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26.09.2011 | Drei erfolgreiche GSI-Anträge für Helmholtz-Nachwuchsgruppen

Zusammenarbeit mit TU Darmstadt und Goethe-Universität Frankfurt

Cristin M. R. Paul

Hannah Petersen

G. Otto/GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung GmbH

Tetyana Galatyuk

Privat

Almudena Arcones

 

Das GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung war beim diesjährigen Auswahlverfahren für Helmholtz-Nachwuchsgruppen mit drei Anträgen erfolgreich. Die Wissenschaftlerinnen Hannah Petersen, Tetyana Galatyuk und Almudena Arcones erhalten für die nächsten fünf Jahre jeweils 1,25 Millionen Euro zum Aufbau von drei Nachwuchsgruppen, davon zwei an der TU Darmstadt und eine an der Goethe-Universität Frankfurt. Die Nachwuchsgruppen werden Forschungs- und Entwicklungsarbeiten durchführen, die für das zukünftige Beschleunigerzentrum FAIR am GSI Helmholtzzentrum in Darmstadt von großer Bedeutung sind.

"Wir freuen uns über unsere drei erfolgreichen Anträge. Somit können wir dank des Förderinstruments der Helmholtz-Gemeinschaft unsere äußerst erfolgreiche Nachwuchsarbeit fortsetzen", sagt Professor Karlheinz Langanke, Forschungsdirektor von GSI und Professor an der TU Darmstadt.

"Im Rahmen des Initiativprogramms zur forschungsorientierten Gleichstellung arbeitet die TU Darmstadt intensiv an der Gewinnung und Qualifizierung von Wissenschaftlerinnen in technischen und naturwissenschaftlichen Fächern. Ich bin froh und stolz, dass mit Almudena Arcones und Tetyana Galatyuk zwei hervorragende Nachwuchswissenschaftlerinnen künftig den Fachbereich Physik der TU Darmstadt verstärken", sagt Professor Hans Jürgen Prömel, Präsident der TU Darmstadt.

"Ein wunderbarer Erfolg, der zeigt, dass wir zusammen mit der Helmholtz-Gemeinschaft endlich die besten jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus den USA für unsere Forschungsinstitute gewinnen können", sagt Marcus Bleicher, Professor an der Goethe Universität und Fellow am Frankfurt Institute for Advance Studies (FIAS) sowie Koordinator des Helmholtz International Center for FAIR.

Mit drei genehmigten Anträgen war GSI überdurchschnittlich erfolgreich. Deutschlandweit wurden 20 Anträge aus den 17 Helmholtzzentren genehmigt. Sie wurden in einem mehrstufigen Wettbewerbsverfahren von einer interdisziplinären Jury ausgewählt. Die Nachwuchsgruppen werden zu gleichen Teilen von der Helmholtz-Gemeinschaft und dem beteiligten Helmholtzzentrum finanziert.

Hannah Petersen plant einen neuen theoretischen Zugang zur dynamischen Beschreibung von Schwerionenkollisionen zu entwickeln. Ihr Ziel ist es, damit die Daten des CBM Experiments an der zukünftigen Anlage FAIR zu analysieren und so das Phasendiagramm der nuklearen Materie zu entschlüsseln. Hannah Petersen ist zurzeit an der Duke University in North Carolina tätig. Ihre zukünftige universitäre Anbindung ist am Frankfurt Institute for Advanced Studies und an der Goethe-Universität Frankfurt.

Tetyana Galatyuk wird sich mit ihrer Gruppe an der Weiterentwicklung des aktuellen HADES Experiments bei GSI und am Aufbau und der Durchführung des zukünftigen CBM Experiments an FAIR beteiligen. Ihr Ziel ist es, mit diesen Experimenten Signale aus dem heißen Feuerball einer Schwerionenkollision zu messen, um daraus Rückschlüsse auf die Eigenschaften von hochkomprimierter Kernmaterie, wie man sie im Inneren von Neutronensternen vermutet, zu ziehen. Tetyana Galatyuk stammt aus der Ukraine und kommt aus Berkeley nach Darmstadt. Sie experimentiert zurzeit an der RHIC-Beschleunigeranlage in Brookhaven im Bundesstaat New York. Ihre zukünftige universitäre Heimat ist die TU Darmstadt.

Almudena Arcones möchte mit ihrer Gruppe die Entstehung der schweren Elemente wie Gold oder Platin im Universum entschlüsseln. Dabei verbindet sie kernphysikalische und astrophysikalische Expertise, um explosive Nukleosyntheseprozesse, wie sie in Supernovae ablaufen, zu berechnen. Almudena Arcones ist Spanierin. Sie arbeitet zurzeit als Feodor-Lynen Stipendiatin in Basel. Ihre universitäre Anbindung wird die TU Darmstadt sein.

Weitere Informationen zu den Helmholtz-Nachwuchsgruppen finden Sie in der Pressemitteilung der Helmholtz-Gemeinschaft: http://www.helmholtz.de/aktuelles/presseinformationen/artikel/artikeldetail/helmholtz_foerdert_20_neue_nachwuchsgruppen/


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