Antiprotonenseparator

Bei FAIR ist eine Vielzahl von Experimenten mit Antiprotonen geplant. Da Antimaterie bei Kontakt mit gewöhnlicher Materie sofort vernichtet wird, ist es nicht möglich, auf herkömmliche Weise einen Antiprotonenstrahl zu erzeugen. Stattdessen werden in Kollisionen von hochenergetischen Protonen (E = 29 GeV) mit einem Metalltarget Proton-Antiproton-Paare erzeugt.

Durch ein sog. „Magnetisches Horn“ werden die Antiprotonen direkt nach dem Produktionstarget fokussiert. Hierzu ist es notwendig, das Horn mit Strömen von 400 000 A zu pulsen.

Im darauf folgenden Antiprotonenseparator, einer ca. 100 m langen Strahlführung mit extrem hoher Akzeptanz,  wird der Sekundärstrahl aus Antiprotonen vom primären Protonenstrahl und diversen andern Sekundärstrahlen abgetrennt und zum Kollektor Ring geleitet.

Im Bild zu sehen ist die Antiprotonen-Targetstation (links), eine ca. 1 m dicke Eisenabschirmung, welche das Produktionstarget und das magnetische Horn beinhaltet und die ersten ca. 25 m des Antiprotonenseparetors.

Abteilungsleitung
K Knie

Dr. Klaus Knie

Tel: +49-6159-71-1526

Ort: C26 1.008