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29.08.2012 | 30 Jahre Element Meitnerium

Foto: Fritz-Peter Hessberger /GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung

In dieser Liste von 1982 findet sich der erste Vermerk auf das Element 109.

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Das Element Meitnerium wurde heute vor 30 Jahren zum ersten Mal auf der Erde erzeugt. An der GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung GmbH stellten Physiker das neue Element mithilfe des Teilchenbeschleunigers UNILAC her.

In den handschriftlichen Logbüchern ist es vermerkt: „16.10 Uhr Spaltung mit Kette“. Der Physiker Gottfried Münzenberg hatte am 29. August 1982 einen Eintrag zu einem beobachteten Zerfall geschrieben, der auf ein neues Element hinwies. Eisen-Ionen hatten die Wissenschaftler damals mit dem Linearbeschleuniger UNILAC, der immer noch bei GSI in Betrieb ist, auf Wismut geschossen. Aus den Zerfallsprodukten hatten die Physiker dann mit der Messaparatur  SHIP (Separator for Heavy Ion reaction Products) gemessen, dass für einen kurzen Augenblick das Element 109 entstanden war. Auch die Internationale Union für reine und angewandte Chemie (IUPAC) hat dieses Datum im Nachhinein als erstmalige Entdeckung bestätigt.

Meitnerium, benannt nach der österreichisch-schwedischen Physikerin und Mathematikerin Lise Meitner, ist ein radioaktives Metall. Doch viel mehr ist über die Eigenschaften des Elements noch nicht bekannt.

Mehr zu den neuen Elementen, die bei GSI erzeugt wurden


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In dieser Liste von 1982 findet sich der erste Vermerk auf das Element 109.
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Foto: Fritz-Peter Hessberger /GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung