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Bei GSI entsteht das neue Beschleunigerzentrum FAIR. Erfahren Sie mehr.

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20.10.2008 | GSI hat einen neuen Namen

Die Gesellschaft für Schwerionenforschung heißt nun "GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung GmbH"

 

Seit dem 07. Oktober 2008 hat die Gesellschaft für Schwerionenforschung mbH einen neuen Namen: "GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung GmbH". Mit dem neuen Namen möchte GSI die Zugehörigkeit zur Helmholtz-Gemeinschaft, der größten deutschen Wissenschaftsorganisation deutlich machen. Die Umbenennung ist ein wichtiger Schritt, um die Bekanntheit und das Image der Helmholtz-Gemeinschaft bundesweit und international zu steigern und somit auch jedes einzelne Zentrum in der Öffentlichkeit und der Forschung bestmöglich zu positionieren.

"Wir zeigen mit der Umbenennung, dass wir zur starken Gemeinschaft der Helmholtz-Zentren gehören und uns mit den gemeinsamen Zielen identifizieren." erklärt Professor Horst Stöcker, der wissenschaftliche Geschäftsführer des GSI Helmholtzzentrums. "Die Helmholtz-Zentren sind federführend in fast allen Bereichen der naturwissenschaftlichen Forschung tätig."

Die Helmholtz-Gemeinschaft ist mit 28.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in 15 Forschungszentren und einem Jahresbudget von rund 2,4 Milliarden Euro die größte Wissenschaftsorganisation Deutschlands. Die Helmholtz-Gemeinschaft leistet Beiträge zur Lösung großer und drängender Fragen von Gesellschaft, Wissenschaft und Wirtschaft durch wissenschaftliche Spitzenleistungen in sechs Forschungsbereichen: Energie, Erde und Umwelt, Gesundheit, Schlüsseltechnologien, Struktur der Materie, Verkehr und Weltraum. Ihre Arbeit steht in der Tradition des großen Naturforschers Hermann von Helmholtz (1821-1894).

Das Ziel der wissenschaftlichen Forschung des GSI Helmholtzzentrums für Schwerionenforschung ist, die uns umgebende Welt in ihrem Aufbau und Verhalten zu verstehen. Das GSI betreibt eine große, weltweit einmalige Beschleunigeranlage für Ionenstrahlen. Über 1.200 Forscher aus aller Welt nutzen die Anlage für Experimente, durch die sie neue und faszinierende Entdeckungen in der Grundlagenforschung machen. Darüber hinaus entwickeln sie immer wieder neue und eindrucksvolle Anwendungen. Die wohl bekanntesten Resultate sind die Entdeckung von sechs neuen chemischen Elementen und die Entwicklung einer neuartigen Tumortherapie mit Ionenstrahlen. Mit diesen und einer Vielzahl anderer wissenschaftlicher Resultate nimmt das GSI Helmholtzzentrum eine international führende Position in der Forschung mit Ionenstrahlen ein. In den nächsten Jahren wird am GSI Helmholtzzentrum das neue internationale Beschleunigerzentrum FAIR entstehen, eines der größten Forschungsprojekte Europas. Dort erwarten Wissenschaftler Antworten auf grundlegende bisher ungelöste Fragen zum Aufbau der Materie und der Entwicklung des Universums.