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22.08.2012 | "Die Beschleuniger-Zentren halten zusammen"

Dr. Yoshio Yamazaki von J-PARC, Japan, bedankt sich für GSI-Spenden nach Tsunami

Foto: G. Otto / GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung

Yamazaki und seine Familie bedanken sich bei GSI für die Spende.

 

Nach dem Tsunami und dem Erdbeben in Japan im März 2011 hatten GSI-Mitarbeiter Spenden gesammelt. Erhalten hat sie Dr. Yoshio Yamazaki, der sich nun - zu Besuch bei GSI - dafür bedankte.

Das Erdbeben und der Tsunami in Japan im März 2011 haben viele Opfer gefordert und ein unfassbares Maß an Zerstörung hinterlassen. Auch an GSI ist das nicht spurlos vorüber gegangen. GSI-Mitarbeiter hatten insgesamt 3.265 Euro gesammelt und an das Beschleuniger-Institut J-PARC (Japan Proton Accelerator Research Complex) gespendet. Die Führungsebene des Forschungszentrums hatte viele Möglichkeiten in Erwägung gezogen, die Spende einzusetzen. Sie entschied sich schließlich, sie Dr. Yoshio Yamazaki, dem stellvertretenden Leiter von RCS (Rapid Cycle Synchrotron), und seiner Familie zur Verfügung zu stellen. Das Wohnhaus des Vaters zweier Kinder stand unmittelbar an der Küste und wurde vom Tsunami schwer beschädigt.

Am 21. August bedankte sich Yamazaki im Rahmen der Target-Konferenz bei GSI für die Spenden: "Bei den GSI-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeitern möchte ich mich im Namen meiner Familie für ihre Spende bedanken. Unser Haus war durch den Tsunami stark zerstört und diese Hilfe hat uns beim Wiederaufbau sehr geholfen. Ich finde es zeigt deutlich, wie eng die Beschleunigerzentren international zusammenarbeiten und auch im Krisenfall zusammenhalten. Umso glücklicher sind meine Familie und ich nun, dass wir im Rahmen der Konferenz INTDS 2012 zum ersten Mal GSI besichtigen konnten."

Auch machte GSI den japanischen Studenten und Postdocs das Angebot, ihre Forschung in Deutschland fortzusetzen während die japanischen Beschleunigeranlagen wegen des Erdbebens nicht mehr benutzbar waren. Zwei Studenten nahmen das Angebot an. Koordiniert wurden diese Aktivitäten von Dr. Kei Sugita aus der GSI-Beschleunigerabteilung.


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Yamazaki und seine Familie bedanken sich bei GSI für die Spende.
Foto: G. Otto / GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung