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08.08.2012 | 30 Jahre Sommer-Studenten-Programm

Foto: G. Otto / GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung

42 internationale Studenten nehmen am diesjährigen Sommer-Studenten-Programm teil.

Erste fachliche Gespräche zwischen Tutoren und Studenten.

Erste fachliche Gespräche zwischen Tutoren und Studenten.

 

In dieser Woche startete das Sommer-Studenten-Programm von GSI. Insgesamt 42 Studenten aus 18 Ländern in Europa und Asien haben in diesem Sommer die Möglichkeit, die Technologien kennenzulernen, die bei GSI zum Einsatz kommen. Vom 6. August bis 27. September werden sie hier mit den GSI-Forschungsgruppen zusammenarbeiten.

Seit nunmehr 30 Jahren bietet das Sommer-Studenten-Programm jungen Wissenschaftlern aus der ganzen Welt die Möglichkeit, einen Einblick in die Arbeitsweise von GSI zu bekommen. Peter Hassenbach, kaufmännischer Geschäftsführer von GSI, und Jörn Knoll, Organisator des Studentenprogramms, hießen die Teilnehmer im Gästehaus von GSI willkommen. Das Sommerprogramm wird von der Doktorandenschule HGS-HIRe (Helmholtz Graduate School for Hadron and Ion Research) und GSI organisiert.

„Es ist toll, die Gelegenheit zu bekommen, in einem so fortschrittlichen Land wie Deutschland zu arbeiten“, sagt Sofya Bareaeva von der Internationalen Universität für Natur, Gesellschaft und Mensch Dubna in Russland. Sie ist eine der Teilnehmerinnen des diesjährigen Programms und wird hier bei GSI Teil einer Forschungsgruppe sein, die den Aufbau exotischer Atomkerne untersuchen. „Ich kann hier viel über mein Forschungsfeld, aber auch über die Technologien lernen.“

Auch Efim Rozenbaum wird sich in den acht Wochen, die er bei GSI verbringt, einer Forschungsgruppe anschließen. In seiner Heimat beschäftigt er sich vorwiegend mit Reaktionen wasserstoffähnlicher Ionen in Laserfeldern. Hier wird er sich zusammen mit den Forschern dem Thema Atomphysik mit hoch geladenen Ionen widmen. „Ich denke, es ist wichtig, experimentell zu arbeiten, um besser verstehen zu können, was passiert“, sagt der russische Student von der Staatlichen Universität Sankt Petersburg. „Ich bin nach Deutschland gekommen, um zu sehen, wie Physiker aus anderen Nationen arbeiten.“

Sergiy Trotsenko wird Efim Rozenbaum während des Sommerprogramms bei seiner Arbeit betreuen: „Die Teilnehmer können hier lernen, wie wir arbeiten. Diese internationale Zusammenarbeit ist wichtig. Vielleicht können sie später dann auch ein Teil unserer Forschungsgruppe bei GSI oder FAIR werden.“

Neben motivierenden Worten für die Forschungsarbeiten lud Peter Hassenbach die Gäste außerdem dazu ein, die Stadt Darmstadt und die Region kennen zu lernen. Die Studenten sind dafür auch mit Fahrrädern ausgestattet, die es ihnen ermöglichen, die Gegend zu erkunden.


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42 internationale Studenten nehmen am diesjährigen Sommer-Studenten-Programm teil.
Erste fachliche Gespräche zwischen Tutoren und Studenten.
Foto: G. Otto / GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung