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Darmstadt, den 24. Juni 2008
Hessen fördert die Forschung der Universitäten bei FAIR und GSI mit 12,4 Millionen Euro
Antrag beim Förderprogramm "Loewe" genehmigt
Das Land Hessen wird in den nächsten drei Jahren die Forschung der Universitäten bei
FAIR und GSI im Rahmen des Förderprogramms "Loewe" mit 12,4 Millionen Euro fördern. Das hat das Land heute entschieden. Loewe steht
für "Landes-Offensive zur Entwicklung Wissenschaftlich-ökonomischer Exzellenz", ein Förderprogramm des Landes Hessen für die Forschung
der Universitäten in Kooperation mit außeruniversitären Forschungseinrichtungen. Der Antrag unter Federführung der Universität
Frankfurt für ein so genanntes Loewe-Zentrum, das "Helmholtz International Center (HIC) for FAIR", beinhaltet die Forschung für das
zukünftige Beschleunigerzentrum FAIR an der GSI.
"HIC for FAIR" ist eine Kooperation der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt (Federführung), der Technischen Universität
Darmstadt, der Justus-Liebig-Universität Gießen, dem Frankfurt Institute for Advanced Studies (FIAS) und der GSI. Die
Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren stellt eine zusätzliche Fördersumme von 3,5 Millionen Euro bereit.
Die Partner wollen im "Helmholtz International Center for FAIR" gemeinsam ihre Stärken für die Planung und Entwicklung für das
zukünftige Beschleunigerzentrum FAIR einbringen und ausbauen. Im Vordergrund stehen die Entwicklung von theoretischen Modell- und
Simulationsrechnungen, die Konzeption und der Bau von Beschleuniger- und Experiment-Anordnungen sowie die Entwicklung von Elektronik-
und Datenanalyse-Systemen für FAIR.
FAIR steht für "Facility for Antiproton and Ion Research". Es ist weltweit eines der größten Forschungsvorhaben für die
physikalische Grundlagenforschung. FAIR ist eine Beschleunigeranlage, die Antiprotonen- und Ionenstrahlen mit bisher unerreichter
Intensität und Qualität liefern wird. Die FAIR-Anlage wird aus acht Kreisbeschleunigern, von denen die beiden größten einen Umfang
von 1100 Metern besitzen, zwei Linearbeschleunigern und rund 3,5 Kilometern Strahlführungsrohren bestehen. Die bereits existierenden
GSI-Beschleuniger werden dabei als Vorbeschleuniger dienen. An FAIR wird eine nie dagewesene Vielfalt an Experimenten möglich sein,
durch die Forscher aus aller Welt neue Einblicke in den Aufbau der Materie und die Entwicklung des Universums, vom Urknall bis heute,
erwarten.
Die Pressemitteilung der Helmholtz-Gemeinschaft finden Sie unter:
http://www.helmholtz.de/aktuelles/pressemitteilungen/
Gesellschaft für Schwerionenforschung
Planckstr. 1
64291 Darmstadt
Öffentlichkeitsarbeit
Kontakt: Dr. Ingo Peter
Tel: 06159-71-2598
Fax: 06159-71-2991
Email: presse@gsi.de
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