FAIR

Bei GSI entsteht das neue Beschleunigerzentrum FAIR. Erfahren Sie mehr.

fileadmin/_migrated/pics/FAIR_Logo_rgb.png

GSI ist Mitglied bei

fileadmin/oeffentlichkeitsarbeit/logos/Helmholtz-Logo_web.png

Gefördert von

BMBF HMWK MWWK TMWWDG

Außenstellen

HI-Jena HIM

14.07.2011 | Forschungsbau für das Helmholtz-Institut Mainz

Empfehlung des Wissenschaftsrats über Förderung von 28 Millionen Euro / Gemeinsame Einrichtung von GSI und Universität Mainz

 

Das Helmholtz-Institut Mainz erhält eine Förderung von 28 Millionen Euro für die Errichtung eines Forschungsbaus auf dem Campus der Universität Mainz. Dies hat der Wissenschaftsrat nach seiner Begutachtung empfohlen. Das Helmholtz-Institut Mainz (HIM) ist eine gemeinsame Einrichtung der GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung GmbH und der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Eine Hauptaufgabe von HIM ist die Entwicklung von Beschleunigersystemen und von Detektoren für Experimente an der zukünftigen Beschleunigeranlage FAIR in Darmstadt. FAIR ist eines der größten Forschungsvorhaben für die Grundlagenforschung weltweit und wird in den nächsten Jahren in internationaler Zusammenarbeit bei GSI entstehen. Der Neubau von HIM bietet Platz für 175 Mitarbeiter und soll im Jahr 2014 fertig gestellt sein.

Das Helmholtz-Institut Mainz (HIM) wurde im Juni 2009 gegründet, um die langjährige Zusammenarbeit zwischen dem GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung in Darmstadt und der Johannes Gutenberg-Universität Mainz weiter zu stärken und zu institutionalisieren. Im Helmholtz-Institut Mainz werden die Kompetenzen des Instituts für Physik, des Instituts für Kernphysik und des Instituts für Kernchemie an der Universität Mainz mit denen von GSI in Darmstadt zusammengeführt, um gemeinsam Fragen zur Struktur, Symmetrie und Stabilität von Materie und Antimaterie zu erforschen. Von der Bündelung dieser Kräfte ergibt sich für die Partner eine strategische und langfristige Perspektive für die gemeinsame Forschung, insbesondere im Hinblick auf die künftigen Experimente am internationalen Beschleunigerzentrum FAIR. "Schwerpunkte unserer Forschung am HIM sind zum Beispiel die Erzeugung und Erforschung superschwerer Elemente an GSI und die Vorbereitung der Forschung mit Antimaterie an FAIR", sagt Professor Frank Maas, Direktor von HIM und leitender Wissenschaftler bei GSI.

Das Helmholtz-Institut Mainz hat ein Budget von gut 11 Millionen Euro pro Jahr und beruft seine leitenden Wissenschaftler gemeinsam mit der Universität. Am HIM sind unter anderem zwei Helmholtz-Nachwuchsgruppen tätig und rund 20 Doktoranden, die Mitglied in der Helmholtz-Graduate School for Hadron and Ion Research for FAIR (HGS-HIRe) organisiert sind.

Helmholtz-Institute geben strategischen Partnerschaften zwischen Helmholtz-Zentren und Universitäten eine besondere Intensität. Durch die Gründung einer Außenstelle eines Helmholtz-Zentrums auf dem Campus der Universität entsteht die Grundlage für eine dauerhafte enge Zusammenarbeit auf spezifischen Forschungsfeldern, die für beide Institutionen besonderes Gewicht haben.

Die Pressemitteilung des Wissenschaftsrats finden Sie unter: www.wissenschaftsrat.de/index.php?id=380&L