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14.11.2008 | Internationales Symposium über Schwerionenphysik (ISHIP) bei GSI

Themenschwerpunkte sind Experimente an FAIR und am LHC in Genf / Physik Nobelpreisträger Theodor Hänsch hält Festvortrag

 

Das internationale Symposium über Schwerionenphysik ISHIP (International Symposium on Heavy Ion Physics) findet vom 17. bis 20. November am GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung in Darmstadt statt. Das Symposium deckt ein breites Spektrum von Fachgebieten ab, das die Forschung mit Ionenstrahlen ermöglicht. Es reicht von Kern- und Atomphysik über Plasmaphysik, Materialforschung bis zur Strahlenbiologie und Tumortherapie. Themenschwerpunkte sind Experimente am zukünftigen Beschleunigerzentrum FAIR und am Beschleuniger LHC in Genf, der vor kurzem in Betrieb genommen wurde.

Der Physik-Nobelpreisträger von 2005, Professor Theodor W. Hänsch vom Max-Planck-Institut in Garching, ist Hauptredner des Festkolloquiums am Dienstag, den 18. November. Es findet zu Ehren des 100. Geburtstags von Christoph Schmelzer (geb. 18.11.1908, gest. 2001) statt. Christoph Schmelzer war von 1969 bis 1978 der erste wissenschaftliche GSI-Geschäftsführer. Er entwickelte mit seiner Arbeitsgruppe in Heidelberg das Konzept für die GSI-Beschleunigeranlage, das die Gründung von GSI erst möglich und GSI bis heute zu einem weltführenden Beschleunigerlabor machte.

Im Rahmen des Symposiums wird am Mittwoch, den 19. November der Lise-Meitner-Preis 2008 für Kernphysik der Europäischen Physikalischen Gesellschaft an Professor Walter Greiner und Professor Reinhard Stock überreicht. Beide sind seit ihrer Emeritierung als Senior Fellows am Frankfurt Institute for Advanced Studies FIAS an der Goethe-Universität tätig. Sie werden ausgezeichnet für ihre Pionierarbeiten über die relativistische Schwerionenphysik, die am LHC und an FAIR in neue Dimensionen vorstoßen wird. Sie haben beide die Entwicklung der GSI von Anfang an maßgeblich mitbestimmt. Walter Greiner ist einer der Gründungsväter. Reinhard Stock war langjähriger Vorsitzender des Wissenschaftlichen Rats.

Außerdem wird das Symposium zum Anlass genommen, Professor Hans Gutbrod (GSI) zu würdigen, der seit 2001 die Projektgruppe FAIR leitet. Er hat in leitender Funktion dazu beigetragen, die politischen und wissenschaftlichen Voraussetzungen für das internationale Beschleunigerzentrum FAIR bei GSI zu schaffen.

Das Symposium wird organisiert und gesponsert von: Helmholtz International Center for FAIR (HIC for FAIR), Helmholtz Allianz "Cosmic Matter in the Laboratory" (EMMI), Helmholtz Graduate School for Hadron and Ion Research (HGS-HIRe) und GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung, Darmstadt.

Übersicht über die Highlights des Symposiums, jeweils im großen GSI-Hörsaal, alles in englischer Sprache
  • Montag, 17. November 2008, 17:00 - 19:00 Uhr
    Ehrung für Professor Hans Gutbrod, Projektleiter von FAIR bei GSI

  • Dienstag, 18. November 2008, 16:00 - 18:00 Uhr
    Festkolloquium
    Hauptredner Professor Theodor W. Hänsch vom Max-Planck-Institut für Quantenoptik in Garching, Physik-Nobelpreisträger 2005, Titel: "A Passion for Precision"
    zu Ehren des 100. Geburtstags von Christoph Schmelzer, dem ersten wissenschaftlichen Geschäftsführer der GSI.

  • Mittwoch, 19. November 2008, 16:00 - 18:00 Uhr
    Überreichung des Lise-Meitner-Preises der Europäischen Physikalischen Gesellschaft an Walter Greiner und Reinhard Stock, beide vom Frankfurt Institute for Advanced Studies, FIAS.

Weitere Informationen mit detailliertem Programm befinden sich unter: ISHIP