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30.11.2007 | Verleihung des Christoph-Schmelzer-Preises an der GSI

Auszeichnung für beste Doktorarbeiten auf dem Gebiet der Tumortherapie mit Ionenstrahlen

 

Den diesjährigen Christoph-Schmelzer-Preis haben Frau Katarzyna Psonka von der Jagellonian-Universität in Krakau/ Polen und Florian Sommerer von der Technischen Universität in Wien/ Österreich erhalten. Der Preis wird jährlich vom "Verein zur Förderung der Tumortherapie mit schweren Ionen" für die besten Diplom- oder Doktorarbeiten auf diesem Gebiet verliehen. Der Preis wurde am Freitag den 30. November an der GSI überreicht. Die beiden Preisträger teilen sich das Preisgeld von 3000 Euro.

Katarzyna Psonka untersuchte in ihrer Doktorarbeit die Wirkung von Ionenstrahlen auf die DNA-Struktur von Tumorzellen. Dabei untersuchte sie insbesondere Doppelstrangbrüche der DNA, die Voraussetzung zum Absterben eines Tumors sind.

Florian Sommerer beschäftigte sich in seiner Doktorarbeit mit der Weiterentwicklung der so genannten Positronen-Emissions-Tomographie (PET). Mit dem PET-Verfahren lässt sich die Bestrahlung mit Ionenstrahlen messtechnisch überwachen. Es ist wesentlicher Bestandteil der Qualitätskontrolle dieser Therapieform. Das Verfahren basiert auf der Messung von Strahlung von Positronen, die bei der Behandlung mit Ionenstrahlen entstehen.

An der Beschleunigeranlage der GSI werden seit vielen Jahren Patienten mit Tumoren z. B. im Gehirn mit Ionenstrahlen behandelt. Die Heilungsraten liegen bei über 90 Prozent. Die Nebenwirkungen sind, wenn überhaupt, sehr gering.

Weitere Informationen zum Verein zur Förderung der Tumortherapie mit schweren Ionen finden Sie unter: www-alt.gsi.de/informationen/verein-tuthe/