Klinische Anlage in Heidelberg

Die im Pilotprojekt gewonnenen Erkenntnisse flossen direkt in die Konstruktion des Heidelberger Ionenstrahl-Therapiezentrums HIT ein. Die GSI hat dafür einen maßgeschneiderten Beschleuniger entwickelt, der für den Routinebetrieb in der Ionenstrahltherapie eingesetzt wird. Die Investitionskosten von 119 Millionen Euro werden zu gleichen Teilen vom Universitätsklinikum Heidelberg und vom Bund getragen.

An der 2009 eröffneten Anlage werden Patienten im Routinebetrieb behandelt. Die Behandlungskosten pro Patient betragen etwa 20.000 Euro. Dies entspricht dem zwei- bis dreifachen der Behandlungskosten für eine herkömmliche Strahlentherapie. Mit der neuen Therapie können jedoch auch Patienten behandelt werden, für die bislang keine Erfolg versprechende Behandlung zur Verfügung stand. Dies verspricht langfristig eine Entlastung der Kostenträger im Gesundheitswesen. Mehr Informationen.

Heidelberger Ionenstrahl-Therapiezentrum HIT
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Klinische Anlage HIT in Heidelberg
Heidelberger Ionenstrahl-Therapiezentrum HIT

Klinische Anlage in Marburg

In Marburg steht eine weitere Partikeltherapie-Anlage. Sie ging im November 2015 in Betrieb.

Die Anlage wird von der Marburger-Ionenstrahl-Therapie-Betriebs-Gesellschaft des Universitätsklinikums Heidelberg GmbH (MIT) betrieben, einer Gesellschaft an der das Universitätsklinikum Heidelberg 75,1 Prozent und die Rhön-Klinikum AG 24,9 Prozent der Anteile halten. Mehr Informationen.

Bild: GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung GmbH
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Therapieanlage in Marburg.
Therapieanlage in Marburg.
Bild: GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung GmbH