FAIR

Bei GSI entsteht das neue Beschleunigerzentrum FAIR. Erfahren Sie mehr.

fileadmin/_migrated/pics/FAIR_Logo_rgb.png

GSI ist Mitglied bei

fileadmin/oeffentlichkeitsarbeit/logos/Helmholtz-Logo_web.png

Gefördert von

BMBF HMWK MWWK TMWWDG

Außenstellen

HI-Jena HIM

31.08.2006 | Tag der offenen Tür an der GSI

Forschung hautnah erleben

A.Zschau/GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung GmbH

Linearbeschleuniger UNILAC

A.Zschau/GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung GmbH

Beschleunigerring ESR

A.Zschau/GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung GmbH

Behandlungsplatz am Beschleuniger

 

Am Sonntag, den 10. September von 10 - 17 Uhr öffnet die GSI ihre Türen für die Öffentlichkeit. Mit Schlagzeilen wie "Darmstadtium – wie und wo es entdeckt wurde", "FAIR – das Beschleunigerzentrum der Zukunft" oder "Krebstherapie mit Ionenstrahlen" möchte die GSI zu ihrem Tag der offenen Tür einladen. GSI Forscher und -Mitarbeiter stellen ihre Arbeitsplätze in den Beschleuniger- und Experimentiereinrichtungen sowie rund um die Forschung, wie Werkstätten, Rechenzentrum und Labore, vor. Darüber hinaus können sich die Besucher über aktuelle Stellenangebote und Ausbildungsberufe informieren.

Die Besucher sind eingeladen auf drei verschiedenen Rundgängen - den "Entdeckungsreisen" Alpha, Beta und Gamma - die GSI zu erkunden. Zu sehen sind z.B. der Linearbeschleuniger, einer der beiden Beschleunigerringe sowie der Hauptkontrollraum. Viele Experimentierplätze, darunter alle Großexperimente und der Experimentierplatz, an dem sechs neue Elemente – unter anderem Darmstadtium – entdeckt wurden, können ebenfalls besichtigt werden.

Darüber hinaus können sich die Besucher über die zwei großen Beschleunigeranlagen informieren, die unter maßgeblicher Beteiligung der GSI geplant und gebaut werden.

Dies ist zum einen HIT, eine speziell für die Krebstherapie mit Ionenstrahlen ausgelegte Beschleunigeranlage. Sie befindet sich zurzeit am Universitätsklinikum Heidelberg im Bau. Dort wird ab dem nächsten Jahr die an der GSI entwickelte Therapieform im Routinebetrieb möglich sein, um eine breite Patientenversorgung zu gewährleisten.

Zum anderen ist dies das große internationale Beschleunigerzentrum FAIR. Eine Anlage für die Grundlagenforschung – eines der größten Forschungsprojekte Europas –, die bis 2015 an der GSI entstehen wird. Zu den Vorhaben gibt es ein Informationsforum, auf dem sich die Besucher über den aktuellen Stand informieren können. Ein Modell von FAIR im Maßstab 1:500 wird dort erstmals der Öffentlichkeit präsentiert.

An insgesamt über 20 Stationen bieten GSI-Forscher und -Mitarbeiter Führungen an und stehen den Besuchern für Fragen und Diskussionen zur Verfügung. Zusätzlich zu den Besichtigungen bieten GSI-Forscher Vorträge über zentrale Themen der GSI an: das geplante Forschungszentrum FAIR, die Erforschung neuer Elemente und Atome, die Krebstherapie mit Ionenstrahlen und neueste Entwicklungen in der Informationstechnologie.

Die Besucher können an einem Wissens-Quiz mit attraktiven Preisen teilnehmen. Der erste Preis ist ein Rundflug über die GSI, die weiteren Preise sind GSI-Fanartikel aus dem für den Tag der offenen Tür neu eröffneten GSI-Shop. Für das leibliche Wohl wird im Festzelt "Zum schnellen Ioni" und an der Cafebar "Quark-Teilchen" gesorgt.

Der Tag der offenen Tür findet am Sonntag, den 10. September 2006 von 10 17 Uhr statt. Die GSI liegt in der Planckstraße 1 in 64291 Darmstadt-Wixhausen. Alle Informationen über den Tag der offenen Tür inklusive einer ausführlichen Anfahrtsbeschreibung befinden sich im Internet unter: www-dev.gsi.de/tdot

Die GSI betreibt eine große, weltweit einmalige Beschleunigeranlage für Ionenstrahlen. Forscher aus aller Welt nutzen die Anlage für Experimente, durch die sie neue und faszinierende Entdeckungen in der Grundlagenforschung machen. Darüber hinaus entwickeln sie immer wieder neue und eindrucksvolle Anwendungen. Die wohl bekanntesten Resultate sind die Entdeckung von sechs neuen chemischen Elementen, darunter das Darmstadtium, und die Entwicklung einer neuartigen Tumortherapie mit Ionenstrahlen. In den nächsten Jahren wird an der GSI das neue internationale Beschleunigerzentrum FAIR entstehen, eines der größten Forschungsprojekte Europas. An ihm wird eine nie dagewesene Vielfalt an Experimenten möglich sein, durch die Physiker neue Einblicke in die Struktur der Materie und die Evolution des Universums erwarten.

 

 


/fileadmin/oeffentlichkeitsarbeit/pressemitteilungen/2006/UNILAC-300dpi.jpg
/fileadmin/oeffentlichkeitsarbeit/pressemitteilungen/2006/ESR-200dpi.jpg
/fileadmin/oeffentlichkeitsarbeit/pressemitteilungen/2006/Patient-300dpi.jpg
Linearbeschleuniger UNILAC
Beschleunigerring ESR
Behandlungsplatz am Beschleuniger
Der 120 Meter lange Linearbeschleuniger UNILAC. Hier beginnt die Beschleunigung der Ionenstrahlen, die bis auf 60.000 km/s gebracht werden. Die Strahlen werden anschließend je nach Bedarf direkt zu einem Experiment oder weiter in den Ringbeschleuniger geleitet.
Beschleunigerring ESR. Einer der beiden Beschleunigerringe der GSI. Hier wird mit Ionenstrahlen experimentiert, die Geschwindigkeiten von etwa 200.000 km/s besitzen.
Behandlungsplatz für die Krebstherapie mit Ionenstrahlen. An der GSI wurden bisher über 300 Patienten mit dieser weltweit einmaligen Therapieform behandelt - mit großen Heilungsraten und geringen Nebenwirkungen.
A.Zschau/GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung GmbH
A.Zschau/GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung GmbH
A.Zschau/GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung GmbH