| GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung GmbH |
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Darmstadt, October 23, 2009Zehn Milliarden Ionen auf einen StreichErste Ausbaustufe des GSI-Beschleunigers liefert Steigerung der Intensität um das 50-fache Im Oktober gelang es den Wissenschaftlern des GSI Helmholtzzentrums für Schwerionenforschung erstmals, Pakete von zehn Milliarden niedrig geladenen schweren Atomen zu beschleunigen. Mit dieser Steigerung der Intensität für schwere Ionen um das 50-fache liefert die GSI-Anlage weltweit die höchste Intensität, die jemals in einem Teilchenbeschleuniger erreicht wurde. Damit ist die erste Ausbaustufe des GSI-Teilchenbeschleunigers erfolgreich in Betrieb genommen worden. Dieser Ausbau ist die Grundlage für die zukünftige Nutzung der bestehenden GSI-Anlage als Vorbeschleuniger für FAIR (Facility for Antiproton and Ion Research). Vorrausetzung für das Erreichen so hoher Intensitäten sind die Entwicklung und der Einbau innovativer Beschleunigerkomponenten, der Einsatz neuartiger Materialien, sowie ein besonderer Anschluss ans Stromnetz, der 2006 in Betrieb genommen wurde. Im jüngsten Experiment ist es Wissenschaftlern des GSI gelungen Uran-Atome, denen 27 Elektronen aus der Hülle entfernt wurden, in Paketen von je zehn Milliarden Teilchen auf mehr als halbe Lichtgeschwindigkeit zu beschleunigen. ![]() Download the picture: 300dpi72dpi Copyright: G. Otto, GSI Das Bild zeigt den so genannten Kollimator - eines der neuen Bauteile, die in der ersten Ausbaustufe in den GSI-Beschleuniger eingebaut wurden. Der Kollimator ist eine Art Filter, der Atomkerne mit einer unerwünschten Ladung einfängt. Gleichzeitig verhindert eine spezielle Beschichtung, dass der Ionenstrahl durch eine Reaktion des Teilchenstrahls mit der Oberfläche des Kollimators verunreinigt wird. Der Äußere Durchmesser beträgt etwa 15 cm.
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| Last update: 25. Mai 2012 |