabei. „Ich habe Ratatouille gekocht, obwohl das nicht typisch deutsch ist.“ Tagsüber abeitet Reinhart in der Biophysik-Abteilung. „Ich versuche mehr über den biologischen Effekt von Helium-Ionen in Zellen herauszufinden. Dazu werte ich Bestrahlungspläne aus.“ Reinhart studiert Physik in Heidelberg. Während ihrer Arbeit bei GSI hat sie viele neue Eindrücke gesammelt. „Abgesehen von dem wissenschaftlichen Fachwissen, das ich gewonnen habe, war es sehr interessant Teil einer Arbeitsgruppe zu sein. Ich denke, das ist eine wichtige Erfahrung für meine zukünftige Karriere.“

Seit 30 Jahren lädt GSI jeden Sommer Studenten für einen zweimonatigen Aufenthalt ein. Das Programm wird von der Graduiertenschule HGS-HIRe (Helmholtz Graduate School for Hadron and Ion Research) und GSI organisiert.

Bewerbungen für das Programm 2013 sind wieder ab November unter http://hgs-hire.de/summer-program/ möglich.

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M Reinhart 3
Sommerstudent Tatsuya Furono aus Kyoto (l.) bereitet in der Abteilung Kernreaktionen die von der EXL-Kollaboration am Experimentierspeicherring geplanten Experimente mit vor.
Merle Reinhart, Sommerstudentin aus Heidelberg, untersuchte in der Biophysik den Effekt von Helium-Ionen auf Zellen.
Foto: M. von Schmid
Foto: K. Back, GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung