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20.07.2012 | Neuer LOEWE-Schwerpunkt unter GSI-Beteiligung

 

Ein neuer LOEWE-Schwerpunkt mit dem Titel "Elektronendynamik chiraler Systeme" (ELCH) wird von 2013 bis 2015 mit rund 4,2 Millionen Euro aus dem Land Hessen gefördert. GSI-Wissenschaftler beteiligen sich an der Forschung, die federführend von der Universität Kassel, sowie von der Justus-Liebig-Universität Gießen, der Goethe-Universität Frankfurt und der Technischen Universität Darmstadt getragen wird.

Systeme entgegengesetzter Chiralität (Händigkeit) lassen sich trotz gleicher Bestandteile nicht durch Drehung mit ihrem Spiegelbild zur Deckung bringen, genauso wenig wie linke und rechte Hand. Sie wechselwirken auf Grund der unterschiedlichen Anordnung ihrer Bestandteile verschieden mit ihrer Umgebung. Atomare und molekulare Eigenschaften sind durch die Dynamik des Elektronensystems bestimmt. Dieser Aspekt konnte bisher für chirale Systeme kaum untersucht werden, weil die dazu erforderlichen aufwändigen experimentellen Techniken und theoretischen Methoden erst in den vergangenen Jahren unter maßgeblicher Beteiligung der Verbundpartner entwickelt wurden. Auf Grund der komplementären Expertisen der experimentell arbeitenden Verbundpartner können im LOEWE-Schwerpunkt ELCH erstmals fast alle in der Natur verfügbaren chiralen Sonden genutzt werden, um im Vergleich mit theoretisch und numerisch anspruchsvollen Modellen der theoretisch orientierten Partner grundlegende Fragestellungen zur Chiralität in der Elektronendynamik zu beantworten.

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