| GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung GmbH, Darmstadt |
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Darmstadt, den 19. Februar 2009Strahlenschäden in der DNA des MenschenGSI-Wissenschaftler können die Reparaturvorgänge in Zellen direkt beobachten Wissenschaftler am GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung haben erstmals direkt die Reparaturvorgänge bei DNA-Schäden beobachtet, nachdem menschliche Zellen mit Ionen bestrahlt wurden. DNA-Schäden speziell durch Ionenstrahlen ermöglichen neue grundlegende Erkenntnisse darüber, wie die Reparatur in menschlichen Zellen generell abläuft. Das genaue Verständnis der Reparaturabläufe hilft Wissenschaftlern, die Entstehung von Krebs besser nachzuvollziehen und künftige Behandlungsmöglichkeiten zu entwickeln. Krebs kann entstehen, wenn DNA-Schäden fehlerhaft repariert werden. Die DNA, die das gesamte menschliche Erbgut enthält, ist in mehreren so genannten Chromosomen zusammengefasst. Die GSI-Wissenschaftler haben nun beobachtet, dass Proteine, die für die Reparatur verantwortlich sind, zur Schadensstelle hinwandern. Größere Bewegungen der Chromosomen sind für die Reparatur daher nicht nötig. Deshalb ist die Wahrscheinlichkeit am größten, dass es bei Reparaturfehlern zu einem Austausch von DNA-Bruchstücken zwischen benachbarten Chromosomen kommt. Dies führt zu einer Veränderung der Chromosomen - eine häufige Ursache für die Entstehung von Krebs. ![]() Download des Bildmaterials: 300dpi72dpi Bild: G. Otto, GSI GSI-Wissenschaftler Burkhard Jakob am Messplatz. Durch das waagerechte metallische Rohr von rechts kommt der Ionenstrahl und trifft auf die Zellprobe an der erleuchteten Stelle in der Mitte des Bildes. Burkhard Jakob ist gerade dabei das Mikroskop zu justieren.
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| Letzte Änderung: 25. Mai 2012 |