FAIR-News

Die FAIR-News werden freundlicherweise von GSI bereitgestellt.

Beobachtete r-Prozess Häufigkeitsverteilungen in der Sonne (schwarze Punkte) und berechnete Vorhersagen für eine simulierte Neutronensternverschmelzung (im Hintergrund).
Woher stammen Gold, Platin oder Uran? Diese Frage beschäftigt Astrophysik und Kernphysik seit Jahrzehnten. Ein Forschungsteam der Technischen Universität Darmstadt hat nun einen wichtigen Schritt zum Verständnis der Entstehung der schweren Elemente gemacht. Die Ergebnisse wurden in der Fachzeitschrift Physical Review Letters veröffentlicht und zeigen erstmals, wie moderne ab-initio-Berechnungen von Atomkernen die Vorhersagen für die sogenannte r-Prozess-Nukleosynthese deutlich verbessern können.



Die Regenbogenflagge auf dem GSI/FAIR-Campus.
Anlässlich des Christopher Street Day (CSD) in Darmstadt wurde auch in diesem Jahr auf dem GSI- und FAIR-Campus die Regenbogenfahne als Zeichen für Vielfalt, Akzeptanz und Sichtbarkeit gehisst. Die Geschäftsführung eröffnete die Veranstaltung mit einem Grußwort zur Solidarität mit queeren Menschen und unterstrich die Bedeutung einer offenen und diskriminierungsfreien Arbeitskultur. Erstmalig wird das Mitarbeitenden-Netzwerk „Queer Ions“ das GSI/FAIR-Forschungszentrum offiziell bei der CSD-Parade…



Eine Reihe von schwarzen Rechnerschränken ist in einem Gerüst von grünen Metallträgern aufgestellt. Am Kopfende prangt ein Aufkleber mit der Aufschrift "Baltic Brain".
Mit einer neuen Hochleistungsrecheninfrastruktur stärken das Fraunhofer IGD und GSI/FAIR ihre Zusammenarbeit im Bereich Künstliche Intelligenz und Hochleistungsrechnen. Der neue GPU-Cluster verbindet die KI-Kompetenz des Fraunhofer IGD mit der energieeffizienten Rechenzentrumsinfrastruktur des Green IT Cube bei GSI/FAIR und schafft die technischen Voraussetzungen für das Training moderner KI-Modelle für datensouveräne Forschung in sicherem Umgang mit sensiblen Informationen.



Ein Laserstrahl trifft (sinnbildlich) auf ein Fermium-Isotop in der Nuklidkarte. Im Hintergrund ist der schematische Messaufbau dargestellt.
Erstmals ist es Forschenden gelungen, die Form des Atomkerns von Fermium-255 zu bestimmen und dessen Struktur mit hoher Präzision und Auflösung zu vermessen. Dieser Durchbruch, veröffentlicht in Physical Review Letters, stützt moderne theoretische Modelle und eröffnet neue Möglichkeiten für das Verständnis der Eigenschaften der schwersten Atomkerne.



Eine runde Scheibe mit Mikrochips schillert in bunten Farben.
Ein Verbund aus 33 Partnern, darunter auch GSI/FAIR, will die Innovationskraft und Resilienz Deutschlands im Bereich der Mikroelektronik stärken. Zu dem Verbund gehören Hochschulen, Institute der Fraunhofer-Gesellschaft, der Helmholtz- und Leibniz-Gemeinschaft, Industrie sowie assoziierte Partner. Gemeinsam haben sie sich jetzt auf die Einrichtung eines Kompetenzzentrums für Chipdesign beworben. Es war im April dieses Jahres vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR)…



Die HITRAP-Beschleunigerkomponenten nach ihrem Ausbau, bereit für ihre weitere Installation und Nutzung in der FAIR-Inbetriebnahme.
Vor kurzem wurde der HITRAP-Beschleuniger demontiert und aus seinem Experimentierbereich abtransportiert, um ihn als Interims-Injektor für FAIR einzusetzen. Dies ist der erste wichtige Meilenstein im Sub-Projekt PARTIH, welches Ionenstrahlen im Transferkanal zwischen UNILAC und SIS18 bereitstellen wird. Die Teilchenpakete werden dann in SIS-18 weiter beschleunigt und werden die FAIR Inbetriebnahme ermöglichen.



Im Medizincave am GSI Helmholtzzentrum
Mithilfe radioaktiver Ionenstrahlen und In-Beam-PET arbeiten Forschende bei GSI/FAIR in Zusammenarbeit mit der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München an einer neuen Generation hochpräziser, adaptiver Partikeltherapie. Da sich Tumore und umliegende Organe im Verlauf der Behandlung verschieben oder ihre Form verändern können, müssen Strahlentherapiepläne oft in Echtzeit angepasst werden, um die Dosis weiterhin sicher und effektiv an den Tumor abzugeben. Eine neue Studie im Rahmen des…



v.l.: Dr. Peter Jacobs (Lawrence Berkeley National Laboratory, USA), Professor Yong-Zhong Qian (University of Minnesota, USA)
Das GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung in Darmstadt und die zukünftige Beschleunigeranlage FAIR ziehen weiterhin weltweit führende Wissenschaftler*innen an. In diesem Jahr forschen gleich zwei Träger des renommierten Humboldt-Forschungspreises am Standort Darmstadt: Professor Yong-Zhong Qian (University of Minnesota, USA) war bereits vor Ort, Dr. Peter Jacobs (Lawrence Berkeley National Laboratory, USA) wird im zweiten Halbjahr 2026 erwartet.



Rundgang – Viele Stationen auf dem GSI/FAIR-Campus öffneten ihre Türen für die BVSR-Studierenden, wie beispielsweise die Abteilung Experimentelektronik.
Im Rahmen der BVSR-Konferenz 2026 begrüßte GSI/FAIR vor Kurzem 200 Studierende aus dem Bereich Raumfahrt und Ingenieurwissenschaften auf dem Campus in Darmstadt. Der Bundesverband studentischer Raumfahrt e. V. (BVSR) repräsentiert auf nationalem Level Studierendengruppen, die sich an Weltraumprojekten beteiligen. Der Besuch bot spannende Einblicke in aktuelle Forschung und unterstrich die Bedeutung der Nachwuchsförderung bei GSI/FAIR.




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