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30.06.2011 | Neues "Virtuelles Institut" für Nukleare Astrophysik

Erfolgreicher Antrag bei der Helmholtz-Gemeinschaft / 3 Millionen Euro Förderung über 5 Jahre

 

GSI wird in Partnerschaft mit zwei weiteren Helmholtzzentren, dem Forschungszentrum Jülich und dem Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf, den fünf Universitäten in Bonn, Darmstadt, Frankfurt, Gießen und Würzburg, dem Frankfurt Institute for Advanced Studies (FIAS), dem Max-Planck-Institut für Kernphysik in Heidelberg und drei internationalen Partnern, der Universität Basel, dem französischen Forschungszentrum Ganil und dem Joint Institute for Nuclear Astrophysics in den USA, ein Virtuelles Institut für Nukleare Astrophysik aufbauen. Das Institut wird jährlich mit 600.000 Euro über einen Zeitraum von fünf Jahren von der Helmholtz-Gemeinschaft gefördert. Es ist einer von 12 erfolgreichen Anträgen für ein Virtuelles Institut der Helmholtz-Gemeinschaft.

Das Ziel des neuen Instituts für Nukleare Astrophysik ist es, die besondere Interdisziplinarität dieses Forschungsfeldes zwischen experimenteller und theoretischer Kernphysik, Astrophysik und astronomischer Beobachtung zu koordinieren und in enger Zusammenarbeit der Wissenschaftler aus den verschiedenen Forschungszweigen grundlegende Fragen zur Entstehung der chemischen Elemente im Universum zu beantworten. Das Institut ist deshalb besonders wichtig, weil es in den kommenden Jahren bei GSI und besonders am zukünftigen internationalen Beschleunigerzentrum FAIR zum ersten Mal möglich sein wird, die Kerne, die an den astrophysikalischen Prozessen bei der Elementerzeugung beteiligt sind, herzustellen und ihre Eigenschaften experimentell zu bestimmen.

Der zukünftige Sprecher des Instituts ist Dr. Gabriel Martinez-Pinedo (GSI). Zuständig für die Forschungskoordination sind Professor Thomas Aumann (TU Darmstadt) in der experimentellen Kernphysik sowie Professor Hans Feldmeier (GSI) in der theoretischen Kernphysik.

Die Helmholtz-Gemeinschaft verstärkt durch die Förderung von Helmholtz Virtuellen Instituten die Vernetzung mit den Hochschulen und anderen Partnern im Wissenschaftssystem und schafft einen unbürokratischen Rahmen, um neue Forschungsvorhaben voran zu treiben, die das Potenzial haben, sich zu größeren, strategischen Vorhaben zu entwickeln. Ein Helmholtz Virtuelles Institut führt im Kern die Kompetenzen eines oder mehrerer Helmholtz-Zentren mit einer oder mehreren Hochschulen zusammen, um auf einem wichtigen Forschungsgebiet ein Kompetenz-Zentrum von internationaler Bedeutung und Attraktivität zu schaffen. Auch internationale Forschungsinstitute sind als Partner an Helmholtz Virtuellen Instituten beteiligt, was die Expertise auf dem jeweiligen Forschungsfeld aber auch die internationale Sichtbarkeit weiter erhöht.

Helmholtz Virtuelle Institute verfügen über eine eigene Führungs- und Managementstruktur und erarbeiten besondere Konzepte zur Qualifizierung ihrer wissenschaftlichen Nachwuchskräfte. Sie werden über drei bis fünf Jahre mit maximal 600.000 Euro jährlich aus dem Impuls- und Vernetzungsfonds gefördert und können zur Vorbereitung größerer Verbünde wie etwa der Helmholtz-Allianzen genutzt werden.

Link zur Pressemitteilung der Helmholtz-Gemeinschaft: http://www.helmholtz.de/
aktuelles/presseinformationen/artikel/artikeldetail/helmholtz_foerdert_
zusammenarbeit_mit_universitaeten_in_zwoelf_neuen_virtuellen_instituten/