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02.11.2010 | Ein Jahr Heidelberger Ionenstrahl-Therapiezentrum (HIT)

G. Otto/GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung

Behandlung eines Patienten

 

Die bei GSI entwickelte Krebstherapie im Routinebetrieb - Am 2. November 2009 wurde das Heidelberger Ionenstrahl-Therapiezentrum (HIT) feierlich eröffnet. Die am GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung in Darmstadt entwickelte neuartige Krebstherapie mit Ionenstrahlen steht nun seit einem Jahr einer großen Patientenzahl zur Verfügung. Bis zur Eröffnung wurden Patienten ausschließlich am Therapieplatz des GSI behandelt. Die Therapie mit Ionenstrahlen ist präzise, hochwirksam und für die Patienten sehr schonend. HIT wird vom Universitätsklinikum Heidelberg betrieben und steht in einem eigens errichteten Gebäude von etwa 60m mal 80m Grundfläche. Am Therapiezentrum können jährlich 1.300 Patienten behandelt werden. Die Beschleunigeranlage und die Bestrahlungstechnik haben GSI-Wissenschaftler und -Techniker entwickelt und gebaut. Die Behandlung mit Ionenstrahlen am HIT ist weltweit einmalig. Derzeit gibt es nur noch in Japan die Möglichkeit eine Krebstherapie mit Ionenstrahlen durchzuführen, allerdings mit einer weniger wirkungsvollen Bestrahlungstechnik. Im Rahmen eines Lizenzvertrages des GSI mit der Siemens AG sind weitere Anlagen nach dem Vorbild von HIT in Marburg und in Kiel bereits im Bau.

Mehr Informationen zur Krebstherapie mit Ionenstrahlen:
Ionenstrahlen im Kampf gegen Krebs und Website HIT


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Behandlung eines Patienten
G. Otto/GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung