Chemisches Element 112 erhält den Namen "Copernicium"
Namensvorschlag des GSI für das schwerste chemische Element angenommen.
Das schwerste anerkannte chemische Element mit der Ordnungszahl 112 wurde am GSI
Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung entdeckt und hat seit dem 19. Februar
2010 den offiziellen Namen Copernicium mit dem chemischen Symbol "Cn". Dies wurde
von der zuständigen internationalen Chemikerunion IUPAC (International Union
of Pure and Applied Chemistry) beschlossen und bekannt
gegeben. Mit dem Namen soll der Wissenschaftler und Astronom Nikolaus Kopernikus
(1473-1543) geehrt werden.
Die IUPAC folgt dem Namensvorschlag des internationalen Entdeckerteams um Sigurd
Hofmann vom GSI Helmholtzzentrum. Als chemisches Symbol hatte das Entdeckerteam
ursprünglich die Abkürzung "Cp" vorgeschlagen. Dies wurde im Einvernehmen zwischen
IUPAC und dem Entdeckerteam in "Cn" geändert. Gegen das chemische Symbol "Cp"
bestanden Bedenken, weil... Weiter lesen
| GSI live erleben! |
Haben Sie schon einmal einen Teilchenbeschleuniger aus der
Nähe betrachtet? Am Samstag den 13. März 2010 haben Sie Gelegenheit dazu! Melden Sie sich
jetzt an, für eine Führung am GSI Helmholtzzentrum und besuchen Sie die Plätze an denen
Schwerionen beschleunigt, Elemente erzeugt und Physikgeschichten geschrieben werden.
Zur Anmeldung
|
|
Mittwoch, 17. März 2010 | 14:00 Uhr - 15:00 Uhr | GSI-Hörsaal
Axel Gruppe (GSI): Physik mit Spannung und Spaß - 5 Jahre GSI-Schülerlabor |
|
Zum Programm der beliebten Veranstaltungsreihe
"Wissenschaft für Alle".
|
|
|
In der dritten Ausgabe von
"target" berichten wir unter anderem über das neue Element 112, Copernicium.
Abonnement & Download
|
Das GSI Helmholtzzentrum - ein Überblick
Die
uns umgebende Welt in ihrem Aufbau und Verhalten zu verstehen ist das
Ziel wissenschaftlicher Forschung. Dieses Wissen dient als Basis für
technischen Fortschritt in allen unseren Lebensbereichen und hat zu
vielen neuen Entwicklungen geführt.
Mehr Informationen...
FAIR - Facility for Antiproton and Ion Research
Das GSI Helmholtzzentrum plant in Abstimmung mit seinen Nutzern und der
internationalen Forschergemeinschaft das neue Beschleunigerzentrum FAIR für die Forschung mit
Ionen- und Antiprotonenstrahlen.
Mehr Informationen...
Krebstherapie mit Ionenstrahlen
Bei GSI wurde eine bahnbrechende neue Krebstherapie entwickelt.
Grundlage hierfür waren langjährige Forschungsarbeiten und die große Beschleunigeranlage für Ionenstrahlen bei GSI.
Mehr Informationen...
Erzeugung neuer Elemente
Chemische
Elemente entstehen in Sternen und in Sternexplosionen. Sie sind der
Stoff, aus dem die gesamte Materie - auch jedes Atom unseres Körpers -
aufgebaut ist. Im Universum existiert noch eine Vielzahl von Atomen,
die auf der Erde nicht vorkommen. Die Forscher bei GSI versuchen
neue, bisher unbekannte Elemente im Labor zu erzeugen. Mehr Informationen...
|