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Archiv | 2017 | KW:08 |Ausgabe: 08-2017 | 20.02. - 26.02.



 News

GSI Scientists Participate in Top 10 Discovery

Scientists from GSI are participants in one of the ten most important discoveries of 2016. A publication by a team of researchers led by the Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) and including scientists and engineers from GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung in Darmstadt, the Helmholtz Institute Mainz (HIM), and the Johannes Gutenberg University Mainz (JGU) is among the most important breakthroughs in physics in 2016. The team’s work is featured as one of the “2016 Top Ten Breakthroughs of the Year” announced recently in Physics World — the magazine of the British Institute of Physics. The experiments in question lay one of the foundations for the development of a nuclear clock with previously unattained precision.

In the article, which was published in 2016, the researchers, some of whom come from the Super Heavy Elements departments at GSI and HIM, report on the first-ever direct detection of the exotic thorium isomer Th-229m. This is a decisive step that brings us closer to being able to build an ultra-precise nuclear clock based on this isomer. Atomic clocks are currently the most precise timekeepers in the world. The record is currently held by a clock that will keep time to within one second in 20 billion years. The team that has just been commended is led by PD Dr. Peter Thirolf and Lars von der Wense from the LMU München and has achieved the first experimental demonstration of an excited state of the thorium-229 isotope that had been sought worldwide for more than 40 years and could help improve the timekeeping precision by a factor of around ten. The researchers reported their findings in the scientific journal Nature. A nuclear clock features a multitude of potential applications, including the search for dark matter and gravitational waves. It would also provide ultra-high sensitivity to detect potential time variations of fundamental constants.

The ten most important “Breakthroughs of the Year” are selected by Physics World every year. The criteria for the list of the ten most important discoveries are the fundamental importance of the research result, a significant advance in knowledge, a strong connection between theory and experiment, and the discovery’s general interest for all physicists.

GSI-Forscher an Top-Ten-Entdeckung beteiligt


Copyright: Christoph Düllmann, JGU Mainz

GSI-Wissenschaftler sind an einer der zehn wichtigsten Entdeckungen des Jahres 2016 beteiligt. Eine Veröffentlichung eines Forscherteams unter Leitung der Ludwig-Maximilian-Universität (LMU) München, in dem auch Wissenschaftler und Ingenieure des GSI Helmholtzzentrums für Schwerionenforschung in Darmstadt, des Helmholtz-Instituts Mainz (HIM) und der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) arbeiten, zählt zu den wichtigsten Durchbrüchen in der physikalischen Welt im Jahr 2016: Die Leistung des Teams gehört zu den „2016 Top Ten Breakthroughs of the Year“, die vor kurzem von „Physics World“, dem Magazin des britischen „Institute of Physics“, benannt worden sind. Es geht um Experimente, die eine Grundlage zur möglichen Entwicklung einer Kernuhr mit bisher unerreichter Präzision legen.

In der Veröffentlichung aus dem Jahr 2016 berichten die Forscher, die unter anderem aus den Abteilungen „Superschwere Elemente“ bei GSI und HIM kommen, über den erstmaligen direkten Nachweis des exotischen Thorium-Isomers Th-229m. Ein entscheidender Schritt, der die Entwicklung einer hochpräzisen Kernuhr auf Basis dieses Isomers näher rücken lässt. Momentan sind Atomuhren die genauesten Uhren der Welt: Den Rekord hält derzeit eine Uhr, die in 20 Milliarden Jahren nur eine Sekunde abweicht. Das jetzt gewürdigte Team unter Leitung von PD Dr. Peter Thirolf und Lars von der Wense von der LMU München hat nun erstmals einen seit 40 Jahren weltweit gesuchten Anregungszustand des Isotops Thorium-229 experimentell nachgewiesen, mit dessen Hilfe diese Genauigkeit sogar noch etwa zehnfach verbessert werden könnte. Über ihre Ergebnisse haben die Forscher im Fachmagazin „Nature“ berichtet. Mögliche Anwendungen der Kernuhr sind vielfältig und beinhalten die Suche nach Dunkler Materie oder nach Gravitationswellen. Ebenso würde sie größtmögliche Sensitivität zum Nachweis einer zeitlichen Veränderung fundamentaler Naturkonstanten aufweisen.

Die zehn wichtigsten „Durchbrüche des Jahres“ werden jährlich von „Physics World“ ausgewählt. Kriterien für die Liste der zehn wichtigsten Entdeckungen sind die grundlegende Bedeutung des Forschungserfolgs, ein signifikanter Wissensfortschritt, eine starke Verbindung von Theorie und Experiment sowie eine allgemeines Interesse für alle Physiker.

Öffentlichkeitsarbeit


Nachruf

Mit großer Bestürzung haben wir erfahren, dass unser ehemaliger Mitarbeiter und Kollege

Willi Hartmann

verstorben ist.

Willi Hartmann begann am 1. Juli 1975 im Targetlabor der GSI und hat dort für Generationen von Physikern und Physikerinnen fast drei Jahrzehnte Backings, Targets und Stripper hergestellt. Mit ungeheurer Genauigkeit, Hartnäckigkeit und Ehrgeiz machte er ganz oft das scheinbar Unmögliche möglich. Er betrieb mit Liebe seine Anlagen, er kannte sie in- und auswendig und kitzelte oft das Letzte aus ihnen heraus. Seine große Leidenschaft galt der anorganischen Chemie und der Analytik. Akribisch und wissbegierig hielt er sich mit den Berichten der anderen Target- und Dünnschichtlabore auf dem aktuellen Stand. Willi Hartmann war langjährig Mitglied des Betriebsrates und setzte sich dort engagiert für soziale Belange ein.

Er verstarb im Alter von 62 Jahren nach schwerer Krankheit. Unser ganzes Mitgefühl gehört seiner Familie.

Geschäftsführung                 Betriebsrat                  Kolleginnen und Kollegen

Die Trauerfeier mit Urnenbeisetzung findet am 2. März 2017 um 11:00 Uhr auf dem Arheilger Friedhof statt.
Eine Trauerkarte liegt im Targetlabor aus.


Invitation to the Roadshow

At Thursday 23rd of February 2017 from 9 am the next Roadshow will take place in the foyer of the southern building.

Participants:    Edwards GmbH; buntmetall amstetten GmbH

Edwards

Edwards is a leading developer and manufacturer of sophisticated vacuum products, abatement solutions and related value-added services. Our products are integral to both scientific instruments and a wide range of R&D applications. For producing a complete dry vacuum our products cover the entire range from atmosphere to ultrahigh vacuum. Additional markets are manufacturing processes for semiconductors, flat panel displays, LEDs and solar cells and industrial processes including power, glass and other coating applications, steel and other metallurgy, pharmaceutical and chemical.

buntmetall amstetten

buntmetall amstetten GmbH is today one of the most up-to-date manufacturers of semi-finished and finished products in Europe with plants in Amstetten and Enzesfeld (Austria).

Copper materials are a tradition at buntmetall amstetten GmbH. Benefit from our wealth of experience, which goes back over 100 years at both factories.

Products:

  • tubes and bars made of copper or copper alloys
  • profiles for generators, transformers, magnetic coil construction and induction heating
  • aluminum and tin bronze for engineering
  • copper nickel products for refrigeration plants and air-conditioning systems
  • chromiumcopper zircon for the resistance welding technology
  • finished parts as solid bearing cages, sliding components and solid wrapped bushings for  engineering as well as components for the electric motor manufacturing

All employees of FAIR and GSI are cordially invited to attend.

Einladung zur Roadshow

Am Donnerstag, den 23.02.2017 findet ab 9:00 Uhr im Foyer des Südbaus die nächste Roadshow statt.

Teilnehmer:    Edwards GmbH; buntmetall amstetten GmbH

Edwards

Edwards ist ein führender Entwickler und Hersteller hochwertiger Vakuumprodukte, Abgasreinigungslösungen und damit verbundener Dienstleistungen. Unsere Produkte sind wesentlicher Bestandteil in wissenschaftlichen Geräten und werden bei Anwendungen im Bereich der Forschung und Entwicklung eingesetzt. Speziell bei der Erzeugung eines vollständig trockenen Vakuums decken wir mit unserem Portfolio die komplette Bandbreite von Atmosphäre bis ins Ultrahochvakuum ab. Weitere große Anwendungsgebiete unserer Produkte sind die Fertigungsverfahren von Halbleitern, Flachbildschirmen, LEDs und Solarzellen und industrielle Verfahren wie z.B. Energieerzeugung, Glas- und andere Beschichtungsanwendungen, metallurgische, pharmazeutische und chemische Verfahren.

buntmetall amstetten

Die buntmetall amstetten GmbH ist europaweit einer der modernsten Halbzeug- und Fertigteilproduzenten. Das Unternehmen steht für Qualität und Innovationen aus Kupfer und seinen Legierungen, und das seit über 100 Jahren.

Beide buntmetall-Werke liegen in Niederösterreich. In Amstetten, dem Stammsitz des Unternehmens, werden Rohre, Stangen, Drähte und Profile aus Kupfer und Kupferlegierungen gefertigt. In Enzesfeld befinden sich die Legierungsgießerei sowie die Fertigung für Massivkäfige, Gleitelemente und AUSTROROLL® - eine wartungsfreie Rollvorrichtung für Eisenbahnweichen. Im Halbzeugbereich werden hier überwiegend Rohre, Stangen und Profile aus Zinnbronzen und anderen Kupferlegierungen hergestellt.

Produkte:

  • Rohre und Stangen aus Kupfer und Kupferlegierungen
  • Profile für Generatoren, Transformatoren, Magnetspulenbau und Induktionserwärmung
  • Aluminium- und Zinnbronzen für Maschinenbau
  • Kupfernickelprodukte für Kälte- und Klimaanlagen
  • Kupferchromzirkon für die Widerstandsschweißtechnik
  • Fertigteile wie Massivlagerkäfige, Gleitelemente und Massivbuchsen für Maschinenbau und Komponenten für den Elektromotorenbau.

Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von FAIR und GSI sind herzlich eingeladen.

M. Bauer, GF/K: TT Technologie Transfer, Tel. 3224


  • 23.02. 09:00 Uhr, Roadshow

Roadshow, 2017-02-23 09:00:00 Uhr

Foyer SB, GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung GmbH


  • 23.02. 14:00 Uhr, Biophysics Seminar

Biophysics Seminar, 2017-02-23 14:00:00 Uhr

SB3 Room 3.170a, Lecture hall Theory

Prof. Kraft, Gerhard GSI, Darmstadt


Redaktion

Kerstin Schiebel | Telefon: 2703 | E-Mail: K.Schiebel@gsi.de

Haben Sie Kommentare oder Vorschläge zu dieser Seite, wenden Sie sich an kurier@gsi.de

GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung GmbH | Planckstr. 1 | 64291 Darmstadt | Telefon: +49-6159-71- 0