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17.01.2010 | Die Wideröe-Struktur, Driftröhren, Stahltanks und sechs Elemente

GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung

 

Die Wideröe-Struktur stellte bis vor 10 Jahren die erste Stufe des Linearbeschleunigers UNILAC dar. Sie ist nach Rolf Wideröe, einem Schweizer Physiker benannt, der 1928 das Prinzip des Hochfrequenzbeschleunigers erfand. Mit Hilfe dieses historischen Geräts wurden am GSI Helmholtzzentrum alle sechs Elemente (107-112) entdeckt.

Im verkupferten Stahltank sind die 130 Beschleunigerelektroden (Driftröhren) der Wideröe-Struktur wie die Glieder einer Kette aufgereiht. Wenn die Ionen aus den durchbohrten Metallzylindern kommen, spüren sie bis zum Eintritt in den nächsten Zylinder das beschleunigende Hochspannungsfeld. Die Länge der einzelnen Driftröhren ist dabei so gewählt, dass die elektrischen Hochfrequenzfelder immer die richtige Polarität haben, wenn sich die Ionen zwischen den Elektroden befinden. So werden sie immer wieder durch die Felder ein Stück »angeschoben« und bis auf 5 % der Lichtgeschwindigkeit beschleunigt.

Lernen Sie mehr über die Beschleunigeranlage des GSI Helmholtzzentrums und woher die schweren Ionen kommen. Weiter...


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GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung